Aktuelle Infos

Zum Mathesams strömt es sogar samstags in die Schule
Fröhliche Ramadanfeier in Fridtjof-Nansen-Schule
Bundesjugendspiele am Fahrenort
Hamburg räumt auf – und die FNS hilft mit!
Spannendes Musikerlebnis für die JeKI- Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule
Sternsinger trotzten Schnee und Eis
Musik an der FNS – Dezember 2023
Obst für alle!
Es weihnachtet in der Fridtjof-Nansen-Schule
Ein ganz besonderer Abend
Einladung zum Tag der Offenen Tür 2023
Langer Laternentag in Lurup
Martin Luther-Spiele: lebendig und lehrreich
Laub-Disco in Fridtjof-Nansen-Schule
Erntedank mit Herz
HSV-Spielerin Larissa Mühlhaus begeistert Schulklasse
Eine sehr fröhliche Einschulungsfeier in der Schnackenburgallee
Das zweite Jahr in der Schnackenburgallee beginnt
Segensfeier mit Herz und Hand
Fünf fröhliche Einschulungsfeiern in der FNS
Engagierte Chorleiterin Regina Scharff in den Ruhestand verabschiedet
Stellvertretende Schulleiterin Dorit van Aken verabschiedet
Der Eiswagen war da!
Sommersongs und gute Stimmung
Chor der Fridtjof-Nansen-Schule auf musikalischer Weltreise
Heiße Mini-WM im Fahrenort
Klimadetektive der FNS im Gespräch
Nansen-Klub fischt Müll
Swatten Weg feiert 70. Jubiläum
Unterwegs im Hafen –Ausflug der 4e und 4f
Ehrung für mathematische Sprungleistungen
Die Rückmeldung der Schulinspektion ist da!
Es tönten die Lieder – die Kinder kamen wieder
170 Fridtjof-Nansen-Kinder beim Zehntelmarathon
Vorlesetag ein voller Erfolg
Paul Maar grüßt Mathesams in Fridtjof-Nansen-Schule
„Mischpoke“ rockt die Aula am Swatten Weg
Deutsch-ukrainisches Pinguintreffen der besonders fröhlichen Art
Ganz „Hamburg räumt auf“ – und die Kinder der FNS helfen mit!
Fridtjof-Nansen-Schule feiert drei Salweiden
Herzenslehrerin in den Ruhestand verabschiedet
Elbphilharmonie-Ausflüge
Riesenfreude und Respekt beim Rollstuhlbasketball
Segen für jedes Klassenzimmer

Fünf fröhliche Einschulungsfeiern in Fridtjof-Nansen-Schule

Am 29. und 30. August herrschte fröhliche Stimmung bei den Einschulungsfeiern für die neuen Schulkinder, die zukünftig zur Fridtjof-Nansen-Schulgemeinschaft gehören. Am Dienstag wurden drei neue 1. Klassen im Swatten Weg und vier 1. Klassen im Fahrenort, am Mittwoch jeweils zwei Vorschulklassen an beiden Standorten eingeschult.

Eltern und Großeltern, Geschwister und teilweise auch andere Freunde und Verwandte begleiteten die aufgeregten Kinder bei diesem wichtigen Schritt ins Schulleben und genossen das festliche und fröhliche Programm, das Schulleitung und einige 3. Klassen vorbereitet hatten.

Nach einer Begrüßung und Informationen von Schulleiter Klaus Lemitz, dem stellvertretenden Schulleiter Marco Gerritsen und Abteilungsleiterin Gabi Sauer wurden Lieder vorgetragen und kleine Theaterstücke vorgeführt, die die neuen Erstklässler und –klässlerinnen auf den Holzbänken vorn gebannt verfolgten. Als dann endlich die Namen aufgerufen und die Kinder ihren Klassen und dazugehörigen Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern zugeordnet wurden, erreichte die Spannung ihren Höhepunkt.

Jede Klasse zog gemeinsam los zur ersten Unterrichtsstunde im neuen Klassenraum. Bis die Kinder stolz und glücklich zurück kamen und ihren Eltern den Raum zeigten, Fotos machten und die Schultüte wieder in Empfang nahmen, konnten die Erwachsenen und Geschwisterkinder sich bei Kaffee und Kuchen unterhalten oder neue Kontakte knüpfen. Den von Jahrgang 2 gespendeten Kuchen verkauften engagierte Väter aus dem Elternrat mit helfenden Viertklässlern. Ebenso wurden Schul-Shirts vom Schulverein angeboten, die reißenden Absatz fanden.

Viele Familien blieben noch eine Weile in der Schule, um sich umzuschauen, Gespräche zu führen oder Erinnerungsbilder zu machen. Von der guten Stimmung, die auf dem ganzen Schulgelände zu spüren war, mochten sich einige gar nicht lösen.

Die Fridtjof-Nansen-Schule begrüßt die 210 neuen Jungen und Mädchen und deren Eltern ganz herzlich in der Schulgemeinschaft.

MSW

Engagierte Chorleiterin Regina Scharff in den Ruhestand verabschiedet

Nach 13 Jahren Lehrtätigkeit an der Fridtjof-Nansen-Schule wurde Lehrerin Regina Scharff am letzten Schultag (11.07.23) von der Schulgemeinschaft liebevoll verabschiedet. Die Fachlehrerin für Musik und Theater und Leiterin des beliebten Chores der Schule war vielen Kindern und Kolleginnen gut bekannt.

Regina Scharff studierte Grund- und Hauptschullehramt mit den Fächern Musik und Gestaltendes Werken in Hannover und sammelte dann viele Jahre Berufserfahrung als Klassenlehrerin an der Hamburger Grundschule im Marschweg. Als sie 2010 an die Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort wechselte, entschied sie, den musikalischen Schwerpunkt auszubauen und Klassenlehrerteams als Fachlehrerin zu unterstützen. So unterrichtete sie jahrelang im Team mit dem jetzigen Schulleiter Klaus Lemitz, was dieser in seiner kleinen Rede rückblickend als sehr gewinnbringend beschrieb: „Du hast den musikalischen Teil des Unterrichts übernommen und das Einstudieren der verschiedenen Theaterstücke. Dafür bin und war ich dir sehr dankbar. Oft hast du zu einigen Kindern einen ganz anderen Zugang als ich gefunden, so dass ich das Gefühl hatte: Wir haben uns gut ergänzt!“

Regina Scharff war leidenschaftliche Musik- und Theaterlehrerin. Sie nahm die Herausforderungen an, mit großen und teilweise schwierigen Klassen Musikstücke zu begleiten, Lieder einzuüben und anspruchsvolle Theaterstücke einzustudieren. Ihr letztes „Piratenstück“ mit der 4f wurde bei der Verabschiedungsfeier für alle Viertklässler aufgeführt und bekam großen Applaus.

Zusammen mit Abteilungsleiterin Gabriele Sauer vom Swatten Weg leitete sie 13 Jahre lang den Chor der dritten und vierten Klassen. Bis zu 100 Kinder verstanden die beiden für Musik zu begeistern, während der Proben ruhig zu halten und bei Konzerten durch Schwung und Freude das Publikum zu begeistern. Zahlreiche Auftritte bei Konzerten, Schulveranstaltungen, dem Chorwettbewerb Chorralle, dem Stadtteilfest, Kifaz-Weihnachtsfest usw. machten den Chor über die Schule hinaus bekannt.

Ihre Reiselust und das tiefgehende Interesse für andere Kulturen und Religionen, vor allem für das Land Nepal, prägten auch die Chorarbeit. So beinhaltete der letzte Konzertzyklus eine „musikalische Weltreise“ mit vielen fremdsprachigen Liedern.

Es lag nahe, dass die musikaffine Kollegin mit Liedern verabschiedet wurde. Morgens wurde Regina Scharff durch alle Fachtrakte und Klassenhäuser geführt und überall mit kleinen Ständchen zu ihren Ehren erfreut. Abends beim Kollegiumsfest sangen ihre Kolleginnen aus dem Jahrgang 4 den Popsong „Que sera“, den sie eigens für Regina Scharff umgedichtet hatten. Ein persönliches Liederbuch mit individuellen Musiktipps und guten Wünschen wurde anschließend im Namen des gesamten Kollegiums überreicht und spiegelte die allgemeine Wertschätzung, mit der Regina Scharff verabschiedet wurde.

Maren Schamp-Wiebe

Stellvertretende Schulleiterin Dorit van Aken in den Ruhestand verabschiedet

Im Rahmen des kollegialen Sommerfestes der Fridtjof-Nansen-Schule wurde Dorit van Aken am 11. Juli 2023 feierlich verabschiedet. Nach einem Sabbatjahr wird sie in den verdienten Ruhestand übergehen. Ein Schritt, der gleichermaßen Vorfreude und Wehmut auslöse, wie sie in ihrer kleinen Rede vor 80 Kollegen und Kolleginnen bekundete.

Dorit van Aken war 2008 an die Fridtjof-Nansen-Schule gekommen und hatte – ohne vorher Leitungserfahrungen sammeln zu können – die Stelle der vakanten stellvertretenden Schulleitung angetreten. Als studierte Sonderpädagogin hatte sie vorher lange an der Schule Hirtenweg für Kinder mit Förderbedarf gearbeitet, dort in kleinen Klassen unterrichtet und ihre sonderpädagogischen Kompetenzen erweitert. Von 2005 bis 2008 zog sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Kasachstan, wo sie in zwei Schulen Deutsch als Fremdsprache unterrichtete.

Frau van Aken profitierte anfangs von der kollegialen und guten Zusammenarbeit mit der ebenfalls recht neuen Schulleiterin Karin Gotsch und wuchs nach und nach in ihre Aufgaben und Verantwortungsbereiche hinein. Sie organisierte die Umsetzung der Inklusion an der FNS, leitete sonderpädagogische Konferenzen, erstellte Arbeitszeitpläne und den Stundenplan, koordinierte die Lernförderung und kümmerte sich um diverse Veranstaltungen und Anliegen des Kollegiums.

Der amtierende Schulleiter Klaus Lemitz, der bis 2017 ihr noch als Lehrer unterstellt war und vor sechs Jahren ihr Vorgesetzter wurde, hielt zum Abschied eine warmherzige und würdigende Rede: „Ich habe unsere Zusammenarbeit stets sehr geschätzt und bewundert, mit welcher Klarheit du Sachverhalte auf den Punkt bringen konntest!“

Er gab einige Anekdoten von gemeinsamen Sitzungen der erweiterten Schulleitung zum Besten und erzählte von Begegnungen auf dem Flur sowie Raucherpausen im Garten, bei denen vertrauensvolle Gespräche stattfanden und die eine oder andere Entscheidung getroffen wurde.

Das Wesen und Wirken seiner geschätzten Konrektorin umschrieb er mit Assoziationen zu den Buchstaben ihres Vornamens DORIT. Durchhaltevermögen und Durchsetzungskraft fielen ihm zum Anfangsbuchstaben ein. Bei O war es das Organisationstalent, was im Schulalltag immer wieder zum Tragen kam. Dorit van Aken sei die „Meisterin der Listen“ gewesen und hätte viele F-Zeiten, Informationen und den Beschäftigungsumfang einiger Kollegen stets parat gehabt. Beim R zollte Klaus Lemitz der stellvertretenden Schulleiterin Respekt für ihr Rechengenie und den professionellen Umgang mit dem ReBBZ, beim I assoziierte er Ideenreichtum und Impulsivität und schlussendlich Tatendrang beim T.

Den wertschätzenden Worten des Schulleiters Klaus Lemitz folgte eine kurzweilige Rede der ehemaligen Schulleiterin Karin Gotsch, die ihrer damaligen Stellvertreterin alles Gute für ein „Leben nach der Schule“ wünschte und ein Präsent überreichte. Auch das Kollegium hatte kleine Geschenke organisiert, die von Eva Schmidt-Rohr überreicht wurden. Dorit Van Aken erhielt einen Gutschein für einen Wochenendurlaub an der Ostsee und einen ganz persönlichen Reiseführer mit Tipps für Radtouren in der ganzen Welt. Als leidenschaftliche Radfahrerin und Vielreisende freute sie sich über die neuen Ideen und Grüße ihrer Kollegen und Kolleginnen.

Bei einem von Martin Kelpe organisierten Ratespiel musste Dorit van Aken unter Beweis stellen, wie gut sie das Kollegium kennt. Alle Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher standen in einem großen Kreis und hatten schriftlich vorbereitete Fragen in Händen. Zusammen mit der ebenfalls verabschiedeten Kollegin Regina Scharff sah Dorit van Aken nur eine unterschiedlich zusammengesetzte Gruppe, die in den Innenkreis trat und mit Tüchern wedelte. Das waren jeweils die, auf die die Frage zielte (z.B. „Wer hatte schon mal einen Fahrradunfall auf dem Weg zur Schule?“ oder „Wer unterrichtete mal mit dir im Team?“).

Erstaunlich schnell und zielsicher fand sie die gestellten Fragen heraus und überraschte das Kollegium mit ihrem Wissen und guten Erinnerungsvermögen.

Nach einem von einigen Erzieherinnen liebevoll und sehr lecker zubereitetem Essen und von der Verabschiedeten spendierten Freigetränken nahm das Fest bei schönstem Sommerwetter auf dem Schulhof im Fahrenort seinen fröhlichen Lauf. Die lockere Atmosphäre und das nette Beisammensein passten zum Stil der scheidenden stellvertretenden Schulleiterin, die dem Schulleitungsteam mit Marco Gerritsen als neuen Stellvertreter und allen Kollegen und Kolleginnen alles Gute wünschte und sehr fehlen wird.

MSW

Der Eiswagen war da!

Inzwischen ist es eine beliebte Tradition an der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort: Am vorletzten Schultag kam mal wieder der Eiswagen und läutete mit seiner fröhlichen Klingelei schon fast die Sommerferien ein. Alle 450 Schüler und Schülerinnen durften zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern vor dem Eismann von Livotto stehen und sich eine Kugel Eis bestellen. Die Sorten wurden vorher in den Klassen bekannt gegeben, so dass die Entscheidung nicht vor dem Wagen gefällt werden musste. 500 Kugeln Eis wurden in sage und schreibe 60 Minuten verteilt!

Die Sorte „Bubble Gum“ erfreute sich besonders großer Beliebtheit, aber auch die Klassiker Vanille, Erdbeer und Schokolade werden immer noch gern gegessen.

Die besondere Überraschung am Schuljahresende verdankt die Schulgemeinschaft der Organisatorin Ulrike Ritter. Die strahlenden Gesichter der Kinder spiegelten den Dank der Schulgemeinschaft!

MSW

Jeki – Konzerte an der FNS

Ende Juni verwandelten sich die Pausenhalle am Fahrenort und die große Aula am Swatten Weg in wahre Konzerthäuser. Im Rahmen des Jeki- Unterrichts (= Jedes Kind ein Instrument) hatten die 3. und 4. Klässler der Schule mit ihren Instrumentallehrern tolle Stücke einstudiert, die nun Eltern, Lehrern und Teilen der Schülerschaft präsentiert wurden. Die Kinder sagten ihre abwechslungsreichen Song selber an und erhielten nach jeder Darbietung großen Applaus.

Auch die Instrumentallehrer zeigten ihr Können und begeisterten Kinder und Eltern.

Als Finale hatten die Instrumentalgruppen der 4. Klassen alle zusammen ein Stück einstudiert. Am Fahrenort ertönten aus jeder Ecke der Pausenhalle die Töne des „Wellerman“ – die Zuschauer saßen mittendrin. Beeindruckend, wie toll die Geigen, Querflöten, Keyboards, Saxophone, Kornetts und Djemben harmonierten.

Am Swattenweg zeigten die Kinder aller Instrumente sehr eindrucksvoll ihr Können mit „Bloody Mary“. Auch hier gab es großen Applaus und viele beeindruckte Lehrer und Eltern.

Wir bedanken uns bei allen JeKi- Lehrern für ihren Einsatz im Unterricht und wünschen nun allen einen schönen, erholsamen Sommer!

Daniela Helmboldt und Gabi Sauer, Koordination Jeki

Chor der Fridtjof-Nansen-Schule auf musikalischer Weltreise

Am 21. Juni nahmen die ca. 100 Chorkinder der Fridtjof-Nansen-Schule das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise. Die beiden Chorleiterinnen Regina Scharff und Gabriele Sauer moderierten die verschiedenen Stationen der Konzertreise um die Welt und gaben kurze Hintergrundinformationen. Passend zur eingangs vorgeführten und zu Recht umjubelten Flamencovorführung sangen die Chorkinder zum Einstieg das spanische Lied „Un poquito cantas“. Der fröhliche und schnelle Rhythmus des Gesangs nahm die schwungvoll drehenden Röcke der drei Tänzerinnen vom Anfang auf. Die Vorführung war so überzeugend, dass mit Sicherheit im nächsten Schuljahr viele Schüler und Schülerinnen den Flamenco-Kurs der Lehrerin Iris Zietz Caracol wählen werden.

Musikalisch ging es weiter auf den Kontinent Afrika. Einwandfrei sangen die Dritt-und Viertklässler den schwierigen Text aus Südafrika: „Ngi nesi ponono“. Dazu schwangen die Kinder bunte Tücher und bewegten sich rhythmisch zum Takt – ein Genuss für Augen und Ohren!

Ein Abstecher in die Türkei setzte die Reise fort und begeisterte viele Eltern und Geschwister, die ebenfalls die türkische Sprache sprechen.

Zurück in Deutschland wurde noch ein plattdeutscher Schlager dargeboten, der das Publikum zum Klatschen und Mitsingen animierte: „An de Eck steiht ´n Jung “.

Bevor Gabriele Sauer eine wertschätzende Laudatio für die in den Ruhestand gehende Regina Scharff vortrug und diese zum Abschied von allen Kinder mit einer Rose beschenkt wurde, sang der Chor den mitreißenden Schulsong, der die drei Attribute des Schullogos aufnimmt: „Bunt, stark, neugierig“.

Die Freude der von der Hitze müden, aber begeisterten Kinder und die mitreißende Musik ließen Eltern, Geschwister und Lehrkräfte gut gelaunt und beschwingt nach Hause gehen.

MSW

50 Sternsinger für den Frieden unterwegs


Am 8. Januar durften die 50 Jungen und Mädchen, die wochenlang für ihren Auftritt geübt hatten, endlich losziehen und in den Klassen ihrer Schule sowie vier Luruper Kindergärten auftreten. Wie schon in den vergangenen Jahren hatten die beiden Fachleiterinnen für Religion, Sabine Valdueza und Maren Schamp-Wiebe, die Aktion in Kooperation mit der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) vorbereitet. Die Gemeindereferentin Marianne Glamann war bereits Anfang Januar in die beiden Standorte Swattenweg und Fahrenort gekommen, um mit allen interessierten Kindern die Verse und Lieder zu üben. Besonders aufregend war die anschließende Einteilung der Rollen. Zur Auswahl standen die Aufgabe als Sternträger, die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar sowie „Weihrauchschwenker“ und „Spendensammler“.

Am Sternsingertag wurden 20 Kinder im Swattenweg und 30 Jungen und Mädchen im Fahrenort in kostbare Umhänge gehüllt und mit Kronen bestückt. Das alles war nur möglich, weil mehrere Eltern dabei unterstützten und halfen. Die Kinder wurden noch einmal an das Motto der diesjährigen Aktion, dem „Frieden im Libanon“, erinnert und dann ausgesandt.
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Klasse 4 g gewinnt Fußballturnier im Goethe-Gymnasium

Sieben vierte Klassen aus der GS Franzosenkoppel und der Fridtjof-Nansen-Schule waren der Einladung ins Goethe-Gymnasium gefolgt, um einen ganzen Vormittag lang ein gemeinsames Fußballturnier zu erleben. Die fünften Klassen des Goethe-Gymnasiums stellten sich als Gegner für die motivierten Grundschüler – und schülerinnen zur Verfügung, so dass es genügend Mannschaften gab, die gegeneinander antreten konnten. Nach einer netten Begrüßung durch die Abteilungsleiterin Cornelia Haddorp und den Schulleiter Frank Scherler führten der Sportlehrer Andreas Höns und sein Sportprofil S 3 durch das Programm. In zwei Gruppen wurden auf zwei Feldern der großen Sporthalle Spiele parallel ausgetragen und dank des straffen Zeitplans konnten alle Klassenmannschaften gegeneinander spielen.

Die kleinen Teams aus fünf bis sieben Kindern wurden lautstark von ihren Klassenkameraden angefeuert und bei jedem Tor begeistert gefeiert. Wenn eine Mannschaft mal pausierte, konnte die Klasse sich am Waffelstand verköstigen oder in die kleinere Sporthalle zu Bewegungsangeboten gehen. Manche Grundschüler – und schülerinnen nutzten auch die Gelegenheit, um sich die Schule und vor allem den wunderschönen Schulhof anzuschauen.

Um kurz vor 12 Uhr wurden dann die beiden Gruppensieger verkündet und zum Finale eingeladen. Bei ausgelassener Stimmung und fröhlichen Fans wurde das spannende Endspiel ausgetragen. Die Mannschaft der Klasse 4 g schoss zwei Tore und besiegte damit die Klasse 5b des Goethe-Gymnasiums mit nur einem Tor. Alle Kinder der anderen Fridtjof-Nansen-Klassen (4 a, 4 b, 4 e und 4 f) freuten sich riesig über den Erfolg ihrer Parallelklasse und klatschten begeistert mit, als der Siegerpokal überreicht wurde. Klassenlehrerin Sandra Döldissen war sehr stolz auf ihre sportliche Klasse, vor allem, weil die gesamte 4 g als Gemeinschaft diesen Erfolg errungen hatte.

Luther lädt zum Denken ein

Martin Luther war nicht nur ein Mann des Wortes. Er ließ seinen Reden Taten folgen und löste damit eine Reformation aus, die auch 500 Jahre später noch Menschen wachrüttelt und zum Nachdenken bringt. Damit alle Grund-schulkinder den Hintergrund des neu eingeführten Feiertages am 31. Oktober verstehen, fanden zum wiederholten Male die beliebten Luthertage in der Emmausgemeinde im Kleiberweg statt.

Der Reformator Luther, gespielt von Pastorin Birgit Mahn, überzeugte die Schulkinder genauso wie die beiden Theologenfreunde Philipp Melanchthon und Andreas Karlstadt, dargestellt von Holger Schaper und Maren Schamp-Wiebe. Sie empfingen die Schulklassen im großen Gemeindesaal der Emmausgemeinde mit einem kurzen szenischen Spiel bei Tisch. So, wie Martin Luther allabendlich Familie, Freunde, Studenten und andere Menschen in seinem Esszimmer versammelt haben soll, saßen die Schauspieler an einem gedeckten Tisch. Bedient wurden sie von Luthers Frau Katharina von Bora (Mareile Reisch) und der Magd Hanne (Jasmin Dethlefs und Anette Clausmeyer). Beide Frauen standen schon damals „ihren Mann“ und diskutierten mit über Gott und die Welt.
Nach dem Einstieg und der Reise ins Mittelalter, die alle Kinder durch einen symbolischen Umhang vollzogen, ging es in Kleingruppen weiter zu verschiedenen Stationen.

Philipp Melanchthon empfing die Kinder in der Studierstube und leitete sie bei der Übersetzung der Bibel vom Griechischen ins Deutsche an. Bei Hanne durften die Jungen und Mädchen im dunklen Stübchen das Gewittererlebnis Martin Luthers nacherleben. Dieser hatte in Todesangst, als ein Blitz direkt neben ihm einschlug, Gebete in den Himmel geschrien. Die Kinder schrieben eigene Bitten auf.

Bei Martin Luther und seiner Frau Katharina konnten die Kinder sich Gedanken machen über wichtige Thesen, die unsere Welt besser machen könnten. So wie der berühmte Reformator im Jahre 1517 seine 95 Thesen gegen die Ungerechtigkeit der damaligen Staatskirche an die Kirchentür in Wittenberge hämmerte, schrieben die  Viertklässler Sätze auf kleine Zettel, die sie anschließend an eine schwere Holztür nageln durften. „Mich ärgert, dass das Klima sich erwärmt und die Menschen so wenig dagegen tun!“ formulierte ein Mädchen, während eine anderes Kind klagte: „Es gibt zu viel Streit in der Klasse!“

Bei der letzten Station empfing Luthers Freund Karlstadt die Kinder und machte ihnen klar, wie schwer eine Kindheit im 16. Jahrhundert verlief und welche Ängste die Menschen damals auszustehen hatten. Jeder Teilnehmer wurde spielerisch vor die Wahl gestellt, ob er lieber Brot und Brennholz für die Familie oder einen Ablassbrief für die Freisprechung von Schuld kaufen wolle. So erfuhren die Kinder am eigenen Leib, warum viele Frauen und Männer im Mittelalter der Irrlehre der Kirche geglaubt und aus lauter Angst vor der Hölle Ablassbriefe gekauft hatten.

Nach dem Durchlauf der Stationen empfing Martin Luther die Schüler und Schülerinnen nochmals in großer Tischrunde und erklärte ihnen anhand eines Bodenpuzzles sein Wappen, die bekannte Lutherrose. Zum Abschluss wurden die Kinder wieder in die Gegenwart gebeamt und verabschiedet.

Seit nunmehr 15 Jahren veranstaltet die Kirchengemeinde am Kleiberweg die Luthertage in Kooperation mit der Fridtjof-Nansen-Schule.  Alle 7 vierten Klassen aus den Standorten Fahrenort und Swatten Weg nahmen daran teil. Der hohe zeitliche und organisatorische Aufwand wurde belohnt durch mehrere Kinder, die am Ende der Veranstaltung sich persönlich bei den schauspielenden Eltern, Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen der Gemeinde für den eindrücklichen Vormittag bedankten.
Maren Schamp-Wiebe