Am 08. Juni 2026 wurden die Deichtorhallen Hamburg zum Klassenzimmer für über 3000 Kinder aus ganz Deutschland. Die Klima – Detektive des 3. und 4. Jahrgangs der FNS waren live mit dabei – mit etwa 80 anderen Kindern aus 3.- 6. Klassen aus Hamburg und Umgebung. Viele weitere Kinder waren aus ihren Klassenzimmern aus ganz Deutschland zugeschaltet.
Anlässlich des World Ocean Day drehte sich in dieser Bildungsveranstaltung alles um die Zukunft der Meere, den Klimawandel und die Rechte von Kindern. Das Projekt wurde zum wiederholten Male gemeinsam mit UNICEF und dem Team Malizia umgesetzt und von den Deichtorhallen Hamburg ausgerichtet. Team Malizia ist die Bezeichnung für das internationale Segelprojekt um Boris Herrmann. Es verbindet Hochseesegeln mit Umweltbildung und engagiert sich mit der My Ocean Challenge für den Klimaschutz.
waagerechtInnerhalb des bildgewaltigen Vortrags am Vormittag des 8. Juni wurde den Kindern vermittelt, welche Bedeutung der Ozean für das Klima hat und warum der Schutz unserer Meere so wichtig ist. Das Segelteam berichtete den Kindern von Forschungsreisen auf hoher See, zuletzt entlang der Antarktis Ende 2025. Eine Teilnehmerin der Reise zeigte beeindruckende Bilder von der Arbeit auf dem Schiff umgeben von riesigen Eisbergen. Dabei erklärte sie den Kindern anschaulich, wie eng Klimafragen mit dem Alltag auf See verbunden sind. Anschließend kam Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz auf die Bühne und erzählte eindrucksvoll von den besonderen Momenten der Reise, vielen Pinguinen und den bunten Korallen im eiskalten Eismeer (die Temperatur des Wassers beträgt dort nur 1 Grad!) – die Kinder lauschten gebannt.

Anschließend gaben einige Akteurinnen von UNICEF Deutschland Impulse, wie Kinderrechte untrennbar mit dem Thema Klimaschutz verbunden sind.
Nach einer kurzen Fragerunde – digital und live vor Ort – gab es eine gemeinsame künstlerische Performance auf dem Hof der Deichtorhallen zum Thema „Das Meer ist in Bewegung“, bevor wir uns auf den Rückweg zur Schule machten.
Die Klima Detektive hätten gerne mehr Zeit gehabt, um die Crew der Malizia über ihre Erfahrungen auf hoher See zu befragen und noch mehr spannende Bilder zu sehen. Zuvor hatten sie sich im Unterricht über das Forschungsschiff und die My Ocean Challenge informiert und Fragen gesammelt. Ideen, wie der Ozean weiter geschützt werden kann und warum dies so wichtig ist, haben wir aber auf jeden Fall mit nach Hause genommen. DH
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Insgesamt 100 Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen am Samstag, den 25. April, am Hamburger Haspa-Marathon für Kinder teil. Viele Kinder waren besonders motiviert, da die Schule im letzten Jahr einmal ausgesetzt hatte. Nun konnten alle laufbegeisterten Jungen und Mädchen endlich wieder zeigen, was in ihnen steckt. Andere hatten sich vor allem wegen der guten Stimmung des Events angemeldet, von dem ältere Geschwister oder Freunde begeistert erzählt hatten.
Während die großen Marathonläufer eine Distanz von 42 km absolvieren, laufen die Kinder traditionell einen Zehntel der Strecke. Für ein Grundschulkind sind 4,2 km aber eine lange Distanz, die auch längst nicht alle durch liefen. Das Ziel im Blick und die fröhliche Stimmung genießend schafften aber alle Kinder die Strecke und wurden schließlich mit einem Getränk und kleinen Leckereien, vor allem aber mit einer Medaille, belohnt.
Der jüngste Läufer war Matti aus der 1 c und die schnellste Läuferin Nike. Sie schaffte die Zehntelstrecke in nur 20,09 Minuten und erhielt großen Applaus. Die Eltern nahmen ihre verschwitzten, aber glücklichen Kinder, stolz in die Arme und beglückwünschten sie für ihre Leistung. Der stellvertretende Schulleiter Marco Gerrittsen war sehr zufrieden und meinte: „Es war eine großartige Veranstaltung mit bester Stimmung. Es hat alles geklappt und im nächsten Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder starten!“ 












Zahlreiche Eltern und ältere Geschwister hatten sich wieder zum Helfen bereit erklärt. So saß an jedem Tisch eine Mutter oder ein Vater und erklärte freundlich die Aufgabe, die es zu lösen galt. Helfen war nicht erlaubt, aber Tipps geben schon und vor allem die Kinder zu motivieren, was viele Eltern liebevoll taten.
Bei der Siegerehrung herrschte gespannte Stille. Bevor einzelne Gruppen geehrt wurden, lösten die beiden Fachleiterinnen das leckerste Rätsel: Die Kinder hatten in einem Klassenraum die Anzahl der Fruchtgummi-Schlümpfe in einem Glas schätzen müssen. Das ließ dem einen oder andern Kind das Wasser im Mund zusammenlaufen: 157 Stück war die richtige Lösung, die niemand ganz, aber viele fast richtig geschätzt hatten.








