Lehrerin Barbara Früchtnicht in den Ruhestand verabschiedet
Dass Schule und Sport für Barbara Früchtnicht zusammen gehören, wurde bei einer feierlichen Verabschiedung der beliebten Lehrerin am 03. Juli 2026 mehr als deutlich. Die studierte Mathe- und Sportlehrerin stand während ihrer Lehrerlaufban Hunderte von Stunden in der Sporthalle, um Kindern und Jugendlichen die Freude an der Bewegung zu vermitteln. Und weil Barbara Früchtnicht selbst so gern Sport treibt und auf fröhliche und humorvolle Art Schüler und Schülerinnen motivieren kann, werden die allermeisten auch gute Erinnerungen an ihren Sportunterricht haben.
Barbara Früchtnicht studierte sowohl das – wie es damals noch hieß – höhere als auch das Grundschul-Lehramt und absolvierte ihr Referendariat an der Fridtjof-Nansen-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule in Lurup. Nach zwei Jahren als Junglehrerin an der Fridtjof-Nansen-Schule im Swatten Weg wechselte sie für eine kurze Zeit an eine Grund- und Hauptschule nach Barmstedt.
Da sie den Kontakt zu ihren Kollegen in Lurup gehalten und schöne Erinnerungen an die Arbeit an der Grundschule hatte, ließ Früchtnicht sich 2002 noch einmal versetzen: zurück an die Fridtjof-Nansen-Schule, allerdings den Standort Fahrenort.
Dort blieb sie dann die letzten 24 Jahren ihres Berufslebens und nahm ihre beruflichen Aufgaben sportlich. Der schulische Alltag verlangte Ausdauer und die bewies Früchtnicht vielfach: So begleitete sie fast sechs Durchgänge von Klasse 1 bis 4 als Klassenlehrerin. Erst mit Erzieherin Heidi Franken, dann mit Doris Möller als Sonderpädagogin brachte sie den Schülern und Schülerinnen in ihren Integrations-Klassen Lesen, Schreiben, Rechnen, Tanzen, Turnen, Fairness und Schauspiel bei. Mit ganz viel Herz und Liebe förderte und forderte sie jedes ihr anvertraute Kind, organisierte zahlreiche Ausflüge und Feste, übte mit den Kindern niveauvolle Theaterstücke und Tanzaufführungen ein und bescherte den Klassen unvergessliche Klassenfahrten.
Als Fachleitung für Sport organisierte sie jeden Sommer das Spiel- und Sportfest, führte das Geräteturnen für die Bundesjugendspiele ein und räumte so manche Stunde den Geräteraum der Sporthalle auf. Wenn dieser mal wieder chaotisch aussah, weil nicht richtig weggeräumt worden war, konnte Barbara Früchtnicht lautstark ihrem Ärger Luft machen, wie bei der Feier von Kollegen als Sketch dargeboten wurde. Dieses lebhafte Temperament kam dem Personalrat der Schule zugute, dem sie 15 Jahre lang angehörte und den sie zuletzt auch leitete. Sachlich, aber unnachgiebig stritt sie für bessere Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte und des pädagogischen Personals.
Mit Barbara Früchtnicht verlässt eine überaus engagierte Kollegin die Fridtjof-Nansen-Schule. Sie hinterlässt viele Spuren und hat die Schulgemeinschaft in vielem geprägt. Nun werden viele von ihr initiierte Projekte wie die Ausbildung der Streitschlichter oder die Schuldisco von jüngeren Kolleginnen weitergeführt. Schulleitung und Kollegium dankten Barbara Früchtnicht zum Abschied für ihre großartige Arbeit und wünschen ihr einen sportlichen Ruhestand.
MSW











Insgesamt 100 Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen am Samstag, den 25. April, am Hamburger Haspa-Marathon für Kinder teil. Viele Kinder waren besonders motiviert, da die Schule im letzten Jahr einmal ausgesetzt hatte. Nun konnten alle laufbegeisterten Jungen und Mädchen endlich wieder zeigen, was in ihnen steckt. Andere hatten sich vor allem wegen der guten Stimmung des Events angemeldet, von dem ältere Geschwister oder Freunde begeistert erzählt hatten.
Während die großen Marathonläufer eine Distanz von 42 km absolvieren, laufen die Kinder traditionell einen Zehntel der Strecke. Für ein Grundschulkind sind 4,2 km aber eine lange Distanz, die auch längst nicht alle durch liefen. Das Ziel im Blick und die fröhliche Stimmung genießend schafften aber alle Kinder die Strecke und wurden schließlich mit einem Getränk und kleinen Leckereien, vor allem aber mit einer Medaille, belohnt.
Der jüngste Läufer war Matti aus der 1 c und die schnellste Läuferin Nike. Sie schaffte die Zehntelstrecke in nur 20,09 Minuten und erhielt großen Applaus. Die Eltern nahmen ihre verschwitzten, aber glücklichen Kinder, stolz in die Arme und beglückwünschten sie für ihre Leistung. Der stellvertretende Schulleiter Marco Gerrittsen war sehr zufrieden und meinte: „Es war eine großartige Veranstaltung mit bester Stimmung. Es hat alles geklappt und im nächsten Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder starten!“ 












Wochenlang hatten die Schüler:innen im Sportunterricht vorher mit ihren Sportlehrkräften geübt. Die Aufregung stieg, je näher der Termin für die Bundesjugendspiele rückte. Als die beiden Fachleiter:innen für Sport, Janine Beck und Torsten Schöwing, endlich den Start der Bundesjugendspiele verkündeten, wich der Aufregung vor allem die Freude an der Bewegung.
Je nach Altersstufe variierten die Anforderungen an den fünf Stationen Reck, Barren, Kasten, Schwebebalken und Boden. Alle Kinder zeigten motiviert ihr Können und wurden von helfenden Eltern freundlich angeleitet und motiviert.
Die besten drei Ergebnisse und die Punte der Miteinanderübung wurden anschließend von den Sportlehrkräften addiert. Für besonders hohe Punktzahlen gab es anschließend eine Ehrenurkunde, für alle anderen eine ebenso schöne Teilnehmerurkunde.






















genossen den Applaus der vielen Zuschauenden. Die Organisatorinnen Christine und Ulrike Ritter überreichten am Ende der Veranstaltung die Gold- und Silber-Pokale an die 3 f und 4 g sowie einen weiteren an Frankreich. Die Klasse 4 f hatte gegen England, die 3 c, gewonnen und damit den Platz 3 erreicht. Zu Tränen vor Rührung führte das Überreichen eines Fairnesspokals an die Klasse 3 d, die für ihre sehr faire und freundschaftliche Art bei diesem Turnier geehrt wurde.












Auf drei Kunstrasenfeldern sind die Kinder in verschiedenen klassen- und standortgemischten Teams gegeneinander angetreten. Für viele war es das erste Mal, Fußball auf einem solchen Feld zu spielen. Die Begeisterung war spürbar! Unterstützt von engagierten Lehrkräften, Betreuer*innen und den Organisator*innen erlebten alle Kinder eine Atmosphäre der Gemeinschaft und des Fairplays.
Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die großzügige Unterstützung von „Smileys“, die allen Beteiligten eine leckere Pizza als Abschluss des Turniers sponserten. Die strahlenden Gesichter der Kinder beim Genuss der Pizza zeigten, wie schön dieser Tag für alle war.
Die Sportlehrkräfte Tina Drescher, Daniela Helmboldt und Torsten Schöwing hatten den sportlichen Wettkampf wochenlang vorbereitet und um Unterstützung durch Eltern gebeten. Etliche Mütter und Väter stellten sich als Helferinnen und Helfer zur Verfügung und packten ordentlich mit an.





Wir trafen uns um 17:00 Uhr in der Flüchtlingsunterkunft, um ins benachbarte HSV-Stadion zu gelangen. Fackeln leuchteten uns und den Kindern den Weg, so dass wir dann pünktlich unsere reservierten Sitzplätze einnehmen konnten. Die Kinder waren, ob der Größe des Stadions und der Stimmung, die herrschte, fasziniert und überwältigt. Die Kollegen versorgten die Kinder mit Getränken, Popcorn und Süßes. Zusätzlich gewann „Schachtar“ mit 1:0, war stimmungsmäßig natürlich auch ein Zugewinn war.