Über 200 neue Kinder in Fridtjof-Nansen-Schule
Am Morgen des 09. und 10. September kamen viele Familien überpünktlich in die Fridtjof-Nansen-Schule. Die Aufregung vor dem ersten Schultag war bei einigen Kindern so groß, dass sie es zu Hause nicht mehr aushielten. So lange hatten die über 200 neuen Erstklässer*innen und Vorschüler*innen auf ihren großen Tag gewartet und nun war er endlich da!
Insgesamt wurden fünf neue 1. Klassen im Fahrenort und zwei neue 1. Klassen im Swatten Weg eingeschult, so dass die Schule vier nacheinander stattfindende Feiern organisierte. Für die vier Vorschulklassen am Folgetag fand jeweils eine Feier pro Standort statt.

Bevor die Kinder mit ihren Familien die Sporthalle bzw. Aula betreten durften, wurden sie von Schulleiter Klaus Lemitz und seinem Leitungsteam sowie ihrem neuen Klassenteam herzlich in Empfang genommen. Das freundliche Lächeln der neuen Klassenlehrkräfte und das hübsch gebastelte Namensschild gaben Mut und Lust, über den extra ausgerollten roten Teppich die Halle zur Einschulungsfeier zu betreten.
Erwartungsvoll nahmen die chic und festlich gekleideten Eltern und Kinder, Großeltern und Geschwister sowie andere Angehörige in den wunderschön geschmückten Hallen Platz. Bunte Girlanden umrahmten die Bühne und kleine Sitzbänke standen für die kleinen Hauptpersonen bereit. Nach einer Begrüßung und Ansprache des Schulleiters Klaus Lemitz führten Schüler*innen aus den 3. Klassen Theaterstücke oder eine Tanzperformance auf, diese erheiterten und erfreuten das Publikum sehr. Zum Abschluss wurden die Namen der Einschulungskinder vorgelesen und die Klassengruppen versammelten sich unter großem Applaus auf der Bühne, bevor sie für ihre erste Unterrichtsstunde den Raum verließen.
Bis die Eltern ihre aufgeregten Töchter und Söhne wieder in die Arme schließen konnten, wurden sie mit Kaffee und Kuchen und ganz viel Sonne in der Cafeteria und im Schulgarten verwöhnt. Die leckeren Kuchen und Muffins waren von Eltern des Jahrgangs 4 gespendet worden. An den Ständen bedienten Viertklässler*innen, die sichtlich Spaß daran hatten. Auch Schulkleidung wurde von ihnen angepriesen und verkauft.
Das große Team, bestehend aus Lehrkräften, Erzieherinnen, Hausmeistern und Sekretariat hatte die Einschulungsfeiern tagelang vorbereitet. Jacqueline Knorr, Gabriele Sauer, Anke Sloksnat, Marina Büttner, Timo Hansmann, Dagmar Lüpnitz, Patrick Jaruga, Ayla Güler, Erjona Mercan und Sabine Brecht sorgten für einen reibungslosen Ablauf und kochten literweise Kaffee, so dass alle versorgt waren und sich in der Schulgemeinschaft gut aufgenommen fühlten.

Nach allen Feiern bestand die Möglichkeit, sein Schulkind vor einer extra aufgebauten Kulisse zu fotografieren, was sehr gut angenommen wurde. Die Fotos sind Teil einer Erinnerung an eine rundherum schöne Einschulung.
MSW

















Der Tag ihrer Verabschiedung war ebenso außergewöhnlich wie sie selbst. Am Morgen wurde sie von einer Kollegin mit dem Lastenrad abgeholt – ein liebevoll inszenierter Auftakt, der Sabine Hinrichs sichtlich rührte. Am Standort Swatten Weg standen die Kinder Spalier, schwenkten bunte Tücher und empfingen ihre Lehrerin mit Jubelrufen, denen selbst der strömende Regen nichts anhaben konnte. Es war ein Empfang voller Wärme, Wertschätzung und Symbolkraft – genau wie ihre Arbeit.
„Sie hat unseren Standort geprägt wie kaum jemand sonst“, sagte eine Kollegin bei der Verabschiedung. Sie war nicht nur eine Lehrerin – sie war Haltung, Herz und Handeln in einer Person.“ Sabine Hinrichs hat Generationen von Kindern zur Selbstständigkeit ermutigt, ihnen zugetraut, groß zu denken – und sie mit zahlreichen Projekten auf diesem Weg begleitet. Nun geht sie, doch ihre Spuren bleiben – in Köpfen, Herzen und dem bunten Stadtteil, den sie mitgestaltet hat.

Der stellvertretende Schulleiter Marco Gerritsen bedankte sich stellvertretend für das Schulleitungsteam für ihre hervorragende Arbeit und ihre Kollegialität. Das Team der Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen trug lebendig und humorvoll einen von ihm auf Eva Schmidt-Rohr zugeschriebenen Förderplan vor und das Verabschiedungskomitee präsentierte pantomimisch Szenen aus Kunst und Kultur, die von Eva Schmidt-Rohr erraten werden mussten. Anschließend wurde ihr der ultimative Kulturführer der FNS-Schulgemeinschaft überreicht. Eva Schmidt-Rohr nahm dieses Geschenk freudig entgegen und bedankte sich bei allen herzlich für die gute Zusammenarbeit. In Anspielung auf die vielen Stunden, die sie mit Kolleginnen und Kollegen an „Runden Tischen mit Eltern, Jugendamt, Psychologen usw.“ teilgenommen hatte, hinterließ sie dem Kollegium einen runden Holztisch für den Lehrer*innengarten. Der anschließende Applaus galt einer engagierten und beliebten Lehrerin, die der Schule fehlen wird.

















Seit zwei Jahren nimmt die Fridtjof-Nansen-Schule an allen drei Standorten (Fahrenort, Swatten Weg und Schnackenburgallee) am kostenlosen EU-Schulobstprogramm teil. Ziel des Programms ist die Versorgung junger Menschen mit frischem Obst und Gemüse. Insbesondere Kindern, die sich ungesund und durch viel Fast Food ernähren, soll die gesunde Ernährung schmackhaft gemacht und im günstigsten Fall in ihren Familien ein gewohntes Verhaltensmuster aufgebrochen werden. Die wöchentliche Obstkiste enthält so viele Früchte, dass die Klasse eine ganze Woche lang naschen kann und dabei noch unbekannte Gemüse wie Pastinaken kennenlernt. Für die Kinder in der Erstaufnahme Schnackenburgallee dient die Schulobstkiste nebenbei zur Wortschatzarbeit und löst jede Woche wieder große Freude aus.











Am 28. und 29. April fanden die traditionellen Vorlesetage an der Fridtjof-Nansen-Schule statt und alle 700 Kinder durften auf eine literarische Weltreise gehen. Am Montag lasen 20 Lehrer und Lehrerinnen, Menschen aus Politik, Kirche und Moschee, dem Bürgerverein, ehemalige und aktuell tätige Polizisten und Polizistinnen und viele andere im Swatten Weg vor. Die Fachleiterinnen für Deutsch, Funda Capan und Sabine Hinrichs, hatten alle Räume vorbereitet und freuten sich, dass alle Vorlesenden die gemütliche Atmosphäre und die vor allem die kleine Gruppe von Kindern genossen. Die Kinder hatten sich vorher für zwei Bücher entschieden und sich in Listen für die Lesezeiten eingetragen, so dass jeder und jede nach seinem/Interesse Abenteuer erlebte, in fremde Länder reiste, Fantasiegeschichten hörte oder lustige Bilder anschaute. Es wurden bekannte Bücher wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Die ???“ vorgelesen, aber auch Neuentdeckungen, die von Tieren, Familie, Streit, Monstern und Klima handelten.
Insgesamt 40 Gruppen versammelten sich zu je einer Lesezeit und genossen die gemütliche Atmosphäre beim Vorlesen. Alle Schüler und Schülerinnen hörten gebannt zu, stellten Fragen, erzählten eigene Erlebnisse oder lachten gemeinsam über lustige Inhalte. Währenddessen durften einige Kinder im Bauwagen zwischen Kissen liegen, andere auf der der weichen Turnmatte oder dem Teppichboden im Klassenraum. Anschließend war manchmal noch Zeit fürs Malen oder kleine Theaterszenen, so dass sowohl die Kleinen als auch die Großen fröhlich und erfüllt in ihre Klassen zurückkehrten.

















Die Fachleiterinnen für Mathematik, Christine und Ulrike Ritter, 





