Drei Tage lang drehte sich an der Fridtjof-Nansen-Schule alles um den Sport. Die Bundesjugendspiele wurden vom 24. – 26. März veranstaltet und alle 20 Klassen im Fahrenort nahmen am bundesweiten Sportwettbewerb teil.
Wochenlang hatten die Schüler:innen im Sportunterricht vorher mit ihren Sportlehrkräften geübt. Die Aufregung stieg, je näher der Termin für die Bundesjugendspiele rückte. Als die beiden Fachleiter:innen für Sport, Janine Beck und Torsten Schöwing, endlich den Start der Bundesjugendspiele verkündeten, wich der Aufregung vor allem die Freude an der Bewegung.
In der neuen Sporthalle herrschte ausgesprochen gute Stimmung. Jeweils zwei Klassen durften 90 Minuten balancieren, schwingen, turnen und an der „Miteinander-Übung“ teilnehmen.
Je nach Altersstufe variierten die Anforderungen an den fünf Stationen Reck, Barren, Kasten, Schwebebalken und Boden. Alle Kinder zeigten motiviert ihr Können und wurden von helfenden Eltern freundlich angeleitet und motiviert.
Mit ihrer Punktekarte in der Hand gingen die Schüler und Schülerinnen von Station zu Station und stellten sich den sportlichen Herausforderungen. Lehrer und Lehrerinnen, einige Erzieher:innen und viele Schulbegleiter:innen schauten den Kindern beim Turnen zu, lobten und applaudierten oder sprachen den Ängstlichen Mut zu. Die 9-jährige Eline erzählte anschließend: „Vorher hatte ich Angst am Reck. Jetzt weiß ich, dass ich nur üben muss.“
Die zahlreichen Eltern, die zum Helfen gekommen waren, waren vorher in ihre Station eingewiesen worden. Die Schülerinnen Frida, Nike und Mila aus der Klasse 4 e hatten den Müttern und Vätern (und sogar einigen Großeltern) alle Übungen einmal vorgeturnt, damit ihnen klar wurde, was für die maximale Punktzahl gezeigt werden musste.
Vorgabe war, an mindestens drei Stationen zu turnen und die „Miteinander-Übung“ zu absolvieren. Bei dieser musste z.B. eine Pyramide gebaut oder synchron über einen Schwebebalken gesprungen werden. Fast alle Schüler:innen turnten alle Übungen und sammelten fleißig Punkte.
Die besten drei Ergebnisse und die Punte der Miteinanderübung wurden anschließend von den Sportlehrkräften addiert. Für besonders hohe Punktzahlen gab es anschließend eine Ehrenurkunde, für alle anderen eine ebenso schöne Teilnehmerurkunde.
Dass der Leistungsgedanke nicht im Vordergrund stand, fasst der Drittklässler Leyan zusammen: „Ich fand gut, dass es nicht nur um die Ehrenurkunde ging, sondern einfach Spaß gemacht hat!“
Den Spaß sah man nicht nur in den Gesichtern der turnenden Kinder. Auch die vielen Erwachsenen genossen die fröhliche Atmosphäre und freuten sich, dass wirklich alle Jungen und Mädchen, auch die mit sonderpädagogischen Förderbedarf, aktiv waren und ihr Bestes gaben.
MSW
Einige Stimmen von Schülern und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule:
Azad: Ich fand es toll, dass auch eine Oma und ein Opa geholfen haben. Die
waren sehr nett.
Eline: Schön, dass wir nicht nur allein geturnt haben, sondern auch zusammen.
Ben: Ich hatte viel mehr Angst vor dem Sprung auf den Kasten. Ich wollte nicht
mit dem Schienbein da reinknallen. Aber dann habe ich es geschafft.
Nachher habe ich mich gefühlt wie Spiderman!
Mina: Ich hatte Angst, vom Barren rauszuspringen. Aber ich habe das geübt und die Eltern haben mir Tipps gegeben. Dann habe ich es geschafft. Das war
toll!
Miran: Toll, dass Eltern da waren und Punkte gegeben haben!
Mahir: Schön, dass wir uns bewegen konnten und es Spaß gemacht hat!














Wenn 500 Menschen auf einmal trommeln, ist das mit dem ganzen Körper zu spüren. Als die Schulgemeinschaft der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort jeden Morgen in der neuen Sporthalle zusammenkam, um mit Trommelapplauschef Bernhard Heitsch zu trommeln, machten fast alle Menschen voller Begeisterung mit: Die Vorschulkinder genauso wie alle anderen Jahrgänge von Klasse 1 – 4, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, das Erzieher:innenteam sowie die vielen Schulbegleitungen, die sich um Kinder mit Förderbedarf kümmern.
Am späten Freitagvormittag strömten dann Hunderte von Eltern und Großeltern in die Kirche, um an den beiden Aufführungen teilzunehmen. In jeweils 45 Minuten reiste die trommelnde Schulgemeinschaft zu Djembes Familie nach Afrika und begegnete unterwegs den unterschiedlichsten Tieren. Sowohl Schüler und Schülerinnen als auch die Zuschauenden staunten über die Verwandlungsfähigkeit ihres Trommellehrers, der scheinbar mühelos vom Trommeln zu Gesang, von Gitarrenbegleitung zu Choreographie wechselte und dabei feinste Stimmungswechsel wahrnahm. Das Publikum klatschte begeistert und honorierte die Aufführungen mit lächelnden Gesichtern.












Maren Schamp-Wiebe moderierte die Matinee und führte jeden plattdeutschen Text und Sketch kindgerecht und humorvoll ein. Trotzdem war es mitunter nicht leicht, den Texten über gebrochene Beine, Ufos aus dem Weltall, Freundschaftsbücher und tierischen Streit mit dem Herrgott zu folgen. Die kleinen und großen Zuschauer:innen waren jedoch die ganze Zeit über leise und aufmerksam und honorierten damit den Mut der Viertklässler, die ihre Texte souverän vortrugen.


Trotz Eis und Schnee machten sich 33 Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule am 6. und 7. Januar 2026 auf, um den königlichen Segen in die Klassenzimmer zu bringen und Freude im Stadtteil zu verbreiten. Wie seit vielen Jahren Tradition hatten die beiden Fachleiterinnen für Religion, Natalie Bade und Maren Schamp-Wiebe, die Sternsingeraktion in Kooperation mit der St. Jakobusgemeinde wieder organisiert.





Passend zur Aktion wollten sich die „Klima-Detektive“ der Schule die Verkehrssituation auf dem Fahrenort genauer anschauen. Werden überhaupt Kinder mit dem Auto gebracht? Steigen viele SchülerInnen aus dem Bus? Nutzen alle FußgängerInnen die Ampel, um sicher zum Eingang der FNS zu kommen? Diesen und weiteren Fragen gingen die motivierten DrittklässlerInnen bei ihren Verkehrserzählungen nach und machten teilweise erschreckende Erfahrungen.
Einige Kinder haben gezählt, wie viele Personen – vor allem Eltern mit ihren Kindern – über die Straße gelaufen sind, statt die naheliegende Ampel zu nutzen. Das waren 24 Kinder – an einem Morgen! „Das ist extrem gefährlich, vor allem in diesem Durcheinander kurz vor 8 Uhr morgens“, meinen die Schüler dazu. „Bitte geht über die Ampel“, schreibt ein Junge auf ein Plakat für den Schaukasten der Schule.



Die Fridtjof-Nansen-Schule veranstaltete rund um den Martinstag drei Laternenumzüge. Sowohl im Swatten Weg als auch im Fahrenort und in der Schnackenburgallee zogen die Schüler und Schülerinnen fröhlich singend mit ihren Laternen durch die Straßen. Die Temperaturen waren untypisch für November und fühlten sich spätsommerlich an. Doch nicht nur deswegen wurde den Menschen bei allen drei Laternenfesten warm (ums Herz). Die Geschichte von St. Martin erwärmte alle Zuschauenden, als sie am 11.11.26 in aufwändigen historischen Kostümen von Lehrern und Lehrerinnen aufgeführt wurde. Als St. Martin seinen roten Mantel mit dem Schwert teilte und die eine Hälfte dem armen Bettler gab, hätte man
in der vollen Jakobuskirche eine Stecknadel fallen hören. Davor und danach wurden Laternenlieder gesungen, begleitet vom Lehrerorchester, und Brötchen geteilt. Das Abschlusslied „Lichterkinder“ mit Rapeinlage berührte alle Anwesenden sehr und ließ sie beschwingt zurück in die Schule laufen.


