Wie bereits Tradition, richtete die Fridtjof-Nansen-Schule wieder den Zwischenentscheid für den Hamburger Wettbewerb „Jungs un Deerns leest Platt“ für Grundschulen aus dem Westen aus. Am 20. Mai versammelten sich insgesamt 14 Schüler und Schülerinnen aus sechs verschiedenen Grundschulen Hamburgs in der schön geschmückten und eingedeckten Aula im Swatten Weg. Der Chor stimmte mit einem Kanon und dem plattdeutschen Tanzlied „Danz up de Deel“ fröhlich in die Veranstaltung ein.
Anschließend führte die Organisatorin des Wettbewerbs, Anke Hoyer, durch das Programm und bat die Kinder nacheinander ans Lesepult. Dort lasen diese ca. drei Minuten lang einen geübten Text auf Plattdeutsch vor großem Publikum vor. Zur Unterstützung waren nämlich viele Eltern, Geschwister und Großeltern, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, angereist.
Vier Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule waren im Vorentscheid nominiert worden. Sie präsentierten ihre Texte allesamt überzeugend und sehr lebendig. Am Ende stachen aber ein Junge und ein Mädchen besonders hervor und erhielten „das Ticket“ für den Endausscheid im Ohnsorgtheater. Am 28. Juni werden Lilli Steller von der Schule Curslack-Neuengamme und Salih Erdogan von der Fridtjof-Nansen-Schule im Swatten Weg sich gegen Grundschüler aus dem Hamburger Osten beweisen.
Salih freute sich riesig über seinen Erfolg mit der Geschichte „Emil hett dat Been broken“. Genauso glücklich waren Lilian Kielhorn und Sabine Hinrichs. Beide Rentnerinnen hatten wochenlang mit ihm und den anderen drei Kandidaten geübt und sie mit dem Plattdeutschen vertraut gemacht.
Auch Schulleiter Klaus Lemitz äußerte sich stolz: „Ich gratuliere Salih ganz herzlich zu seinem 1. Platz und ich bin sehr dankbar, dass es das Projekt „Plattdeutsch“ im Bereich Begabtenförderung an meiner Schule gibt!“
MSW





















Insgesamt 100 Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule nahmen am Samstag, den 25. April, am Hamburger Haspa-Marathon für Kinder teil. Viele Kinder waren besonders motiviert, da die Schule im letzten Jahr einmal ausgesetzt hatte. Nun konnten alle laufbegeisterten Jungen und Mädchen endlich wieder zeigen, was in ihnen steckt. Andere hatten sich vor allem wegen der guten Stimmung des Events angemeldet, von dem ältere Geschwister oder Freunde begeistert erzählt hatten.
Während die großen Marathonläufer eine Distanz von 42 km absolvieren, laufen die Kinder traditionell einen Zehntel der Strecke. Für ein Grundschulkind sind 4,2 km aber eine lange Distanz, die auch längst nicht alle durch liefen. Das Ziel im Blick und die fröhliche Stimmung genießend schafften aber alle Kinder die Strecke und wurden schließlich mit einem Getränk und kleinen Leckereien, vor allem aber mit einer Medaille, belohnt.
Der jüngste Läufer war Matti aus der 1 c und die schnellste Läuferin Nike. Sie schaffte die Zehntelstrecke in nur 20,09 Minuten und erhielt großen Applaus. Die Eltern nahmen ihre verschwitzten, aber glücklichen Kinder, stolz in die Arme und beglückwünschten sie für ihre Leistung. Der stellvertretende Schulleiter Marco Gerrittsen war sehr zufrieden und meinte: „Es war eine großartige Veranstaltung mit bester Stimmung. Es hat alles geklappt und im nächsten Jahr wollen wir auf jeden Fall wieder starten!“ 












Zahlreiche Eltern und ältere Geschwister hatten sich wieder zum Helfen bereit erklärt. So saß an jedem Tisch eine Mutter oder ein Vater und erklärte freundlich die Aufgabe, die es zu lösen galt. Helfen war nicht erlaubt, aber Tipps geben schon und vor allem die Kinder zu motivieren, was viele Eltern liebevoll taten.
Bei der Siegerehrung herrschte gespannte Stille. Bevor einzelne Gruppen geehrt wurden, lösten die beiden Fachleiterinnen das leckerste Rätsel: Die Kinder hatten in einem Klassenraum die Anzahl der Fruchtgummi-Schlümpfe in einem Glas schätzen müssen. Das ließ dem einen oder andern Kind das Wasser im Mund zusammenlaufen: 157 Stück war die richtige Lösung, die niemand ganz, aber viele fast richtig geschätzt hatten.









Wochenlang hatten die Schüler:innen im Sportunterricht vorher mit ihren Sportlehrkräften geübt. Die Aufregung stieg, je näher der Termin für die Bundesjugendspiele rückte. Als die beiden Fachleiter:innen für Sport, Janine Beck und Torsten Schöwing, endlich den Start der Bundesjugendspiele verkündeten, wich der Aufregung vor allem die Freude an der Bewegung.
Je nach Altersstufe variierten die Anforderungen an den fünf Stationen Reck, Barren, Kasten, Schwebebalken und Boden. Alle Kinder zeigten motiviert ihr Können und wurden von helfenden Eltern freundlich angeleitet und motiviert.
Die besten drei Ergebnisse und die Punte der Miteinanderübung wurden anschließend von den Sportlehrkräften addiert. Für besonders hohe Punktzahlen gab es anschließend eine Ehrenurkunde, für alle anderen eine ebenso schöne Teilnehmerurkunde.



Wenn 500 Menschen auf einmal trommeln, ist das mit dem ganzen Körper zu spüren. Als die Schulgemeinschaft der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort jeden Morgen in der neuen Sporthalle zusammenkam, um mit Trommelapplauschef Bernhard Heitsch zu trommeln, machten fast alle Menschen voller Begeisterung mit: Die Vorschulkinder genauso wie alle anderen Jahrgänge von Klasse 1 – 4, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, das Erzieher:innenteam sowie die vielen Schulbegleitungen, die sich um Kinder mit Förderbedarf kümmern.
Am späten Freitagvormittag strömten dann Hunderte von Eltern und Großeltern in die Kirche, um an den beiden Aufführungen teilzunehmen. In jeweils 45 Minuten reiste die trommelnde Schulgemeinschaft zu Djembes Familie nach Afrika und begegnete unterwegs den unterschiedlichsten Tieren. Sowohl Schüler und Schülerinnen als auch die Zuschauenden staunten über die Verwandlungsfähigkeit ihres Trommellehrers, der scheinbar mühelos vom Trommeln zu Gesang, von Gitarrenbegleitung zu Choreographie wechselte und dabei feinste Stimmungswechsel wahrnahm. Das Publikum klatschte begeistert und honorierte die Aufführungen mit lächelnden Gesichtern.








