C. Hölck in den Ruhestand verabschiedet

Der 65-jährige Lehrer C. Hölck wurde beim Sommerfest im Fahrenort und bei einer Kollegiumsfeier im Swatten Weg mit großem Dank in den Ruhestand verabschiedet. 30Jahre unterrichtete Hölck die Fächer Mathe, Sport, Sachunterricht, Schwimmen und Theater. Viele Aufführungen brachte er zusammen mit Chorleiterin G. Sauer auf die Bühne und erfreute damit Kinder und Eltern zugleich.

In vielen Klassen engagierte sich C. Hölck als ruhiger, sich selbst treu bleibender, zugewandter und humorvoller Lehrer, der versuchte, jedem Kind auf seine eigene Art gerecht zu werden.

Hölck gehört zu einer Generation von Lehrkräften, die einen großen Wandel in ihrer Schullaufbahn erlebten und auch mitgestalteten. So musste er in seinen ersten Jahren jedes Arbeitsblatt noch auf Matritzen schreiben und durch eine Trommel drehen. Heutzutage erleichtern Kopierer die Vervielfältigung von Arbeitsmaterial immens. Carsten Hölck erlangte schon früh mediale Fertigkeiten und versuchte das Kollegium für die digitalen Möglichkeiten zu begeistern. Die geklebten Fotopappen für die Öffentlichkeitsarbeit wurden dann auch abgelöst durch eine schuleigene Homepage. Seit dem Jahre 2003 betreut C. Hölck die Website der Schule und pflegte diese stets mit Sorgfalt und Freude.
Die Fridtjof-Nansen-Schule verabschiedete Carsten Hölck mit vielen dankbaren Erinnerungen und würdigt sein Engagement für die Schulgemeinschaft.
Maren Schamp-Wiebe

Abschluss – Kunstkurs der LichtwarkSchule

Am Donnerstag, 27.Mai trafen sich „kleine Künstler“ aus den derzeitigen 3. Klassen.
Sie haben in dem Kurs mit verschiedenen Materialien frei gezeichnet, gemalt und modelliert. So ist ein riesiger Dinosaurier aus Pappmache als Gemeinschaftsarbeit entstanden.
Immer wieder konnte der Kurs auf Grund der Pandemie nicht stattfinden.     Um so größer war die Freude, noch einmal gemeinsam etwas zu gestalten.

Die neue Kursleitung, Antje Floto, leitete eine Porträtmalerei an. Jedes Kind malte auf eine Plexiglasscheibe sein Gegenüber. Dieses Bild wurde auf Papier gedruckt. Ein spannender Moment, als der Druck fertig war und Porträts der besonderen Art zum Vorschein kamen. So viel Freude bei allen Mitwirkenden, endlich wieder kreativ zu sein und miteinander Zeit zu verbringen.

Am Ende gingen die Kinder mit ihren Mappen und Urkunden, dem ein oder anderen Farbkleks an den Fingern nach Hause.  
Alle Kinder hätten gern weiterhin diesen Kurs besucht, doch die Plätze werden neu vergeben.
Wir bedanken uns bei Leonid, der diesen Kurs über längere Zeit geleitet hat und der LichtwarkSchule für die gute Zusammenarbeit.
Anke Sloksnat                                           Hamburg Juni 2021

Mathe-Sams mal anders


Zum 9. Mal fand die beliebte Veranstaltung für Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule am 29.05. statt – wie gewohnt, an einem Samstagvormittag für alle Kinder, die gern und gut knobeln. Zahlreiche Jungen und Mädchen aus ersten bis vierten Klassen nahmen teil und knobelten mit ihren Eltern und Geschwistern über kniffeligen Sams-Aufgaben.

Und doch war in diesem Jahr vieles anders. Die Kinder strömten morgens nicht in die Schule, um dort in der Pausenhalle ihre Aufgabenpläne zu erhalten und anschließend zwei Stunden lang durch die Klassenräume zu ziehen.  An verschieden Stationen konnten die Kinder in den vergangenen Jahren rechnen, schätzen, messen, zeichnen oder bauen. Auch fehlten die vielen helfenden Eltern und Geschwister, die in den sonst immer die Stationen betreut und für gute Stimmung gesorgt hatten.

Stattdessen saßen die teilnehmenden Kinder zu Hause vor dem PC. Ein Video der Organisatorinnen Ulrike und Christine Ritter motivierte sie, das extra eingerichtete MATHESAMS-PADLET zu besuchen und die dort angebotenen Aufgaben zu bearbeiten. Die Lösungsbögen hatten alle interessierten Kinder schon vorher von ihren Mathelehrkräften erhalten und so stand nichts mehr im Wege: Um 10 Uhr ging es los und die Köpfe in den Kinderzimmern begannen zu rauchen. In verschiedenen Schwierigkeitsstufen (bildlich dargestellt durch Sams-Köpfe) wurden Rechenaufgaben bearbeitet, Zahlenrätsel gelöst, Zeichnungen oder kleine Legespiele mit Streichhölzern getätigt. Besonders die Aufgaben 6 (Arukone) und 10 (Smileys) hatten es in sich und forderten die Kinder richtig heraus.

Wer zwischendurch Fragen oder Sehnsucht nach persönlichem Austausch hatte, konnte die Mathe-Lehrerinnen C. und U. Ritter in einer Video-Konferenz besuchen.

Ab 12.00 Uhr kamen dann auch die ersten Kinder in die Pausenhalle, um ihre Lösungsblätter persönlich abzugeben. Die Luruper Jungen und Mädchen, die an einem Sonnabend entspannt in ihre Schule schlenderten oder rollerten und sich in der Pausenhalle gleich ihre Belohnung abholten, erinnerten tröstlich an die sonstige Fröhlichkeit dieser Veranstaltung. Mathe macht einfach Spaß und Lust aufs nächste Jahr, wenn hoffentlich wieder viele Familien einen Samstagvormittag in der Fridtjof-Nansen-Schule verbringen werden. Dann kommt das Mathe-Sams zum 10. Mal!
MSW

HAMBURG HILFT

Taschen mit Spenden im Büro

In den Büros der Fridtjof-Nansen-Schule stapeln sich zur Zeit Tüten und Taschen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Schulsachen und Baby-Bedarf. Diese konnte der SCHULVEREIN der FNS über die Hilfsorganisation „Hanseatic Help“ gewinnen. 25 Unternehmen unserer Stadt haben sich zusammengeschlossen und gespendet. Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen packten daraus tausende von Taschen für bestimmte Anlässe. So gibt es welche für Familien mit einem Baby, Familien, die zu viel Geld für Lebensmittel ausgeben und sich über Kaffee, Nudeln und Konserven freuen, oder Tüten mit Zahnputzutensilien und hochwertigen Schulmaterialien für Grundschulkinder.
 
Unsere Schule ist dankbar, diese Taschen verteilen zu dürfen und Familien damit unterstützen zu können. Dagmar Lüpnitz im Swatten Weg und Gabi Buntrock sowie Marcus Gotsch im Fahrenort geben die Taschen gern an Eltern aus, die diese Spende gerade gut gebrauchen können. Ein Lächeln gibt es gratis dazu! 
Maren Schamp-Wiebe
(Schulvereinsvorsitzende)

Wasser für Alle!


Die Klasse 4 c der Fridtjof-Nansen-Schule setzt sich seit Monaten dafür ein, dass Menschen in aller Welt Zugang zu Wasser und Hygieneeinrichtungen erhalten, um sich und andere vor einer Infektion mit Covid 19 zu schützen. Am Ende eines Schülerfirmaprojekts, in dem die 23 Jungen und Mädchen unter der Anleitung ihrer Erzieherin Kamila Pawelczak und der Klassenlehrerin Christine Ritter Maskenbänder herstellten und verkauften, wurde offiziell ein Scheck an „Viva con Agua“ überreicht. Der Verein setzt sich weltweit dafür ein, dass Menschen einen sicheren Zugang zu sauberem Wasser bekommen. So werden Projekte in afrikanischen Ländern oder Dörfern Lateinamerikas gefördert, in denen Toilettenanlagen oder Brunnen gebaut werden. Die Anlage einer Mädchentoilette in einer kleinen Schule kann darüber entscheiden, ob ältere Schülerinnen überhaupt noch am Unterricht teilnehmen wollen bzw. können.

Den Viertklässlern ist die Notwendigkeit von Wasser durchaus bewusst. Sie befassten sich im Unterricht mit diesem wichtigen Thema und hatten trotzdem noch zahlreiche Fragen an die Delegierte von Viva con Agua. Janneke Schamp, die derzeit ein freiwilliges ökologisches Jahr bei dieser gemeinnützigen Spendenorganisation absolviert, beantwortete vieles und erzählte darüber hinaus über den Verein und verschiedene Projekte. Dass der Bau einer Schultoilettenanlage ca. 600,00 Euro kostet und damit ihr Spendenvolumen dafür fast ausreicht, freute die Kinder sehr.

Schamp bedankte sich im Namen von Viva von Agua ganz herzlich für das Engagement der Klasse 4 c und überreichte ihnen nach Übergabe der Spenden von insgesamt 575,50 € eine Urkunde.

Die Schülerinnen und Schüler sind stolz auf ihre Spendenaktion und freuen sich über die hohe Summe, die sie durch den Verkauf der bunten und praktischen Befestigungsbänder einnehmen konnten. Diese wurden vor allem um Weihnachten herum stark nachgefragt.

Gern würden die Viertklässler weitermachen, denn eines haben sie bei dieser Aktion gelernt: „Gutes tun kann sogar richtig Spaß machen!“

MSW

Endlich eine neue (zweite) Sporthalle!


Sonne und Kinder strahlten um die Wette, als Schulleiter Klaus Lemitz zusammen mit Herrn Schäfer von Schulbau Hamburg das Absperrband vor dem Eingang der neuen Sporthalle zerschnitt. Ein lang gehegter Wunsch der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort mit knapp 450 Schülerinnen und Schülern ging in Erfüllung. Der schicke Neubau im warmen Rotton und mit dem unübersehbaren Schriftzug FRIDTJOF-NANSEN-SCHULE ist von der Straße gut sichtbar und passt sich gut in das Schulgelände ein.

Eine Delegation von Dritt- und Viertklässlern, deren Klassenräume direkt hinter der neuen Sporthalle liegen und die deshalb die Bauphase mitverfolgt und teilweise unter Baulärm gelitten hatten, nahm stellvertretend an der feierlichen Eröffnung unter Corona-Bedingungen teil. Die Kinder hatten Plakate gemalt sowie Luftballons und Girlanden mitgebracht und überbrachten kleine Geschenke im Namen der Schulgemeinschaft. Dem Architekten Herr Kleta wurde ebenso gedankt wie Hausmeister Timo Hansmann, der in der Bauzeit ständiger Ansprechpartner gewesen war und tatkräftig unterstützt hatte, und Marco Gerritsen, einem engagierten Sportlehrer, der in Vertretung für Barbara Früchtnicht, Fachleiterin für Sport, an der kleinen Feier teilnahm.

Dass die moderne Einfeldhalle nach nur einjähriger Bauzeit pünktlich fertiggestellt werden konnte und es keine größeren Probleme gab, macht Schulleiter Klaus Lemitz stolz. Alle Sportkolleginnen und – kollegen, die in den 20 Klassen Sportunterricht geben, sind sehr dankbar für die zweite Halle, da sie nicht weiterhin mit zwei Klassen Sport machen müssen. Das war für Erwachsene und Kinder jahrelang eine lärmintensive und einschränkende Praxis.

Die neue Sporthalle überzeugt nicht nur rein optisch von außen, sondern präsentiert auch innen einen gewissen Charme. Der große Raum ist lichtdurchflutet und in warmen Tönen gestrichen, die Umkleiden und Toiletten wurden großzügig geplant und Matten und Sportgeräte machen mit bunten Farben und Formen Lust auf Bewegung. Eine Besonderheit sind die herabgesetzten Basketballkörbe, die auch sportlichen Kindern im Rollstuhl das Training ermöglichen sollen. Die Kooperation mit Sportvereinen und Institutionen im Stadtteil wird starten, sowie die Pandemiebestimmungen gelockert werden. Zum Abschluss meinte ein Mädchen: „Ich freue mich so über die neue Sporthalle, weil wir endlich allein Sport machen können und sie so schön neu aussieht und riecht!“
Dass Sport Spaß bringt und gute Laune machen kann, war an diesem sonnigen Vormittag deutlich zu spüren.
M. Schamp-Wiebe      
Fotos: T. Ritter, M. Schamp-Wiebe

Tolle Höhlen gebaut – viele Preise gewonnen!


In der Februar-Ausgabe des Hamburger Straßenmagazins „Hinz und Kunzt“ wurde ein Höhlenbau-Wettbewerb ausgerufen. Über 120 Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen daran teil, weil sie die Aufgabe, eine Höhle zu bauen, auf dem Padlet ihrer Klasse fanden oder diese im Rahmen des Religionsunterrichts eine Hausaufgabe darstellte.
Prämiert und mit einem Buchgeschenk bedacht wurden Hiranur, Emir, Jana, Bruno, Medina und Henrike. Herzlichen Glückwunsch!
Alle anderen Kinder, die am Wettbewerb teilgenommen haben, erhalten eine Urkunde.
Die Schüler und Schülerinnen waren motiviert, einen Unterschlupf zu konstruieren, weil sie alle an der digitalen Lesung der Kinderbuchautorin Kirsten Boie teilgenommen und das Buch „Ein mittelschönes Leben“ über einen auf der Straße lebenden Mann kennen gelernt hatten. Eine Höhle, die warm ist und gemütlich, Schutz bietet und Geborgenheit vermittelt – das war das Ziel der kreativen Kinder. So wurden Iglus aus Schnee gebaut, kleine Hütten oder Zelte aus Pappen und Tüchern, Höhlen aus Decken, Kissen, Kleidungsstücken und anderen fantasievollen Materialien. Die Eltern machten ein Foto ihres Kindes in seiner Höhle und schickten es an die Klassenlehrkräfte.
Die Lehrerinnen Ulrike und Christine Ritter sammelten alle eingesandten Bilder und sortierten diese nach Alter und Jahrgängen, um sie an „Hinz und Kunzt“ weiterzuleiten. In der fünfköpfigen Jury saß ebenfalls eine Lehrerin der Fridtjof-Nansen-Schule, Susanne Smolka. Sie hatte die schwere Aufgabe, die besten Bilder herauszusuchen und für einen Preis zu nominieren. Viele Fotos gefielen ihr gut und sie war begeistert von der Vielfalt der Ideen. Eine Gruppe aus dem Swatten Weg baute beispielsweise kleine Höhlen für ihre Klassentiere. 
Maren Schamp-Wiebe

 

 

Kinder finden wieder Balance


Viele Kinder sind im zweiten Lockdown ganz besonders herausgefordert und einige haben dabei das Gleichgewicht verloren. Jungen und Mädchen, die nur noch zu Hause hocken und dadurch keine Freunde mehr treffen, können die Balance verlieren. Auch die Schüler und Schülerinnen, die die letzten Wochen in der Schule verbracht haben, vermissen die anderen Klassenkameraden und sehnen sich nach einem normalen Schulalltag.

Die Einweihungsfeier für zwei  Balancierschlangen konnte dem entgegen wirken und brachte die Schulgemeinschaft für einen Tag wieder ins Gleichgewicht. Am Freitag, den 26. Februar, schnitt der Vorsitzende der Baur´schen Stiftung, Ralf Henningsmeyer, das Absperrband rund um das Spielgerät durch und brachte die Kinder zum Jubeln. Unter großem Applaus durften die Jungen und Mädchen die Balancierschlange testen und einen Fuß vor den anderen setzen. Einige schafften den 18 Meter langen Parcour auf Anhieb, andere nahmen dankbar die Hand eines Mitschülers oder einer Lehrerin.
Fröhliche Stimmung machte sich auf dem ganzen Schulhof breit, als bei strahlendem Sonnenschein und vielen Luftballons, selbst gemalten Schildern und kleinen Geschenken, die Schlange eingeweiht wurde.
Maren Schamp-Wiebe hatte den Antrag für zwei Balancierschlangen gestellt und die Finanzierungszusage von der Baur´schen Stiftung zeitnah erhalten. Die Kollegien im Swatten Weg und im Fahrenort sind der Stiftung, die in den vergangenen Jahren auch andere Projekte der Schule unterstützte, sehr dankbar. Gerade in der derzeitigen angespannten Situation freuen sich alle über unbeschwertes Kinderlachen und attraktive Angebote für die Pause. Auch dem Bewegungsmangel, der durch das Verbot des Schul- und Vereinssports noch verstärkt wird, kann so ein einfaches Spielgerät entgegenwirken.
Vier Holzstämme reichen auch in heutigen Zeiten, um die Fantasie der Kinder anzuregen. So versuchten die Schüler und Schülerinnen nach der Einweihung nicht nur zu balancieren, sondern auch zu hüpfen, zu springen oder Menschenschlangen zu bilden. Die Balken bieten sich außerdem als Sitzgelegenheit an und werden hoffentlich noch viele Jahre die Kinder der FNS erfreuen.   MSW

Fasching digital

Am Dienstag nach Rosenmontag feierten viele Klassen der Fridtjof-Nansen-Schule eine Faschingsfeier auf digitale Art und Weise. Da ein Klassenfest mit Musik und Tanz, Buffet und lustigen Spielen wie in den Vorjahren nicht möglich war, mussten sich Lehrer*innen und Erzieher*innen etwas anderes ausdenken. Der Lockdown trifft die Kinder sowieso schon hart, da sollte nicht auch noch das Verkleiden und miteinander Feiern gestrichen werden.

Die Kinder der 1 f hatten in ihrem Materialpaket für die Unterrichtswoche eine geheimnisvolle Tüte vorgefunden, auf der stand: „Erst zur Faschingsfeier öffnen“. In einem Brief waren alle Eltern vorher informiert worden, dass die Erstklässler am Dienstag ein Kostüm brauchen würden.

Mehrere Prinzessinnen, Legohelden, Zauberer und andere tolle Figuren blickten erwartungsvoll in die Kameras, als die Kinder in der Schule sich am Smartboard dazu schalteten. Die Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht durften sich in der Pause verkleiden und ebenfalls vor der Kamera Platz nehmen. Nach einer Begrüßung wurde das Geheimnis der Überraschungstüte gelüftet. Die Kinder packten Knabberkram, Luftschlangen, eine Tröte und eine Bastelanleitung für einen Hut aus. Sofort wurden Luftschlangen zur Partymusik gepustet, beim Refrain wild getrötet und ein wenig genascht. Es folgten mehrere Spiele, die die Kinder im Fernunterricht genauso mitmachen konnten wie die im Klassenraum. Auch Stopptanz stand auf dem Programm und begeisterte vor allem die verkleideten Kinder zu Hause, die nach Herzenslust im Wohnzimmer tanzten. 

Nach dem traditionellen Klassenfoto winkten sich alle Kinder noch lange fröhlich zu. Fasching digital war bestimmt nicht so schön wie das Klassenfest in den anderen Jahren, aber es war ein besonderer Tag, der die Klassengemeinschaft stärkte und für viele unvergesslich bleibt. 
MSW

Dank an alle Kinderdetektive

Die vermissten Maskottchen sind wieder da!


Die Kinder und das Kollegium der Fridtjof-Nansen-Schule sind dankbar für die tatkräftige Unterstützung vieler Luruper Familien. Das Video über den Diebstahl verbreitete sich schnell und ist noch immer auf der Homepage zu sehen. Weit über 150 Kinder halfen mit bei der Suche nach den geklauten Klassentieren und Maskottchen. Sie alle waren dem Aufruf des Stadtteilpolizisten Peter Steinert gefolgt und hatten sich auf eine Spurensuche durch den Stadtteil begeben. Die Hinweise an verschiedenen Orten waren teilweise nicht eindeutig und so mussten einige verschiedene Wege austesten, bis ein neuer Hinweis in Form eines Fotos gefunden war.

Die allermeisten Kinder bewiesen detektivisches Gespür und fanden die verschiedenen Orte der Rallye. Nützlich waren dabei Ausrüstungsgegenstände wie Lupe und Taschenlampe, aber auch  Notizblöcke waren im Einsatz. Nach einem erfrischenden Spaziergang erreichten die Spürnasen dann das ersehnte Ziel: Hinter einer Fensterscheibe saßen die vermissten Maskottchen „New“, „Tiger“, „Roter Zwerg“, „Günter Gecko“, „Frida“ und „Franz“. Die katholische Gemeinde St. Jakobus hatte die Klassentiere in einem Gebüsch vor der Kirche gefunden und sie in Sicherheit gebracht.
Der Anblick der sechs Maskottchen löste bei allen Kindern Freude aus und sie so schrieben die erfolgreichen Detektive stolz ihren Namen auf ein Plakat. Die Tiere sind wieder da – doch wer war der Dieb? Und warum schmiss er das Diebesgut plötzlich in ein Gebüsch? Wurde er verfolgt oder bereute er seine Tat?
Die Polizei erhielt viele gute Hinweise von aufmerksamen Mädchen und Jungen, konnte den Täter aber noch nicht festnehmen. Das Wichtigste ist jedoch die Rückkehr der Maskottchen in die Klassenräume der Fridtjof-Nansen-Schule.
Die Organisatorinnen Ulrike und Christine Ritter, Kira Nehring, Jacqueline Knorr und Maren Schamp-Wiebe freuen sich über die große Teilnahme und die vielen positiven Rückmeldungen von Familien aus dem Stadtteil. 
MSW

Letzte Meldung vom 08.02.
Der Dieb ist gefasst.
Gute Arbeit Herr Steinert.