Bereits zum dritten Mal veranstaltete die Fridtjof-Nansen-Schule eine Ramadanfeier für die ganze Schule. Am 24. März folgten fast alle Klassen der Einladung in die schöne Aula im Swatten Weg, die von Lehrerin Natalie Bade passend zum „Bayram“ der Muslime festlich geschmückt worden war.
Maren Schamp-Wiebe, die zweite Fachleiterin für Religion, führte durch das Programm der beiden Veranstaltungen, an denen auch mehrere Eltern teilnahmen. Sie begrüßte die anwesenden Schüler:innen mit der Frage, welche muslimischen Kinder in den vergangenen vier Wochen einen Ramadankalender und wer von den anderen Kindern einen Adventskalender in der Weihnachtszeit gehabt hätte. So gut wie alle Finger gingen hoch, so dass eine schöne Gemeinsamkeit die Schulgemeinschaft von Anfang an verband. Ein ein 9-jähriges Mädchen fasste treffend zusammen: „So wie die anderen Kinder sich auf Weihnachten freuen und jeden Tag ein Türchen im Adventskalender aufmachen, so haben wir einen Ramadankalender mit kleinen Säckchen, die wir jeden Abend aufmachen dürfen. Und die Vorfreude ist gleich!“.

Dass das „Fest des Fastenbrechens“ für Muslime viele Gemeinsamkeiten mit dem christlichen Weihnachtsfest hat, wurde im Interview einiger Kinder deutlich: Salimato, Ilhan, Mahir, Alisya, Malek, Aybike, Medina, Mohammed und Ada erzählten von schicken Kleidern, dem leckeren Essen, Besuchen bei Verwandten, den Geschenken, dem Besuch in der Moschee und der fröhlichen Stimmung.
Bülent Seker, Leiter der Moscheegemeinde Schnelsen/Eidelstedt, erklärte den Zuhörenden den Fastenmonat Ramadan, Mehmet Ünver trug den Gebetsruf auf Arabisch vor und Hilal Yilman beschrieb den Sinn des Fastens. Nach einem Theaterstück „Der verschwundene Iftar“ wurden alle Klassen herzlich verabschiedet und mit einem Bonbon sowie einem Stück Zucker entlassen.
Fast alle Nationen bezeichnen das muslimische Fest mittlerweile als „Zuckerfest“, weil die Kinder Süßigkeiten geschenkt bekommen und an den Feiertagen leckere Süßspeisen zubereitet werden.

Bei der Veranstaltung lernten die Schüler und Schülerinnen sowie ihre Lehrkräfte viele Traditionen eines muslimischen Festes kennen. Es war schön, die Begeisterung der muslimischen Mitschüler:innen zu spüren und sich mit ihnen zu freuen, so wie sie es zu Weihnachten mit den christlichen Kindern tun. Und auch Jungen und Mädchen ohne religiösen Bezug fanden sich in der Veranstaltung wieder, weil bewusst auch von säkularen Festen und ihren Traditionen gesprochen wurde. Fazit aller 650 Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule: „Die Vorfreude ist gleich!“
Maren Schamp-Wiebe













Wochenlang hatten die Schüler:innen im Sportunterricht vorher mit ihren Sportlehrkräften geübt. Die Aufregung stieg, je näher der Termin für die Bundesjugendspiele rückte. Als die beiden Fachleiter:innen für Sport, Janine Beck und Torsten Schöwing, endlich den Start der Bundesjugendspiele verkündeten, wich der Aufregung vor allem die Freude an der Bewegung.
Je nach Altersstufe variierten die Anforderungen an den fünf Stationen Reck, Barren, Kasten, Schwebebalken und Boden. Alle Kinder zeigten motiviert ihr Können und wurden von helfenden Eltern freundlich angeleitet und motiviert.
Die besten drei Ergebnisse und die Punte der Miteinanderübung wurden anschließend von den Sportlehrkräften addiert. Für besonders hohe Punktzahlen gab es anschließend eine Ehrenurkunde, für alle anderen eine ebenso schöne Teilnehmerurkunde.



Wenn 500 Menschen auf einmal trommeln, ist das mit dem ganzen Körper zu spüren. Als die Schulgemeinschaft der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort jeden Morgen in der neuen Sporthalle zusammenkam, um mit Trommelapplauschef Bernhard Heitsch zu trommeln, machten fast alle Menschen voller Begeisterung mit: Die Vorschulkinder genauso wie alle anderen Jahrgänge von Klasse 1 – 4, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, das Erzieher:innenteam sowie die vielen Schulbegleitungen, die sich um Kinder mit Förderbedarf kümmern.
Am späten Freitagvormittag strömten dann Hunderte von Eltern und Großeltern in die Kirche, um an den beiden Aufführungen teilzunehmen. In jeweils 45 Minuten reiste die trommelnde Schulgemeinschaft zu Djembes Familie nach Afrika und begegnete unterwegs den unterschiedlichsten Tieren. Sowohl Schüler und Schülerinnen als auch die Zuschauenden staunten über die Verwandlungsfähigkeit ihres Trommellehrers, der scheinbar mühelos vom Trommeln zu Gesang, von Gitarrenbegleitung zu Choreographie wechselte und dabei feinste Stimmungswechsel wahrnahm. Das Publikum klatschte begeistert und honorierte die Aufführungen mit lächelnden Gesichtern.












Maren Schamp-Wiebe moderierte die Matinee und führte jeden plattdeutschen Text und Sketch kindgerecht und humorvoll ein. Trotzdem war es mitunter nicht leicht, den Texten über gebrochene Beine, Ufos aus dem Weltall, Freundschaftsbücher und tierischen Streit mit dem Herrgott zu folgen. Die kleinen und großen Zuschauer:innen waren jedoch die ganze Zeit über leise und aufmerksam und honorierten damit den Mut der Viertklässler, die ihre Texte souverän vortrugen.


Trotz Eis und Schnee machten sich 33 Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule am 6. und 7. Januar 2026 auf, um den königlichen Segen in die Klassenzimmer zu bringen und Freude im Stadtteil zu verbreiten. Wie seit vielen Jahren Tradition hatten die beiden Fachleiterinnen für Religion, Natalie Bade und Maren Schamp-Wiebe, die Sternsingeraktion in Kooperation mit der St. Jakobusgemeinde wieder organisiert.





Passend zur Aktion wollten sich die „Klima-Detektive“ der Schule die Verkehrssituation auf dem Fahrenort genauer anschauen. Werden überhaupt Kinder mit dem Auto gebracht? Steigen viele SchülerInnen aus dem Bus? Nutzen alle FußgängerInnen die Ampel, um sicher zum Eingang der FNS zu kommen? Diesen und weiteren Fragen gingen die motivierten DrittklässlerInnen bei ihren Verkehrserzählungen nach und machten teilweise erschreckende Erfahrungen.
Einige Kinder haben gezählt, wie viele Personen – vor allem Eltern mit ihren Kindern – über die Straße gelaufen sind, statt die naheliegende Ampel zu nutzen. Das waren 24 Kinder – an einem Morgen! „Das ist extrem gefährlich, vor allem in diesem Durcheinander kurz vor 8 Uhr morgens“, meinen die Schüler dazu. „Bitte geht über die Ampel“, schreibt ein Junge auf ein Plakat für den Schaukasten der Schule.



Die Fridtjof-Nansen-Schule veranstaltete rund um den Martinstag drei Laternenumzüge. Sowohl im Swatten Weg als auch im Fahrenort und in der Schnackenburgallee zogen die Schüler und Schülerinnen fröhlich singend mit ihren Laternen durch die Straßen. Die Temperaturen waren untypisch für November und fühlten sich spätsommerlich an. Doch nicht nur deswegen wurde den Menschen bei allen drei Laternenfesten warm (ums Herz). Die Geschichte von St. Martin erwärmte alle Zuschauenden, als sie am 11.11.26 in aufwändigen historischen Kostümen von Lehrern und Lehrerinnen aufgeführt wurde. Als St. Martin seinen roten Mantel mit dem Schwert teilte und die eine Hälfte dem armen Bettler gab, hätte man
in der vollen Jakobuskirche eine Stecknadel fallen hören. Davor und danach wurden Laternenlieder gesungen, begleitet vom Lehrerorchester, und Brötchen geteilt. Das Abschlusslied „Lichterkinder“ mit Rapeinlage berührte alle Anwesenden sehr und ließ sie beschwingt zurück in die Schule laufen.

