World Ocean Day 2026 – mit den Klima – Detektiven der FNS

Am 08. Juni 2026 wurden die Deichtorhallen Hamburg zum Klassenzimmer für über 3000 Kinder aus ganz Deutschland. Die Klima – Detektive des 3. und 4. Jahrgangs der FNS waren live mit dabei – mit etwa 80 anderen Kindern aus 3.- 6. Klassen aus Hamburg und Umgebung. Viele weitere Kinder waren aus ihren Klassenzimmern aus ganz Deutschland zugeschaltet.

Anlässlich des World Ocean Day drehte sich in dieser Bildungsveranstaltung alles um die Zukunft der Meere, den Klimawandel und die Rechte von Kindern. Das Projekt wurde zum wiederholten Male gemeinsam mit UNICEF und dem Team Malizia umgesetzt und von den Deichtorhallen Hamburg ausgerichtet. Team Malizia ist die Bezeichnung für das internationale Segelprojekt um Boris Herrmann. Es verbindet Hochseesegeln mit Umweltbildung und engagiert sich mit der My Ocean Challenge für den Klimaschutz.

waagerecht

Innerhalb des bildgewaltigen Vortrags am Vormittag des 8. Juni wurde den Kindern vermittelt, welche Bedeutung der Ozean für das Klima hat und warum der Schutz unserer Meere so wichtig ist. Das Segelteam berichtete den Kindern von Forschungsreisen auf hoher See, zuletzt entlang der Antarktis Ende 2025. Eine Teilnehmerin der Reise zeigte beeindruckende Bilder von der Arbeit auf dem Schiff umgeben von riesigen Eisbergen. Dabei erklärte sie den Kindern anschaulich, wie eng Klimafragen mit dem Alltag auf See verbunden sind. Anschließend kam Meeresbiologe und Forschungstaucher Uli Kunz auf die Bühne und erzählte eindrucksvoll von den besonderen Momenten der Reise, vielen Pinguinen und den bunten Korallen im eiskalten Eismeer (die Temperatur des Wassers beträgt dort nur 1 Grad!) – die Kinder lauschten gebannt.

Anschließend gaben einige Akteurinnen von UNICEF Deutschland Impulse, wie Kinderrechte untrennbar mit dem Thema Klimaschutz verbunden sind.

Nach einer kurzen Fragerunde – digital und live vor Ort – gab es eine gemeinsame künstlerische Performance auf dem Hof der Deichtorhallen zum Thema „Das Meer ist in Bewegung“, bevor wir uns auf den Rückweg zur Schule machten.

Die Klima Detektive hätten gerne mehr Zeit gehabt, um die Crew der Malizia über ihre Erfahrungen auf hoher See zu befragen und noch mehr spannende Bilder zu sehen. Zuvor hatten sie sich im Unterricht über das Forschungsschiff und die My Ocean Challenge informiert und Fragen gesammelt. Ideen, wie der Ozean weiter geschützt werden kann und warum dies so wichtig ist, haben wir aber auf jeden Fall mit nach Hause genommen.                                                              DH

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JeKi Konzert „SpielZeit“ – mit 3 Kindern der FNS

Am letzten Mai- Wochenende fand in der Hamburger Carl-Cohn-Schule die JeKi SpielZeit 2026 statt. Diese bot musikalisch besonders motivierten Schülerinnen und Schülern aus den Hamburger Schulen die Gelegenheit, gemeinsam zu musizieren und das Zusammenspiel in einem großen Ensemble zu erleben. 

Aus der FNS waren in diesem Jahr drei motivierte Schüler und Schülerinnen dabei, die sich extra das Wochenende freigehalten haben, um gemeinsam zu musizieren. An den Percussion Instrumenten, auf dem Kornett und der Geige unterstützten Laureen, Louisa und Daniel das große Orchester.

Die Veranstaltung wurde von Iris Paiska und Katharina Katze geleitet. Sie begleiteten mit sieben weiteren Instrumentallehrkräften und einem engagierten Helferteam die 60 Kinder aus 21 JeKi-Schulen durch das Wochenende. Für die meisten Kinder war es eine neue Erfahrung, in einem großen Symphonieorchester mitzuspielen. Die Proben für die drei Stücke aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns fanden drinnen und draußen statt – sowohl in Kleingruppen als auch im großen Orchester. Zwischendurch blieb Zeit für eine leckere Pizza-Pause und zum gemeinsamen Spielen.

Neben dem Instrumentalspiel wurde auch getanzt: eine Choreografin unterstützte die Kinder dabei, die Musik in Tanzbewegungen umzusetzen.

Den feierlichen Abschluss des ereignisreichen Wochenendes bildete ein Konzert für die Familien. Sie konnten bei schönstem Wetter miterleben, wie ihre Kinder den „Marsch des Löwen“, die „Schildkröten“ und den „Elefanten präsentierten.

So endete ein Wochenende voller Musik, gemeinsamer Erlebnisse und vieler neuer Eindrücke, das sicherlich allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Organisationsteam hofft, dass die JeKi SpielZeit allen teilnehmenden Kindern viel Freude am Musizieren bereitet hat – und ihnen vielleicht auch neue Impulse für ihre musikalische Zukunft geben konnte. JeKiHH/ DH

Luruper Fotoarbeiten in Deichtorhallen

Die Fotografien mehrerer Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule sind aktuell in den Deichtorhallen zu bewundern. Der Nansen-Klub, ein Kurs für leistungsstarke und begabte Kinder, hatte am Fotowettbewerb für Hamburger Schulen teilgenommen. Dieser Wettbewerb fand bereits zum 10. Mal statt und lud alle Klassenstufen von 1 – 13 ein, sich mit dem Thema „Anders und doch gleich“ auseinander zu setzen.

Aus 233 eingesandten Bildern wählte die Jury 20 Fotos aus, die am 9. Juni in der Halle für aktuelle Kunst in den Deichtorhallen prämiert wurden. Eine Gruppe aus Eltern und Kindern des Nansen-Klubs nahm an der offiziellen Feier mit ihren Lehrerinnen Ulrike Ritter und Maren Schamp-Wiebe teil. Die dritte Leiterin Christine Ritter hatte den Wettbewerb mit initiiert und zusammen mit dem Fotografen Olaf Tamm die Schüler*innen beraten, bei der technischen Bearbeitung unterstützt und an Untertiteln gefeilt.

Alle Fotografien der Nansen-Klub-Kinder sind in Form einer Wand-Collage präsentiert. Groß ausgestellt und mit Urkunde und viel Applaus belohnt wurde das Foto von Samuel Davis aus der Klasse 4 e. Sein Bild trägt den Titel „Zwei Schlitten“ und spiegelt auf humorvolle Weise die Impressionen eines 10-jährigen Jungen zum Thema „Anders und doch gleich“ wider.

MSW

Luruper Plattschnacker gewinnt Zwischenentscheid!

Wie bereits Tradition, richtete die Fridtjof-Nansen-Schule wieder den Zwischenentscheid für den Hamburger Wettbewerb „Jungs un Deerns leest Platt“ für Grundschulen aus dem Westen aus. Am 20. Mai versammelten sich insgesamt 14 Schüler und Schülerinnen aus sechs verschiedenen Grundschulen Hamburgs in der schön geschmückten und eingedeckten Aula im Swatten Weg. Der Chor stimmte mit einem Kanon und dem plattdeutschen Tanzlied „Danz up de Deel“ fröhlich in die Veranstaltung ein.

Anschließend führte die Organisatorin des Wettbewerbs, Anke Hoyer, durch das Programm und bat die Kinder nacheinander ans Lesepult. Dort lasen diese ca. drei Minuten lang einen geübten Text auf Plattdeutsch vor großem Publikum vor. Zur Unterstützung waren nämlich viele Eltern, Geschwister und Großeltern, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, angereist.

Vier Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule waren im Vorentscheid nominiert worden. Sie präsentierten ihre Texte allesamt überzeugend und sehr lebendig. Am Ende stachen aber ein Junge und ein Mädchen besonders hervor und erhielten „das Ticket“ für den Endausscheid im Ohnsorgtheater. Am 28. Juni werden Lilli Steller von der Schule Curslack-Neuengamme und Salih Erdogan von der Fridtjof-Nansen-Schule im Swatten Weg sich gegen Grundschüler aus dem Hamburger Osten beweisen.

Salih freute sich riesig über seinen Erfolg mit der Geschichte „Emil hett dat Been broken“. Genauso glücklich waren Lilian Kielhorn und Sabine Hinrichs. Beide Rentnerinnen hatten wochenlang mit ihm und den anderen drei Kandidaten geübt und sie mit dem Plattdeutschen vertraut gemacht.

Auch Schulleiter Klaus Lemitz äußerte sich stolz: „Ich gratuliere Salih ganz herzlich zu seinem 1. Platz und ich bin sehr dankbar, dass es das Projekt „Plattdeutsch“ im Bereich Begabtenförderung an meiner Schule gibt!“

MSW

OlympiJAAAAA ! Abstimmung in der Fridtjof-Nansen-Schule

Die Bewerbung um die Ausrichtung von Olympia in 10, 14 oder 18 Jahren ist gerade ein großes Thema in der Stadt Hamburg. Auf Diskussionsveranstaltungen und Plakaten werden verschiedenste Argumente gegen oder für die Bewerbung ausgetauscht.

Da die Schüler und Schülerinnen zum Zeitpunkt einer eventuellen Ausrichtung von Olympia in Hamburg junge Erwachsene sein und als Luruper BürgerInnen durch die Nähe zu den Austragungsstätten und dem olympischen Dorf „mittendrin“ sein würden, beschlossen die Leiterinnen des Nansen-Klubs, das Thema in den Unterricht zu holen.

Von März an beschäftigten sich die teilnehmenden Kinder intensiv mit der Geschichte von Olympia, erarbeiteten in Kleingruppen wichtige Informationen zu den Austragungsorten, Sportdisziplinen, den Kosten, der Organisation, den Medaillen u.v.m.

Im Anschluss daran wurden Pro- und Contra-Argumente gesammelt. Hilfreich war dafür eine Fragestunde mit dem Politiker und Bürgerschaftsabgeordneten Oktay Özdemir. Die Schüler und Schülerinnen löcherten ihn zwei Stunden mit vorher vorbereiteten und zum Teil sehr kritischen Fragen, die er alle geduldig beantwortete.

Die willkürliche Einteilung per Los in Olympiabefürworter und -gegner war für viele Kinder zunächst eine große Herausforderung. Obwohl sie die Bewerbung ablehnten, sollten sie Argumente für Olympia finden? Letztendlich gelang es aber allen Schülern und Schülerinnen, ihre zugeteilte Rolle anzunehmen und sowohl mündlich als auch schriftlich in Form von Wahlplakaten gegen oder für zu argumentieren.

Die erstellten Plakate wurden Ende April für die Schulöffentlichkeit ausgestellt. An zwei Donnerstagen zogen die Nansen-Klub-Kinder anschließend in Teams durch die Klassen. Souverän berichteten sie über das Projekt, erklärten den meist unwissenden Klassen, was eigentlich Olympia ist und für unsere Stadt bedeuten würde.

Anschließend brachten Gegner und Befürworter ihre Argumente vor und baten nach Klärung aller Fragen um die Abstimmung per Wahlzettel.

Insgesamt 294 Kinder nahmen an der schulinternen Wahl teil. Alle Wahlzettel lagen bis zuletzt gefaltet in der selbstgebastelten Wahlurne und durften nicht angeschaut werden. Das steigerte die Spannung auf die Auszählung, die dann am 21. Mai erfolgte.

Die Schülerschaft der Fridtjof-Nansen-Schule stimmte mehrheitlich für eine Bewerbung der Stadt Hamburg. Zwar wurden 101 Nein-Stimmen abgegeben, aber die 193 Ja-Stimmen überwogen am Ende: Die Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort sagt: „OlympiJAAA! “.

Christine und Ulrike Ritter sowie Maren Schamp-Wiebe als Organisatorinnen des Projekts waren sehr stolz auf ihren Nansen-Klub, der in diesen Unterrichtswochen auf spielerische Art und Weise Demokratie gelernt und vor allem umgesetzt hat. Die Streitkultur wurde geübt, der Austausch von sachlichen Pro- und Contra-Argumenten abgewogen und am Ende ein Ergebnis akzeptiert, das nur die Meinung der Mehrheit, aber nicht der gesamten Schülerschaft widerspiegelt.

Mit Spannung werden die Kinder nun verfolgen, wie die erwachsenen Wähler in Hamburg bei der Wahl entscheiden.

Maren Schamp-Wiebe

Fotos: Rike Ritter

Hurra – das Klettergerüst ist endlich da!

Fast zwei Jahre mussten die Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort auf die Eröffnung ihres Klettergerüstes warten – eine Geduldsprobe für alle Kinder, die tagtäglich das ersehnte Spielgerät hinter Bauzäunen sahen, aber nicht erobern durften.

Am 18. Mai wurde das Klettergerüst nun mit der ganzen Schulgemeinschaft feierlich eingeweiht. Ein Lehrerteam hatte zusammen mit der Kinderkonferenz eine Feier vorbereitet und das Spielgerät mit Luftballons und bunten Bändern geschmückt.

Als alle 400 Jungen und Mädchen mit ihren Klassenteams um das mit Absperrband fest umwickelte Klettergerüst standen, war die Spannung zum Greifen nah. Zu gern hätten 800 Beine Anlauf genommen und sich beim Klettern erprobt. Zunächst fand jedoch ein kleines Programm statt, das Maren Schamp-Wiebe moderierte. Marco Gerritsen, stellvertretender Schulleiter der FNS, bedankte sich bei allen Schülern für ihre Geduld und den Einsatz beim Sponsorenlauf. Dieser hatte schon im Herbst 2024 stattgefunden und eine Summe von ca. 12.000 Euro eingebracht. Mit Hilfe weiterer Spenden vom Schulverein, einem großen Zuschuss aus dem Schulbudget und der Unterstützung durch Kollegium und Elternrat konnte ein großes Klettergerüst bestellt werden.

Wir hatten so viel Geld gesammelt und dachten, das Klettergerüst würde nach Weihnachten stehen! Aber dann hieß es warten, warten und warten….“ fasste die Schulsprecherin Lena ihren Frust zusammen. Und die anderen beiden Schulsprecher Henk und Seynep ergänzten: „Es hat fast ein Jahr gedauert, bis endlich die Bauarbeiten begannen und der Kran mit dem Gestell kam. Wir haben 20 Monate gewartet auf diesen Moment. Aber jetzt ist er endlich da – HURRA!“

Dass Schulleitung und Hausmeister immer dran blieben und die Bauarbeiten vorantrieben, lag auch an der Hartnäckigkeit der Kinder aus der Klasse 4 g. Diese hatten mit ihrer Lehrerin Kira Nehring mehrere Zeichnungen von Klettergerüsten angefertigt und diese immer wieder der Schulleitung präsentiert. Auch die Kinderkonferenz befasste sich in mehreren Sitzungen mit dem Projekt Klettergerüst, traf sich mit dem Hausmeister und der Schulleitung sowie den Bauleuten.

Bevor Marco Gerritsen mit dem Schulsprecherteam in zehn Metern Höhe das Band feierlich durchschnitt, sangen alle Kinder und Erwachsenen unter Anleitung von Daniela Helmboldt noch fröhlich das Schullied mit einer neuen Strophe:

Ganz neu ist unser Kletterpark,

das Klettern macht uns alle stark.

Wir wollen hoch hinaus –

Dafür gibt es Applaus.

Den Applaus gab es lang und kräftig, als endlich der Jahrgang 4 das Klettergerüst erobern konnte. In den nächsten Wochen werden alle Kinder der Schule in die Höhe klettern. Vielleicht wird der eine oder andere dabei den Applaus der fröhlichen Einweihungsfeier im Ohr haben.

MSW

100 Luruper Kinder beim Zehntel-Marathon

Insgesamt 100 Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen am Samstag, den 25. April, am Hamburger Haspa-Marathon für Kinder teil. Viele Kinder waren besonders motiviert, da die Schule im letzten Jahr einmal ausgesetzt hatte. Nun konnten alle laufbegeisterten Jungen und Mädchen endlich wieder zeigen, was in ihnen steckt. Andere hatten sich vor allem wegen der guten Stimmung des Events angemeldet, von dem ältere Geschwister oder Freunde begeistert erzählt hatten.

12.000 Kinder und Jugendliche aus zahlreichen Grundschulen und weiterführenden Schulen trafen sich jeweils zu einer der vier Startzeiten auf dem Messegelände. Den Fridtjof-Nansen-Schülern war die erste Startzeit um 8.30 Uhr zugeteilt worden, so dass die Familien schon früh hatten aufstehen müssen.
In der Messehalle angekommen, versammelten sich alle Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern am vereinbarten Treffpunkt. Die Sportlehrkräfte Torsten Schöwing, Janine Beck, Daniela Helmboldt, Ulrike Ritter und Marco Gerritsen empfingen die aufgeregten Kinder. Die letzten Startschilder wurden befestigt, noch ein Schluck getrunken und die Schnürbänder festgezogen, bevor die 6 – 11-jährigen Läufer in Begleitung ihrer Lehrer zum Startpunkt gingen. Nach dem offiziellen Startschuss für insgesamt 2.000 Kinder in diesem Lauf gab es kein Halten mehr. Alle rannten motiviert und freudig los und trotzten dem eisigen Wind, der durch die Hamburger Straßen rund um den Fernsehturm fegte. Angefeuert wurden die laufenden Kinder von vielen Eltern und anderen Menschen, die am Straßenrand standen und klatschten.

Während die großen Marathonläufer eine Distanz von 42 km absolvieren, laufen die Kinder traditionell einen Zehntel der Strecke. Für ein Grundschulkind sind 4,2 km aber eine lange Distanz, die auch längst nicht alle durch liefen. Das Ziel im Blick und die fröhliche Stimmung genießend schafften aber alle Kinder die Strecke und wurden schließlich mit einem Getränk und kleinen Leckereien, vor allem aber mit einer Medaille, belohnt.

Der jüngste Läufer war Matti aus der 1 c und die schnellste Läuferin Nike. Sie schaffte die Zehntelstrecke in nur 20,09 Minuten und erhielt großen Applaus. Die Eltern nahmen ihre verschwitzten, aber glücklichen Kinder, stolz in die Arme und beglückwünschten sie für ihre Leistung. Der stellvertretende Schulleiter Marco Gerrittsen war sehr zufrieden und meinte: „Es war eine großartige Veranstaltung mit bester Stimmung. Es hat alles geklappt und im nächsten Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder starten!“

Maren Schamp-Wiebe

Geburtstagsparty für Lufisch in Fridtjof-Nansen-Schule

Am 24. April feierte die Schulgemeinschaft im Swatten Weg ein fröhliches Geburtstagsfest für Lufisch ev. . Dieser Verein wurde vor zwei Jahrzehnten von Eltern damaliger Grundschüler gegründet, als dem beliebten Schulschwimmbad die Schließung drohte. Seit nunmehr 20 Jahren erhält ein ehrenamtlicher Vorstand den Schwimmbadbetrieb aufrecht.

Der Chor aus dem Swatten Weg unter der Leitung von Gabi Sauer und Kristin Rebekka Gödel eröffnete die Veranstaltung mit einem Willkommenslied und sorgte mit zwei weiteren Liedern für festliche Stimmung. Besonders der Schlager „Pack die Badehose ein“ mit neu gereimten Strophen zum Jubiläum begeisterte Alt und Jung.

Maren Schamp-Wiebe zeigte Bilder aus den Anfangsjahren und den vielen Spendenaktionen von Lufisch und erzählte die Geschichte der letzten 20 Jahre. Das Schulsprecherteam beider Standorte überreichte ein riesiges Schwimmtier mit Worten des Danks.

Die engagierte Kunstlehrerin Wiebke Thießen hatte einen Mal-Wettbewerb mit Ganztagsleiterin Anke Sloksnat ins Leben gerufen. Unter den zahlreichen Einsendungen aus insgesamt 18 Klassen hatte die Jury die jeweils besten jeden Jahrgangs ausgewählt. Die Preisträger wurden nach vorn gerufen und mit einer Rose und Urkunde sowie anerkennendem Applaus belohnt.

Zum Schluss überreichten Schulleiter Klaus Lemitz und Schwimmlehrer Felix Spee, die beide dem aktuellen Vorstand von Lufisch angehören, noch Geschenke an Katja Prahl und Silvia Behr. Die beiden Vorstandsmitglieder nahmen gerührt und glücklich an der festlichen Feier teil und bekamen mehr als einmal tosenden Applaus.

Das Ständchen „Happy birthday, Lufisch“ rundete die fröhliche Lufisch-Feier ab und machte Lust auf die ein paar Stunden später folgende Jubiläumsfeier für Erwachsene.

Maren Schamp-Wiebe

Am Samstag kam das (Mathe-)Sams

Am Samstag, den 11. April, strömten wieder 240 Schüler und Schülerinnen in die Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort. Freiwillig wollten sie am Wochenende lernen und sich den Kopf heiß rechnen: Das Mathesams lud in die Schule ein und zog bereits im 15. Jahr zahlreiche Familien Lurups an.

Um 10.00 Uhr standen alle Teams bereit, ausgerüstet mit Stationszettel und guter Laune. Bei schönstem Frühlingswetter liefen die Kinder in ihren vorher festgelegten Gruppen über den Schulhof und suchten nacheinander 12 Klassenräume auf. In jedem erwartete sie eine andere Mathe-Aufgabe, jeweils in verschiedenen Niveaustufen, damit jedes Kind auf seinem Level gefordert werden konnte.

Zahlreiche Eltern und ältere Geschwister hatten sich wieder zum Helfen bereit erklärt. So saß an jedem Tisch eine Mutter oder ein Vater und erklärte freundlich die Aufgabe, die es zu lösen galt. Helfen war nicht erlaubt, aber Tipps geben schon und vor allem die Kinder zu motivieren, was viele Eltern liebevoll taten.

Es galt Somawürfel nach Vorlage zu bauen, Figuren zu spiegeln und zeichnerisch festzuhalten, geometrische Aufgaben zu lösen oder Zauberzahlen zu errechnen. Die Initiatorinnen des Mathesams, Christine und Ulrike Ritter, hatten sich wieder originelle und ansprechende Aufgaben ausgedacht und alles aufwändig vorbereitet. Tatkräftig wurden sie von Kolleginnen aus dem Swatten Weg unterstützt, die bei der Durchführung, beim Auf- und Abbau halfen und ein wunderbares Kuchenbuffet für helfende Eltern zur Verfügung stellten. Natalie Bade, Anja Hummel und Merle Prahl freuten sich über die große Beteiligung von Kindern aus ihrem Standort und genossen wie alle das fröhliche Miteinander auf dem Schulgelände und zum Abschluss in der Pausenhalle.

Bei der Siegerehrung herrschte gespannte Stille. Bevor einzelne Gruppen geehrt wurden, lösten die beiden Fachleiterinnen das leckerste Rätsel: Die Kinder hatten in einem Klassenraum die Anzahl der Fruchtgummi-Schlümpfe in einem Glas schätzen müssen. Das ließ dem einen oder andern Kind das Wasser im Mund zusammenlaufen: 157 Stück war die richtige Lösung, die niemand ganz, aber viele fast richtig geschätzt hatten.

Die Gewinnergruppen der jeweiligen Jahrgänge erhielten kleine Geschenke und ganz viel Applaus. Das Team „Mathefüchse“ überzeugte mit 30 von 30 Punkten. Wie schon in den Vorjahren hatten sie jeweils die schwierigsten Aufgaben gewählt und alle richtig gelöst. Dafür bekamen Jermain, Jonne, Jarla und Novak aus der Klasse 4 f verdient einen großen Preis und applaudierte Anerkennung.

Auch die Schulleitung, vertreten durch Marco Gerritsen und Abteilungsleiterin Marianna Sionta, genoss den Samstagvormittag in der Schule im Kontakt mit engagierten Eltern und viele Mathe-begeisterten Kindern. Rechnen macht Spaß!

Maren Schamp-Wiebe

„Die Vorfreude ist gleich“ – Ramadanfeier in Fridtjof-Nansen-Schule

Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Fridtjof-Nansen-Schule eine Ramadanfeier für die ganze Schule. Am 24. März folgten fast alle Klassen der Einladung in die schöne Aula im Swatten Weg, die von Lehrerin Natalie Bade passend zum „Bayram“ der Muslime festlich geschmückt worden war.

Maren Schamp-Wiebe, die zweite Fachleiterin für Religion, führte durch das Programm der beiden Veranstaltungen, an denen auch mehrere Eltern teilnahmen. Sie begrüßte die anwesenden Schüler:innen mit der Frage, welche muslimischen Kinder in den vergangenen vier Wochen einen Ramadankalender und wer von den anderen Kindern einen Adventskalender in der Weihnachtszeit gehabt hätte. So gut wie alle Finger gingen hoch, so dass eine schöne Gemeinsamkeit die Schulgemeinschaft von Anfang an verband. Ein ein 9-jähriges Mädchen fasste treffend zusammen: „So wie die anderen Kinder sich auf Weihnachten freuen und jeden Tag ein Türchen im Adventskalender aufmachen, so haben wir einen Ramadankalender mit kleinen Säckchen, die wir jeden Abend aufmachen dürfen. Und die Vorfreude ist gleich!“.

Dass das „Fest des Fastenbrechens“ für Muslime viele Gemeinsamkeiten mit dem christlichen Weihnachtsfest hat, wurde im Interview einiger Kinder deutlich: Salimato, Ilhan, Mahir, Alisya, Malek, Aybike, Medina, Mohammed und Ada erzählten von schicken Kleidern, dem leckeren Essen, Besuchen bei Verwandten, den Geschenken, dem Besuch in der Moschee und der fröhlichen Stimmung.

Bülent Seker, Leiter der Moscheegemeinde Schnelsen/Eidelstedt, erklärte den Zuhörenden den Fastenmonat Ramadan, Mehmet Ünver trug den Gebetsruf auf Arabisch vor und Hilal Yilman beschrieb den Sinn des Fastens. Nach einem Theaterstück „Der verschwundene Iftar“ wurden alle Klassen herzlich verabschiedet und mit einem Bonbon sowie einem Stück Zucker entlassen.
Fast alle Nationen bezeichnen das muslimische Fest mittlerweile als „Zuckerfest“, weil die Kinder Süßigkeiten geschenkt bekommen und an den Feiertagen leckere Süßspeisen zubereitet werden.

Bei der Veranstaltung lernten die Schüler und Schülerinnen sowie ihre Lehrkräfte viele Traditionen eines muslimischen Festes kennen. Es war schön, die Begeisterung der muslimischen Mitschüler:innen zu spüren und sich mit ihnen zu freuen, so wie sie es zu Weihnachten mit den christlichen Kindern tun. Und auch Jungen und Mädchen ohne religiösen Bezug fanden sich in der Veranstaltung wieder, weil bewusst auch von säkularen Festen und ihren Traditionen gesprochen wurde. Fazit aller 650 Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule: „Die Vorfreude ist gleich!“
Maren Schamp-Wiebe