Am letzten Montag vor den Sommerferien fand das traditionelle Gesamt-Kinderkonferenztreffen der Fridtjof-Nansen-Schule statt. 28 Jungen und Mädchen vom Standort Fahrenort besuchten die Klassensprecher und -sprecherinnen im Swatten Weg, um das vergangene Schuljahr gemeinsam abzuschließen.
Nach einer Begrüßungsrunde erläuterten die beiden Schulsprecherteams die Themen und Projekte, die die Kinderkonferenzen in den letzten 11 Monaten besprochen, organisiert und umgesetzt hatten.
Im Fahrenort waren das die Planung eines neuen Klettergerüstes, die Ausbildung von Schiedsrichtern aus den Jahrgängen 3 und 4, die Bildung eines Mensa-Rates, die Verschönerung der Mensa und die Organisation einer Schulvollversammlung. Auf diese waren und sind Kira Nehring und Maren Schamp-Wiebe, die Leiterinnen der Kinderkonferenz, besonders stolz, weil das Schulsprecherteam mit einigen Klassensprecher*innen eindrückliche Plakate und Theaterszenen entwickelt und präsentiert hatte, die tatsächlich zu einem Umdenken und der Verringerung des Essensmülls geführt haben.
Im Swatten Weg hatte sich die Kinderkonferenz unter der Leitung von Anna Kuhr und Vasfie Serifoglu mit Mensa-Regeln auseinandergesetzt, die Idee einer „Spielgerätepolizei“ entwickelt und gemeinsam mit Schulleitung und Hausmeister das neue Klettergerüst und andere tolle Spielangebote eingeweiht.
Anschließend mussten sich alle anwesenden Schüler*innen für ein Projekt entscheiden, welches sie ganz besonders freut und deshalb eine gute Nachricht ist. Ihre Wahl wurde durch das Kleben eines Punktes auf das entsprechende Plakat ausgedrückt, so dass innerhalb von Minuten die drei besten GOOD NEWS feststanden und mit großem Applaus belohnt wurden:
- Weniger Essensverschwendung im FO
- Neue Spielgeräte im SW
- Das neue Klettergerüst im FO
Der stellvertretende Schulleiter Marco Gerritsen dankte den engagierten Klassensprecher*innen für ihre Ideen und die aktive Mitarbeit im Schulalltag, die wirksam ist und die Schule für alle besser macht.
Maren Schamp-Wiebe
Die Gesamt-Kinderkonferenz der Fridtjof-Nansen-Schule feiert die GOOD NEWS

































Seit zwei Jahren nimmt die Fridtjof-Nansen-Schule an allen drei Standorten (Fahrenort, Swatten Weg und Schnackenburgallee) am kostenlosen EU-Schulobstprogramm teil. Ziel des Programms ist die Versorgung junger Menschen mit frischem Obst und Gemüse. Insbesondere Kindern, die sich ungesund und durch viel Fast Food ernähren, soll die gesunde Ernährung schmackhaft gemacht und im günstigsten Fall in ihren Familien ein gewohntes Verhaltensmuster aufgebrochen werden. Die wöchentliche Obstkiste enthält so viele Früchte, dass die Klasse eine ganze Woche lang naschen kann und dabei noch unbekannte Gemüse wie Pastinaken kennenlernt. Für die Kinder in der Erstaufnahme Schnackenburgallee dient die Schulobstkiste nebenbei zur Wortschatzarbeit und löst jede Woche wieder große Freude aus.











Am 28. und 29. April fanden die traditionellen Vorlesetage an der Fridtjof-Nansen-Schule statt und alle 700 Kinder durften auf eine literarische Weltreise gehen. Am Montag lasen 20 Lehrer und Lehrerinnen, Menschen aus Politik, Kirche und Moschee, dem Bürgerverein, ehemalige und aktuell tätige Polizisten und Polizistinnen und viele andere im Swatten Weg vor. Die Fachleiterinnen für Deutsch, Funda Capan und Sabine Hinrichs, hatten alle Räume vorbereitet und freuten sich, dass alle Vorlesenden die gemütliche Atmosphäre und die vor allem die kleine Gruppe von Kindern genossen. Die Kinder hatten sich vorher für zwei Bücher entschieden und sich in Listen für die Lesezeiten eingetragen, so dass jeder und jede nach seinem/Interesse Abenteuer erlebte, in fremde Länder reiste, Fantasiegeschichten hörte oder lustige Bilder anschaute. Es wurden bekannte Bücher wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Die ???“ vorgelesen, aber auch Neuentdeckungen, die von Tieren, Familie, Streit, Monstern und Klima handelten.
Insgesamt 40 Gruppen versammelten sich zu je einer Lesezeit und genossen die gemütliche Atmosphäre beim Vorlesen. Alle Schüler und Schülerinnen hörten gebannt zu, stellten Fragen, erzählten eigene Erlebnisse oder lachten gemeinsam über lustige Inhalte. Währenddessen durften einige Kinder im Bauwagen zwischen Kissen liegen, andere auf der der weichen Turnmatte oder dem Teppichboden im Klassenraum. Anschließend war manchmal noch Zeit fürs Malen oder kleine Theaterszenen, so dass sowohl die Kleinen als auch die Großen fröhlich und erfüllt in ihre Klassen zurückkehrten.
























Die Fachleiterinnen für Mathematik, Christine und Ulrike Ritter, 





