Tag der offenen Tür

Donnerstag, den 6. Dezember 16.00 – 18.00 Uhr
für beide Standorte am Swatten Weg 10


Um 16.00 Uhr Begrüßung in der Aula mit Auftritt des Schulchores

  • Informationen von uns über uns
  • Einschulung Sommer 2019
  • Vorstellung der Vorschularbeit
  • Einblick in das Profil der Schule
  • Mitmachangebote in den Klassen
  • Café des Elternrates

Sie suchen eine Grundschule für Ihr Kind? Sie überlegen, ob Ihr Kind eine Vorschulklasse besuchen sollte? Dann schauen Sie sich unsere Schule an!


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Lasten und Luther

Lasten musste jedes der 150 Kinder in Form eines Ziegelsteines mit herumschleppen am Luthertag in der Emmausgemeinde im Kleiberweg. Wie auch in den vergangenen Jahren veranstaltete Pastorin Birgit Mahn in Kooperation mit Maren Schamp-Wiebe, Fachleiterin für Religion, das Angebot des mittelalterlichen Stationenspiels zum Reformationstag. Am 1. und 2. November folgten alle vierten Klassen der Fridtjof-Nansen-Schule der Einladung in die evangelische Kirchengemeinde.

Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler von Martin Luther und seiner Tischgemeinschaft, zu der seine Frau Katharina v. Bora, die Magd Hanna und die Theologen Karlstadt und Melanchthon gehörten, alle toll verkleidet. Ehrenamtliche aus der Gemeinde und dem Stadtteil sowie Studenten für das Fach Religion und die Diakonin wirkten in diesem Jahr mit.

Um die Zeitreise ins Mittelalter bildhaft zu unterstützen, bekam jedes Kind einen Umhang und eine Tasche mit einem Ziegelstein. Dieser machte den Kindern sinnbildlich bewusst, dass 1517 eine beschwerliche Zeit für viele Menschen war. Das spürten sie schon bei der ersten Station, wo sie Ablassbriefe für ihre eigenen Sünden oder die ihrer verstorbenen Angehörigen kaufen sollten. An einer anderen Station durfte jede kleine Gruppe der spannenden Geschichte von Martin Luthers Entführung und seiner Zeit auf der Wartburg lauschen, die der Reformator für die Übersetzung der Bibel ins Deutsche genutzt hatte. Alle Kinder durften einen Bibelvers aus dem Hebräischen übersetzen und dabei Schreibfeder und Tinte benutzen. Das machte Spaß, war aber auch sehr mühsam!

Im dunklen Stübchen erzählte Hannah den Kindern von Luthers Gewittererlebnis und seiner Todesangst, die ihn zu einem Versprechen gegenüber Gott gebracht hatte. Die Gruppe griff danach zu Papier und Stift und formulierte eigene Gebete.

Besonders aktiv wurden die Jungen und Mädchen bei der letzten Station an der großen Holztür. Dort durften sie ihre eigenen Thesen annageln und nachempfinden, wie skandalös und ausdrucksstark es damals gewesen sein muss, als Martin Luther seine 95 Thesen an die Eingangstür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt hatte.

Abgerundet wurde das Stationenspiel von Martin Luther im großen Kreis im Gemeindesaal, indem dieser mit den Kindern gemeinsam sein Wappen, die Lutherrose, zusammensetzte und erklärte. Bevor es zurück in die Schule ging, entledigten sich die Kinder ihres Umhanges und des schweren Ziegelsteines. Martin Luthers Reformation hatte sie eindrücklich von ihren Lasten befreit! 

 

Ampel- Demo: laut und bunt

Am 5. September gingen zum zweiten Mal 300 Menschen auf die Straße, um ihrer Forderung nach einer Ampel über die Luruper Hauptstraße / Einbiegung zum Fahrenort Nachdruck zu verleihen. Schulleitung, Ganztag, Elternrat und Lehrerinnen, vor allem aber Schülerinnen und Schüler der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen zahlreich an der angekündigten Demonstration teil.
Alle Kinder aus den Klassen 1 – 4 äußerten laut ihren Protest: „Stoppt den Verkehr – ´ne Ampel muss hierher!“ oder „Wir sind laut, bis Ihr die Ampel baut!“. Mit Trillerpfeifen unterstrichen sie ihren Wunsch nach einer sicheren Überquerung für alte und junge Menschen an dieser verkehrstechnisch höchst gefährlichen Stelle.
Als die Polizei die Kreuzung für 10 Minuten komplett sperrte, zog es alle auf die Straße. Die Kinder durften mit Straßenmalkreide große Ampelkreise auf den Asphalt malen. Senioren trauten sich angstfrei mit Rollatoren auf die Straße, einige Swattenwegkinder trommelten auf Blechdosen, Erwachsene liefen im Kreis herum und wiederholten ihre Forderungen.
Nach Auflösung der Demo war die Kreuzung bunt und manches Ohr fast taub. Hoffentlich ist der Protest für die Sicherheit der Luruper und Luruperinnen angekommen!
Maren Schamp-Wiebe

Stadtteilfest 2018

Trotz Regen: Waffelrekord und super Stimmung

Wir danken allen Eltern, Lehrern und Lehrerinnen, Erzieherinnen und den Chorkindern für den großartigen Einsatz beim Stadtteilfest!
Trotz Regen und kühler Witterung begeisterte der Chor mit 47 Jungen und

Mädchen der Fridtjof-Nansen-Schule mit schmissigen Liedern, guter Performance und musikalischem Können.
Am Stand wurden 312 Waffeln gebacken.
Das ist absoluter Rekord!
Außerdem durften alle Kinder ihr Glück an der Wurfmaschine versuchen und kleine Süßigkeiten gewinnen.

JeKi-Konzert am Swatten Weg

Am Donnerstag, den 21.06. fand wieder eines unserer traditionellen JeKi-Konzerte der Klassen 3 und 4 statt. Es war für alle beeindruckend, welche Fortschritte die Kinder auf ihren Instrumenten gemacht haben. Unsere JeKi-Lehrer hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das von Klassik bis Pop reichte.

Garten – AG voller Tatendrang

Seit mehreren Jahren gibt es in der Fridtjof-Nansen-Schule im Swatten Weg Klassengärten. In einem sonnigen Innenhof gelegen finden sich mehrere rechteckige und leicht zugängliche Gartenabschnitte, in denen die Kinder mit ihren Lehrerinnen gärtnern.
Seit zwei Jahren bietet Lehrerin Sabine Hinrichs eine Garten-AG am Nachmittag an und diese erfreut sich großer Beliebtheit. Eine kleine Gruppe von Jungen und Mädchen geht jeden Mittwoch in diesen Innenhof, um zu graben, Kartoffeln oder Saatgut zu setzen, Unkraut zu zupfen, Blumen zu pflegen oder einfach Schnecken zu beobachten. Die teilnehmenden Kinder sind nicht zimperlich und haben Freude an der Natur. Auch bei Regen und Kälte treffen sich alle draußen und erledigen notwendige Arbeiten. Nur bei richtig schlechtem Wetter geht Frau Hinrichs mit der Garten-AG ins Gewächshaus. „Garten – AG voller Tatendrang“ weiterlesen

Zehntellauf 2018

Das Zehntel, ein Zehntel der Marathondistanz (4,2 km),  ist ein toller, traditioneller Lauf für Schulkinder. Anlässlich des alljährlichen Marathons in Hamburg findet dieser Lauf immer einen Tag vor der eigentlichen Veranstaltung statt – in diesem Jahr am Samstag, den 28.04.


Im letzten Jahr waren wir gefühlt ein bisschen wenig Teilnehmer in Anbetracht der Größe unserer Schule. So haben wir in Zusammenarbeit mit Eltern der Fridtjof-Nansen-Schule die Werbetrommel gerührt und das Ziel von 100 Teilnehmern ausgerufen. Letztendlich gab es 80 Anmeldungen und damit gehörten wir zu den Schulen, die am meisten Teilnehmer stellten.
Alle Läufer waren trotz der frühen Startzeit um 8:30 Uhr bereits eine dreiviertel Stunde vorher am Treffpunkt. Die letzten Vorbereitungen wurden getroffen. Die extra für das Zehntel angefertigten Leibchen des Geschäftes „Textildruck Hamburg Textil- und Werbedruck“ übergestreift, ein letztes Gruppenfoto geschossen und schon ging es in den Startbereich.
Alle Kinder schafften die Strecke und waren zu Recht mächtig stolz auf sich. Erschöpft aber glücklich wurden sie im Ziel von ihren Eltern empfangen.
Wir gratulieren allen laufbegeisterten Kindern der Fridtjof-Nansen-Schule für diese erbrachte Leistung und hoffen, dass wir das nächste Mal die 100 Teilnehmer schaffen.

Vorentscheid für die Mini-WM 2018

Am Mittwoch, den 25.04. war es mal wieder soweit:
Die 3. und 4. Klassen trafen sich  am Standort Swatten Weg, um die beste Fußballmannschaft der Fridtjof-Nansen-Schule auszuspielen. Noch am Morgen regnete es in Strömen. Jedoch entschieden die Verantwortlichen, das Turnier nach Check des Regenradars stattfinden zu lassen. Das war eine gute Entscheidung, da es trocken blieb. Jedoch fegte ein Wind über die Plätze, so dass der Ball so manches Mal vom Winde verweht wurde.  Das Turnier fungierte zeitgleich als Ausscheidungsturnier für die Mini WM im Millerntor Stadion am 23.05.2018. Die ersten beiden Mannschaften sollten zwei Startplätze für diesen tollen Wettbewerb bekommen.

Wir haben spannende Duelle und tolle Tore gesehen.
Alle Mannschaften verhielten sich fair, die unterlegenden Teams feuerten ihre Parallelklassen an. In der Finalrunde standen sich die Mannschaften aus den Klassen der 4a, 4c und 4e gegenüber. Schließlich konnte sich die 4e souverän durchsetzen und darf am 23.05. an der Mini WM teilnehmen. Die 4a wurde der 2. Sieger des Turniers und die 4c machte den 3. Platz. Da die 4a zur Zeit der Mini WM auf Klassenfahrt ist, bekam unter dem Jubel der Kinder der 4c der Drittplatzierte den zweiten Startplatz zur Mini WM zugesichert. Wir freuen uns schon auf‘s nächste Mal!

 

Große Töne für die Kleinsten

 Am Dienstag, den 24.04. war die Aula SW den Jüngsten unserer Schulgemeinschaft vorbehalten. Die Vorschule sowie die Klassen 1 und 2 waren eingeladen, ein musikalisches Märchen zu erleben.
Auf dem Programm stand die Geschichte vom „Schwanensee“, in der es –wie in jeder spannenden Erzählung- um Liebe, Verwechslung, Verwandlung und einen Bösewicht ging.
Eine Künstlergruppe  unter der Leitung von Natalie Morrison brachte dieses wunderbare Märchenkonzert auf die Konzertbühne. Die vier Musiker des Ensembles (Flügel- Natalie Morrison, Violine-Daniel Thieme, Querflöte- Dace Helbig, Cello – Nariman Akbarov) spielten die Musik des russischen Komponisten Peter Tschaikowsky höchst professionell und mit viel Herzblut. Ortrud Kuteifan, die stimmstarke Erzählerin, nahm die Kinder mit auf eine Reise in die fantastische Märchenwelt des Schwanensees. Sie verstand es auf sehr gekonnte Art und Weise und durch starke stimmliche Präsenz den verschiedenen Märchenfiguren Atem einzuhauchen, so dass die Kinder hingerissen zuhörten und mitfieberten.
Mit Hilfe eines Beamers wurden zudem farbige Illustrationen – die eigens für diese Märchenaufführung gestaltet wurden- auf die Leinwand projiziert.
Die Schüler und Schülerinnen hörten fasziniert zu und viele
träumten sich versonnen in die Märchenwelt hinein.
Wenn das eine oder andere Kind bei den wunderschönen, aber auch anspruchsvollen Musikstücken, kurzfristig abgelenkt schien, gab die Sprecherin unmerklich Bewegungsanregungen, die viele gern mitmachten.

Am Ende waren alle heilfroh, dass der Bösewicht „Rotbart“ besiegt war und die als Schwan verzauberte Prinzessin wieder ihre menschliche Gestalt annehmen durfte. Der schöne Prinz heiratete seine geliebte Prinzessin und alles war gut.
Gedankt sei einem großartigen Ensemble, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, schon die Kleinsten an große Meisterwerke heran zu führen.
Viele Kinder waren an diesem Tag das erste Mal in einem Konzert. Sie erlebten jenseits ihrer oftmals anstrengenden Schulvormittage und abseits der schnellen Bilder des alltäglichen Medienkonsums eine wohltuende Mußestunde der Kunst.
Gabriele Sauer