Ampel- Demo: laut und bunt

Am 5. September gingen zum zweiten Mal 300 Menschen auf die Straße, um ihrer Forderung nach einer Ampel über die Luruper Hauptstraße / Einbiegung zum Fahrenort Nachdruck zu verleihen. Schulleitung, Ganztag, Elternrat und Lehrerinnen, vor allem aber Schülerinnen und Schüler der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen zahlreich an der angekündigten Demonstration teil.
Alle Kinder aus den Klassen 1 – 4 äußerten laut ihren Protest: „Stoppt den Verkehr – ´ne Ampel muss hierher!“ oder „Wir sind laut, bis Ihr die Ampel baut!“. Mit Trillerpfeifen unterstrichen sie ihren Wunsch nach einer sicheren Überquerung für alte und junge Menschen an dieser verkehrstechnisch höchst gefährlichen Stelle.
Als die Polizei die Kreuzung für 10 Minuten komplett sperrte, zog es alle auf die Straße. Die Kinder durften mit Straßenmalkreide große Ampelkreise auf den Asphalt malen. Senioren trauten sich angstfrei mit Rollatoren auf die Straße, einige Swattenwegkinder trommelten auf Blechdosen, Erwachsene liefen im Kreis herum und wiederholten ihre Forderungen.
Nach Auflösung der Demo war die Kreuzung bunt und manches Ohr fast taub. Hoffentlich ist der Protest für die Sicherheit der Luruper und Luruperinnen angekommen!
Maren Schamp-Wiebe

Müll macht mobil

Der Müll in den Straßen machte eine Woche lang die Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule mobil. Jede Klasse sammelte mindestens eine Stunde lang in der Umgebung der Schule den Müll von den Bürgersteigen, öffentlichen Plätzen und Parks, auf Wegen und in Straßengräben.
Unter dem Motto „Wir wollen keinen Müll“ beschäftigten sich alle Klassen von Vorschule bis Jahrgang 4 mit der Frage, wie wir zu viel Müll vermeiden können. Nach einer Auftaktveranstaltung für die verschiedenen Jahrgänge, in der altersgerecht über die Entstehung von (überflüssigem) Müll aufgeklärt und gemeinsam Ideen zur Müllvermeidung entwickelt worden waren, schauten alle Kinder im Sachunterricht Filme zum Thema an.
Das Highlight der Aktion „Hamburg räumt auf“ war wie in jedem Jahr das gemeinsame Müll sammeln außerhalb des Schulgeländes.
Mit Handschuhen, Zangen und Müllbeuteln ausgerüstet säuberten die Jungen und Mädchen die Umgebung.
Trotz Regen und Kälte sowie Schnee zogen sie motiviert los und wurden mobil gegen Müll.
Die eine oder andere Kuriosität wurde dabei gefunden und von allen bestaunt. Das Lob einiger Spaziergänger spornte die Kinder zusätzlich an.
Sehr zufrieden zeigten sich am Ende Kirsten Tittel und Martin Kelpe, die Initiator*innen der Schulaktion, sowie Klaus Feyerabend, Hausmeister der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort, über den täglich wachsenden Berg aus vollen Müllsäcken. Die Kinder haben sich in der vergangenen Woche nicht nur gedanklich mit dem Thema Müll auseinandergesetzt, sondern tatkräftig mitgeholfen, dass Lurup sauber bleibt.
Maren Schamp-Wiebe

Ampeldemo – ein großer Erfolg

Bei klirrender Kälte, aber strahlendem Sonnenschein demonstrierten am vergangenen Mittwoch  ca. 300 bis 400 Luruper für eine schnelle Umsetzung der geplanten Ampelanlage am Fahrenort/ Luruper Hauptstraße.
Gekommen waren Kinder der Fridtjof-Nnansen-Schule beider Standorte mit ihren Eltern und Erziehern, Bewohner der benachbarten FAMA-Wohnanlage und zahlreiche andere Luruper Bürger um Ihrer  Forderung AMPEL sofort – an diesem Ort Nachdruck zu verleihen.
Die Veranstalter, eingagierte Bürger aus Lurup und die Luruper-VerkehrsAG bedanken sich bei allen, die mit ihrem Kommen ein Zeichen gesetzt haben.

Zum Spielen ins FAMA

Am Mittwoch, den 19.4. 17 war es wieder so weit: Die Klasse 4a zog in den Wohnpark FAMA, um mit interessierten Bewohnern und Bewohnerinnen Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Frau Rose vom FAMA und die Lehrerin Frau Hinrichs hatten diesmal das gemeinsame Spielen in den Mittelpunkt des Treffens gestellt. An den Tischen im Veranstaltungsraum des FAMA trafen sich Alt und Jung um miteinander Rummy cup, Mensch ärgere dich nicht, Schach,  Mikado, Phase 10 und  Kniffel zu spielen.
Schnell stellte sich heraus, dass das Schachangebot bei den Kindern auf großes Interesse stieß. Aber auch an allen anderen Tischen wurde eifrig gespielt und es konnten neue Spiele entdeckt werden.

  

Das Fazit nach fast zwei Stunden:  Alt und Jung haben vieles, was sie verbindet und es macht Spaß etwas gemeinsam zu tun.
Frau Rose und Frau Hinrichs sind schon mit ihren Gedanken beim nächsten, leider dem letzten Treffen, bevor die Viertklässler die Schule verlassen.

Hamburg räumt auf

Müllsammeln 2

Es ist wieder so weit, wir haben Frühling, alle machen Frühjahrsputz und deshalb gibt es auch wieder die Aktion „Hamburg räumt auf“. Natürlich nimmt die Fridtjof-Nansen Schule auch in diesem Jahr daran teil. Die Klasse 3g vom Swatten Weg hat sich im Vorfeld schon mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt. Im Religionsunterricht wurde das Thema „Schöpfung und die Schönheit der Natur“ ausgiebig behandelt. Es wurden viele Naturbilder gemeinsam angeschaut und auch selber gemalt. Leider zerstört der Mensch viele Gebiete der Erde. Den Schülerinnen und Schülern war schnell klar, jeder kann helfen. Und es fängt mit der Entsorgung des eigenen Mülls an. Viele Tiere sterben durch unachtsam weggeworfenen Unrat. Die Klasse gestaltete eigene Plakete, die dazu auffordern sollen, besser mit unserem Heimatplaneten umzugehen. Einige davon wurden auch am Schulzaun aufgehängt.
Müllsammeln 1

Darum waren auch alle hoch motiviert, in der eigenen Umgebung Müll zu sammeln. Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken der Stadtreinigung ging es los, doch schnell wandelte sich die Stimmung in Entsetzen um, wie viel Müll in kürzester Zeit zusammen kam – und das meiste wurde anscheinend von Erwachsenen weggeworfen und teilweise sogar, wenn 2 Meter daneben ein Mülleimer vorhanden war. Empört waren die Kinder über die vielen zertretenen Zigarettenkippen an den Eingängen von der Schule und dem Kindergarten und von den unzähligen „Flachmännern“ in den Gebüschen. Dabei ist es doch so kinderleicht…

Alt und jung im Austausch

FAMA 1Wenn Kinder ältere Menschen besuchen, dann ist das immer etwas ganz Besonderes.
Im Februar besuchte die Klasse 3a die Wohnanlage FAMA. Dort interviewten die Kinder einige Damen und Herren zum Thema Glück. Die Senioren erzählten von kleinen und großen Glücksmomenten und man konnte feststellen, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt.
Es war eine gelungene Begegnung, aus der sich hoffentlich weitere gemeinsame Erlebnisse ergeben.
FAMA 2FAMA 3

St. Martin reitet durch Lurup

Rund 700 Kinder und ihre Eltern folgten am 13. November Sankt Martin auf seinem Pferd durch die Straßen Lurups.

Mit bunten Laternen und Gesang führte der Weg von der Fridtjof-Nansen-Schule über den Rodelberg zur katholischen St. Jakobus-Gemeinde. Die Kinder der vierten Klassen standen am Weg und gaben mit ihren Lichtern Orientierung. Eine Gruppe illuminierte den Rodelberg und es schien, als ob Hunderte von Sternchen funkeln würden. Das Lichtermeer bezauberte alle.

St. Martins Soldaten
St. Martins Soldaten

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Einheit trotz Vielfalt

„Einheit trotz Vielfalt“ in Lurup erlebten ca. 80 Leute aus dem Stadtteil, die zum Abschlussfest des Projektes der Klasse 2 f in Kooperation mit der 12-Apostel-Kirche in die Elbgaustraße gekommen waren. Verschiedenste Menschen leben in Lurup: Junge und Alte, in Lurup geborene und Zugezogene, Menschen mit Handicap, Studenten, Senioren, Männer und Frauen, die sich für den Stadtteil in besonderer Weise einsetzen.

Einheit trotz Vielfalt

Einheit 2

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Trommelapplaus für die Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule

Am Nachmittag des 28. Februars 2014 herrschte in der St. Jacobus Kirche ein aufgeregtes, erwartungsfrohes Treiben. 260 Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule saßen farbenfroh verkleidet und ausgerüstet mit einer afrikanischen Trommel im großen Altarraum der Kirche und warteten gespannt auf den Beginn ihrer „Trommelzauberaufführung“. Aus Platzgründen hatte die Schule das Abschlusskonzert einer Projektwoche in die St.Jakobuskirche verlegt.

Trommelzauber Fo2

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