JeKI-Sommerkonzert der Extraklasse

Vielleicht war es das beste Sommerkonzert in 12 JeKI-Jahren, welches am 04.07. 24 in der Aula am Swatten Weg zu hören war. Auf jeden Fall war es eines der stimmungsvollsten Konzerte, welches die Kinder vom Swatten Weg auf die Bühne zauberten.

Alle Instrumentengruppen (Gitarre, Saxophon, Keyboard, Percussion, Geige) waren top vorbereitet und hatten in der vorausgegangenen JeKI-Unterrichtsstunde mit professioneller Unterstützung ihrer JeKI-LehrerInnen noch einmal intensiv geübt. So klang es während der Generalprobe in der großen Aula bereits beeindruckend und ließ auf schöne Klänge im Konzert hoffen.

Was die Viert- sowie einige Drittklässler dann im Konzert aus ihren Instrumenten heraus-holten, ließ sowohl die zahlreich erschienenen Eltern und Gäste als auch die JeKi-Lehrer-Innen staunen und stolz sein.

Die Kinder spielten und sangen wunderschöne Sommerlieder, coole Partymusik, rockige Beatrhythmen und bekannte Songs aus den aktuellen Charts. Wirklich jeder Beitrag setzte beeindruckende Akzente und zeigte, was die Kinder während der zwei Jahre beim Instrumentenspiel gelernt hatten. Die Präsentationen wurden gekonnt durch die vorspielenden SchülerInnen selbst angekündigt und auch das machte gute Laune und fand respektable Anerkennung beim Publikum. Ein gemeinsam von allen Kindern gespieltes instrumentales Arrangement zu „It’s raining Tacos“ bildete vorerst den Abschluss des Programmes.

Dann gab es jedoch noch zwei besondere Ereignisse: Melanie Westphal, langjährige Keyboardlehrerin an beiden Schulstandorten, wurde mit einem großen Rosenstrauß, Süßigkeiten aus Kinderhand sowie mit warmherzigen Dankesworten der Abteilungsleiterin Gabriele Sauer in eine wohlverdiente kreative Arbeitspause verabschiedet. Den Schluss dieses tollen Konzertes gestalteten alle JeKilehrerInnen gemeinsam: Sun Song (Geige), Sascha Vakarchouk (Saxophon), Cesar Ferreira (Percussion), Melanie Westphal (Keyboard) sowie Rebekka Gödel (Gitarre) spielten für ihre SchülerInnen und alle Gäste das emotional berührende Musikstück „Experience“ von Ludovico Einaudi.

Langanhaltender Applaus für alle Vortragenden dieser beeindruckenden Konzertstunde und glückliche Gesichter allerorten spiegelten hohe Zufriedenheit, Freude, Erleichterung und Stolz auf das Dargebotene und Geleistete wieder. Herzlichen Glückwunsch an alle Musizierenden!

GS

Niederlande und Kroatien werden Europameister

Zumindest in der Fridtjof-Nansen-Schule steht der Sieger der EM schon seit Tagen fest. Bei einem standortinternen Fußballwettbewerb siegten am 4. Juli die Niederländer mit 1: 0 gegen die Schweiz. Hinter diesem Land verbarg sich die sportbegeisterte Klasse 3 f, die nach dem Spiel mit ihrer Lehrerin Nicole Ratjen ausgelassen feierte.

Begonnen hatte die Europameisterschaft schon vor drei Wochen, als jeder der insgesamt neun 3. und 4. Klassen ein Land zugelost wurde. Sogleich begannen die Sportlehrkräfte mit dem Fußballtraining und der Auswahl der spielenden Kinder. Jede Mannschaft bestand aus sechs Kindern, wovon mindestens zwei Mädchen sein sollten. Natürlich wurde auch eifrig gewechselt, damit möglichst alle, die Lust aufs Kicken hatten, einmal dran kamen.

Auch in den Pausen und am Nachmittag wurde eifrig trainiert. Die nicht spielenden Kinder bereiteten derweil Fankleidung und Schilder vor. Einige Klassen erschienen am EM-Tag in Trikots, mit Länderflaggen oder selbstgemalten Plakaten.

Die Stimmung war schon bei Beginn um 9.00 Uhr gut und lebendig. Aber in den nächsten drei Stunden steigerte sich diese noch, so dass der Lärmpegel in den beiden Sporthallen grenzwertig war. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass die Organisatorinnen das Turnier nach drinnen verlegen mussten.

In der neuen Sporthalle spielten alle dritten Klassen gegeneinander und es gewannen die Niederlande (3 f) und England (3 c), in der alten Turnhalle wurden die Schweiz ( 4 g) und Frankreich (4 f) Gruppensieger. Schiedsrichter Felix Spee sowie ein Praktikant in der Vorschulklasse pfiffen souverän und verstanden es, so manchen erhitzten Spieler zu beruhigen. Nach dem Halbfinale versammelten sich viele Klassen noch einmal mit letzter Energie zum Anfeuern und Jubeln für das Finale zwischen der Schweiz und den Niederlanden. Beide Klassen waren zu Recht sehr stolz auf ihren Erfolg und genossen den Applaus der vielen Zuschauenden. Die Organisatorinnen Christine und Ulrike Ritter überreichten am Ende der Veranstaltung die Gold- und Silber-Pokale an die 3 f und 4 g sowie einen weiteren an Frankreich. Die Klasse 4 f hatte gegen England, die 3 c, gewonnen und damit den Platz 3 erreicht. Zu Tränen vor Rührung führte das Überreichen eines Fairnesspokals an die Klasse 3 d, die für ihre sehr faire und freundschaftliche Art bei diesem Turnier geehrt wurde.

Eine Woche vorher hatte die Mini-EM am Swatten Weg stattgefunden und Kroatien als Meister erkoren. Es bleibt spannend, ob die fußballbegeisterten Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule den echten Sieger schon vorab ermitteln konnten.

MSW

Musikalisch – ja, das sind wir! JeKi Sommerkonzerte am Fahrenort

„Bunt, stark, neugierig – ja, das sind wir!“ klang es gutgelaunt durch die Pausenhalle, als die SchülerInnen der 3. und 4. Klassen am Freitag, den 28.6. und Montag, den 1.7. am Fahrenort mit dem mitreißenden Schulchor-Song die Sommerkonzerte eröffneten.

Die eingeladenen Familien und LehrerInnen hatten aber nicht viel Zeit, diesen Ohrwurm nachklingen zu lassen – denn nach kurzen Begrüßungsworten von Marco Gerritsen und JeKi – Koordinatorin Daniela Helmboldt reihte sich ein Höhepunkt an den nächsten. Alle JeKi – Instrumentalgruppen durften ihre eingeübten Stücke präsentieren und zeigten stolz ihr Können. Auf ihre Auftritte wurden sie von den InstrumentallehrerInnen Frau Song, Herr Vakarchuk, Frau Abe‘, Frau Westphal, Frau Hierholzer, Frau Sölter und Frau Wende sehr gut vorbereitet. Nacheinander hörte man Lieder und Melodien auf Saxophonen, Geigen, Keyboards, Percussioninstrumenten, Querflöten und Kornetts bzw. Baritonhörnern. Es gab Lieder, die ganz leise und stimmungsvoll vorgetragen wurden wie zum Beispiel „Faded“ und andere, die laut dargeboten wurden und zum Mitklatschen oder Mitsingen animierten. Nach jeder Vorstellung gab es großen Applaus.

Die SchülerInnen aus Jahrgang 4 sorgten in ihrem Abschlusskonzert für einen richtigen „Gänsehautmoment“, als sich alle SchülerInnen aufstellten und gemeinsam das Stück „It`s raining tacos“ spielten. Während die Saxophone und Keyboards die Hauptmelodie spielten, gab es mehrstimmige Begleitungen von den Querflöten, Blechbläsern, Trommeln und Geigen. Viele ZuhörerInnen klatschen begeistern und wünschten sich eine Zugabe. Das Stück wurde von Keyboardlehrerin Melanie Westphal extra für den gemeinsamen Auftritt arrangiert – genau wie das Stück, das die JeKi- LehrerInnen am Ende der Konzerte allen Zuhörern vorspielten. Herzlichen Dank und alles Gute für unsere engagierte Frau Westphal, die sich nach mehrjähriger Zusammenarbeit mit der FNS nun anderen musikalischen Projekten widmet!

Auch in Jahrgang 3 gab es eindrucksvolle Darbietungen aller Instrumentalgruppen, die zum Teil mit 20 Kindern gemeinsam auf der Bühne spielten. Alle SchülerInnen beeindruckten mit ihrem großen Lernzuwachs. Ihre Instrumente hatten sie ja erst im September 2023 erhalten.

Als am Ende des Konzerts „Happy Birthday“ von einigen Blechbläsern erklang, sangen alle ZuschauerInnen laut mit: „Herzlichen Glückwunsch…“ zur SchülerInnen- Leistung beim JeKi – Konzert!

Am Ende waren sich alle einig: Ja! An der FNS seid ihr bunt, stark, neugierig.. und sehr musikalisch!

Ein herzliches Dankeschön allen Kindern und unseren tollen, engagierten JeKi KollegInnen!

DH

Ein Tag voller Freude und Sport: Fußballturnier für geflüchtete Kinder aus der Ukraine

Am 6. Mai 2024 erlebten die Schulkinder des Standorts Schnackenburgallee (die Unterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine) und die Klasse 4a vom Swatten Weg einen besonderen Tag voller Sport und Freude. Der Hamburger Sportverein (HSV) hatte zu einem Fußballturnier in den HSV-Sportpark Stapelfeld eingeladen, an dem 25 Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule teilnahmen.

Auf drei Kunstrasenfeldern sind die Kinder in verschiedenen klassen- und standortgemischten Teams gegeneinander angetreten. Für viele war es das erste Mal, Fußball auf einem solchen Feld zu spielen. Die Begeisterung war spürbar! Unterstützt von engagierten Lehrkräften, Betreuer*innen und den Organisator*innen erlebten alle Kinder eine Atmosphäre der Gemeinschaft und des Fairplays.

Das Turnier war nicht nur ein sportliches Ereignis, sondern auch eine Gelegenheit für die Kinder, neue Freundschaften zu schließen und ihre Fähigkeiten auf dem Spielfeld zu zeigen. Jeder Schuss, jeder Pass und jedes Tor wurde mit Jubel und Begeisterung begleitet, und alle Kinder genossen jede Minute der Spiele.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war die großzügige Unterstützung von „Smileys“, die allen Beteiligten eine leckere Pizza als Abschluss des Turniers sponserten. Die strahlenden Gesichter der Kinder beim Genuss der Pizza zeigten, wie schön dieser Tag für alle war.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wird noch lange in den Erinnerungen der Kinder bleiben. Ein herzliches Dankeschön geht an den HSV, den HSV-Sportpark Stapelfeld sowie an „Smileys“ für das möglich machen dieses unvergesslichen Tages.

Solche Ereignisse tragen nicht nur zum sportlichen Engagement der Kinder bei, sondern stärken auch den Zusammenhalt und die Integration in unserer Gemeinschaft.

J.Gransow/V.Klein

Demokratie fängt bei den Kleinen an

Am 27. Juni trafen sich knapp 40 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren zu einer großen Kinderkonferenz in der Fridtjof-Nansen-Schule. Fast alle Klassen hatten ihre Klassensprecher und Klassensprecherinnen zu diesem Treffen geschickt, bei dem erstmalig beide Standorte zusammen tagten. Die Kinderkonferenzen sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der schulischen Erziehung. Kinder sollen und wollen von Anfang an mitbestimmen und vor allem mitmachen. Mindestens einmal im Monat treffen sich deshalb die gewählten Klassensprecher und – sprecherinnen der verschiedenen Klassen, um über aktuelle Themen zu sprechen, Aktionen zu planen, Ideen zu entwickeln oder Projekte zu organisieren. In den einstündigen Konferenzen geht es ziemlich diszipliniert zu. Die moderierende Person leitet die Sitzung und regelt die Wortmeldungen, achtet auf die Zeit und ein Ergebnis. Zur Sprache kommen häufig Streit auf dem Fußballplatz, der Wunsch nach mehr Rückzugsmöglichkeiten im Nachmittag, attraktiveren Spielgeräten und Träume von einem Schulkiosk, an dem die Kinder Süßigkeiten kaufen können. Alle Anliegen werden aufgenommen und diskutiert, manchmal auch nur in den Ideenspeicher gelegt, damit nichts verloren geht.

Sehr wertvoll ist die Erfahrung, dass eingebrachte Themen manchmal sehr unterschiedlich bewertet werden. Beispielsweise scheiden sich die Geister, ob der Fußballplatz in den Pausen immer nur für bestimmte Jahrgänge oder Klassen zur Verfügung stehen soll oder alle immer spielen dürfen. So mancher Viertklässler möchte immer kicken, berücksichtigt dabei aber nicht (mehr), dass kleine Erstklässler sich noch nicht so gut durchsetzen können und dann nicht so oft zum Zuge kämen. Nach abwägenden Diskussionen werden die Delegierten dann beauftragt, in ihren Klassen darüber zu sprechen und abzustimmen. Die Ergebnisse werden in der nächsten Kinderkonferenz zusammengetragen und anschließend der Schulgemeinschaft verkündet.

Zum Ende des Schuljahres hatten sich die Leitungen der beiden Kinderkonferenzen, Anna Kuhr und Vasfie Serifoglou für den Swatten Weg sowie Tim von Schmude und Maren Schamp-Wiebe für den Fahrenort eine besondere Aktion überlegt.

Alle Klassen waren im Vorfeld gebeten worden, die „GOOD NEWS“ zu sammeln und mal rückblickend zu überlegen, was denn im letzten Schuljahr gut gelaufen ist, welche Veranstaltungen besonders schön waren oder was sich in der Schule positiv verändert hat. Mit diesen Listen voller positiver Rückmeldungen kamen die Klassensprecher und Klassensprecherinnen beider Standorte zusammen. Nach einem Austausch in gemischten Gruppen wurden die meistgenannten Themen auf Plakate geschrieben. Für die gesamte Schule wurden als „GOOD NEWS“ genannt:

Das Faschingsfest * die I-Pad-Klassen * das Mathe-Sams* das Schwimmbad * die Ramadanfeier * das Laternenfest * das Spiel- und Sportfest * die Mini-EM * die Schülerzeitung (Digi-Reporter)* der Nansen-Klub * die Streitschlichterausbildung.

Die beiden Schulleiter Klaus Lemitz und Marco Gerritsen freuten sich über die vielen guten Nachrichten und dankten den Jungen und Mädchen für ihr Engagement.

Standortintern gab es natürlich weitere positive Rückmeldungen. Die Kinder vom Swatten Weg freuen sich besonders über die neue Drehschaukel, die Schüler und Schülerinnen aus dem Fahrenort über die neue Anordnung der Tische in der Mensa. Aktuell können die Kinder „wie im Restaurant“ an Zweier-, Dreier- und Vierertischen miteinander speisen. Das genießen viele sehr.

Außerdem haben die Teilnehmenden der Kinderkonferenz aus dem FO es geschafft, den Bauwagen auch in den Pausen zu öffnen. Sehr selbstständig haben vier Mädchen das Kollegium und den Hausmeister überzeugt, dass die Öffnung dieses Rückzugsortes ein Gewinn für die Pausengestaltung und den Nachmittag wäre. Sie legten Regeln fest, überstanden eine Probezeit und managen mittlerweile sehr souverän die Kinder-Aufsichten im Bauwagen. Gelernt haben sie dabei nicht nur, wie man vor vielen Erwachsenen in einer Konferenz spricht, sondern auch, wie man Regeln durchsetzen und dass Verantwortung übernehmen Spaß machen kann. Demokratie fängt bei den Kleinen an!

MSW

Ein Tag voller Musik! Chor- und Instrumentalkonzert am Swattenweg

Der vergangene Donnerstag, 20.06.24, stand für viele SchülerInnen der 3. und 4. Klasse ganz im Zeichen der Musik.

Pünktlich um 8.00 Uhr trafen die Kinder mit Ihren Instrumentenkoffern in der Schule ein, denn allwöchentlich donnerstags findet der sog. JeKI-Unterricht (Jedem Kind ein Instrument) statt. Für einige JeKI-Kinder war die Instrumenten-stunde an diesem Tag besonders aufregend, denn die letzten Proben und Absprachen für ihren Konzertauftritt am Nachmittag fanden statt.

Auch nach dem Unterricht hörte man es aus vielen Räumen der Schule singen und klingen: Die Chorkinder wärmten schon mal ihre Stimmen auf und übten Liedtexte. Geigen,- Saxophon- und Gitarrenkinder verabredeten sich in kleinen Gruppen, um ihre vorbereiteten Stücke ein letztes Mal durchzuspielen. Die Aufregung, aber vor allem die Freude auf das Konzert war allen anzumerken.

Um 16.30 Uhr war es dann endlich soweit: Die Aula war sehr gut besucht – fast alle Eltern waren gekommen und hatten Großeltern, Geschwisterkinder und Freunde mitgebracht. KollegInnen aus dem Vormittag sowie einige Gäste aus dem Stadtteil waren der Konzerteinladung ebenfalls gefolgt.

Unter der Leitung der neuen Chorleiterin, Rebekka Gödel, sowie Gabriele Sauer am Klavier, ging es mit einigen schmissigen Begrüßungsliedern sogleich kraft-voll los. Der neue stellvertretende Schulleiter, Marco Gerritsen, begrüßte Kinder und Erwachsene sehr herzlich und brachte seine Bewunderung über die mitreißende Energie des Chorgesanges zum Ausdruck.

Weiter ging es mit einem bunten Strauß schwungvoller Frühlingslieder, die die Chorkinder in den letzten Wochen nicht nur während der Proben in der Schule, sondern auch zu Hause „hoch und runter“ gesungen hatten. Die Eltern wippten im Rhythmus der Musik, klatschten im Takt und spendeten begeisterten Beifall. Zwischen den einzelnen Chorliedern traten die Instrumentenkinder aufgeregt auf die große Bühne.

13 Geigenkinder spielten das Stück „Loves end“ und erhielten großen Applaus für ihre beeindruckende Leistung. Die Gitarrenkinder füllten mit Ihren Instrumenten die gesamte vordere Bühne aus und spielten mit viel Präzision und Gefühl wunderschöne Gitarrenmusik. Nun platzierten sich drei mutige Kinder mit Notenständern und Saxophonen sehr nah und direkt vor dem Publikum. Mit kräftiger Stimme sagten sie ihre Stücke an und wurden ihrer couragierten Ankündigung im vollen Maße gerecht. Sie spielten mit „Schmackes“ und Musikalität zwei schwierige Stücke und nicht nur die stolzen Eltern konnten sich vorstellen, dass hier drei zukünftige „Saxophonprofis“ ihren Auftritt hatten.

Zum Abschluss sang der Chor zwei mitreißende Abschiedslieder. Alle aktiv musizierenden Kinder waren fröhlich und zufrieden, dass alles so gut geklappt hatte. Der große Schlussapplaus würdigte nochmal die Leistung aller Auffüh-renden. Gemeinsam mit ihren stolzen Eltern und Verwandten verließen die Kinder freudig und gut gestimmt die Schule.

GS

 

In der FNS sind auch Vögel willkommen!

Seit Ende Juni fühlen sich Gartenvögel noch mehr willkommen auf dem Schulhof der Fridtjof-Nansen-Vögel. Hausmeister Timo Hansmann hängte am 19. Juni die von den Jungen und Mädchen aus dem Nansen-Klub selbst gebauten Vogelhäuser auf. Alle Kinder des Kurses hatten sich vorher mit den fünf in Frage kommenden Vogelarten für diese Nistkästen beschäftigt und gelernt, dass die Blaumeise sehr gern in einem Kasten mit einem Lochdurchmesser von 27 mm wohnt, der Star dagegen Häuser mit großen Einfluglöchern (45 mm) bevorzugt. Die Vogelhäuser mit der mittleren Lochgröße von 32 mm werden von mehreren Vögeln angenommen, z.B. den Kohlmeisen, Spatzen und Kleibern.

Nachdem die Kriterien für die optimale Aufhängung von Nistkästen besprochen worden waren, erkundeten die Kinder den Schulhof und suchten nach geeigneten Plätzen. Schnell wurden sechs Bäume gefunden, an denen in mindestens 2 Meter Höhe und im Schutze des Blätterdachs Nistkästen aufgehängt werden konnten. Timo Hansmann stieg flink auf die Leiter und bohrte die Vogelhäuser nach Vorgaben der Schüler und Schülerinnen an: Ausrichtung Richtung Osten, leichte Kippneigung nach vorn, um Regeneinschlag zu verhindern.

Stolz standen die Kinder unter dem Baum und begutachteten die schönen Vogelhäuser, die hoffentlich schon bald fliegende Bewohner finden. Natürlich ist die Brutzeit gerade vorbei und die meisten Vögel werden erst im kommenden Frühjahr nach einer geeigneten Höhle für ihre Brut suchen. Die Aufhängung im Sommer macht jedoch ebenfalls Sinn, weil einige Vögel sich den Winter über schon mal nach geeigneten Behausungen umschauen oder dort Schutz vor der Kälte suchen.

Bis dahin erfreuen die hübschen Nistkästen die Schulgemeinschaft und animieren auch andere Gruppen, in der Werkstatt Insel e.V. Vogelhäuser zu bauen.

MSW

Feilen für die Vogelwelt

Drei Wochen lang haben einige Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule in der Werkstatt „Insel e.V.“ gefeilt, geschraubt und gebohrt. Sie wollten etwas Gutes für die Gartenvögel tun und Nistkästen bauen. Jeweils am Mittwoch durften 11 Kinder des Nansen-Klubs, einem Kurs für leistungsstarke und begabte Kinder, zur Werkstatt laufen und vor Ort unter der Anleitung von Oskar Lidtke, Peter Schütze und Bennet an einem UP-Cycling-Workshop teilnehmen. Dieser wird finanziert von der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Nach einem Bildervortrag und anschließendem Gespräch über die Gefährdung vieler Vögel durch Versiegelung und Schottergärten, die Abholzung der Wälder im Allgemeinen und die Zunahme an Lärm und Verkehr in den Städten, waren alle Jungen und Mädchen hoch motiviert, etwas dagegen zu unternehmen. Ein Nistkasten für eine bestimmte Vogelart, die es in der Umgebung gibt, ist dabei ein erster Schritt.

In Kleingruppen ging es an die Arbeit. Die Innenwände der vorher vorgesägten Holzplatten mussten mit der Feile angerauht werden (eine Hilfe für die kleinen Vogeljungen, die das erste Mal ins Freie klettern wollen). Dann wurde geschraubt und gebohrt und dabei ziemlich viel mit den jungen Anleitern gefachsimpelt. Das Dach des Nistkastens sowie die Aufhängung und kleinere andere Teile wurden aus recycelten Kunststoffplatten geschnitten und angepasst. Damit schloss sich ein Kreis für die Nansen-Klub-Kinder, die sich ein halbes Jahr mit der Vermeidung bzw. dem Recycling von Plastikmüll auseinandergesetzt hatten. Wochenlang brachten sie alte Joghurtbecher, PET-Flaschendeckel, altes Sandspielzeug u.v.m. mit in die Schule. Nun wurde das Sammelgut in der Werkstatt nach Farben sortiert und geschreddert. Aus dem entstandenen Granulat werden in der auch für den Stadtteil geöffneten Werkstatt Platten gepresst, aus denen Sitzmöbel, kleine Geschenke oder eben Nistkästen gebaut werden können.

Stolz kamen die Kinder mit ihren selbstgebauten Nistkästen in die Schule zurück, erzählten ihren Klassen von ihrer Arbeit und ließen die wirklich schönen Vogelhäuser bewundern. Demnächst wollen sie gemeinsam mit dem Hausmeister nach geeigneten Orten für die Aufhängung auf dem Schulhof suchen.

Initiatorin Maren Schamp-Wiebe freut sich sehr über die gute Kooperation mit der Offenen Recycling-Werkstatt von „Insel e.V.“ und kann die Workshops nur allen Gruppen oder Initiativen in Lurup empfehlen. Bei Interesse bitte melden unter werkstatt@insel-ev.de.

MSW

Vorlesetag begeistert Alt und Jung

Der diesjährige Vorlesetag an der Fridtjof-Nansen-Schule gefiel Zuhörenden und Vorlesenden gleichermaßen. Am 19. April startete die traditionelle Lesewoche an der FNS und dafür hatten die Fachleiterinnen für Deutsch, Kirsten Barth und Sabine Hinrichs, wieder eine besondere Veranstaltung organisiert. Aus fast 80 Angeboten durften die Schülerinnen und Schüler von der Vorschulklasse bis Jahrgang 4 ihr Lieblingsbuch im Vorfeld aussuchen und sich für diese Gruppe anmelden.

Fast alle Lehrerinnen und Lehrer lasen vor, aber auch JeKI-Lehrkräfte, Lesementorinnen, Erzieherinnen und viele andere Menschen. Stadtteilkoordinatorin Maren Schamp-Wiebe hatte wieder zahlreiche Personen aus der Nachbarschaft, aus Kirche und Politik, der Elternschaft, dem Luruper Bürgerverein, von der Polizei oder dem Spielhaus eingeladen. Auch ehemalige Kolleginnen und zwei Autorinnen, Ursel Scheffler und Anke Rockel, waren der Einladung gefolgt.

In allen Räumen der Schule wurde früh morgens im Fahrenort und nach der ersten Pause im Swatten Weg vorgelesen. Manche Kinder saßen auf Bänken, im Kreis oder dicht um die Vorleserin gescharrt, andere im Musikraum oder auf Kissen im Bauwagen. Sogar in den Sporthallen wurden Bücher vorgelesen und über Literatur gesprochen.

Drei Vorlesungen fanden außerhalb der Schule statt und waren mit einer kleinen Stadtteilwanderung verbunden: So öffnete das Spielhaus seine Türen, lud die katholische St. Jakobusgemeinde in ihre Kirche und das Stadtteilhaus in den Saal.

Gebannt folgten die kleinen und großen Kinder den Geschichten, Märchen und Abenteuern. Einige Gruppen hatten noch Zeit für Nachfragen und Gespräche, andere fantasierten, wie es wohl weitergehen könnte oder malten anschließend Bilder.

In der abschließenden Kaffeerunde berichteten die externen Vorleser und Vorleserinnen von einer schönen Atmosphäre, motivierten Kindern und guten Gesprächen. Alle wollen im nächsten Jahr wiederkommen, worüber Schulleiter Klaus Lemitz und die Organisatorinnen sich sehr freuen.

MSW

Fröhliche Ramadanfeier in Fridtjof-Nansen-Schule

Bereits zum zweiten Mal fand für die gesamte Schulgemeinschaft eine Veranstaltung zum Ende des Fastenmonats Ramadan statt. In der Fridtjof-Nansen-Schule werden nicht nur christliche Feste wie die stimmungsvollen Advents- und Weihnachtsfeiern, das Erntedankfest oder das Martinsspiel zum Laternenfest organisiert, sondern auch eine Veranstaltung, bei der muslimische Kinder von ihrem besonderen Fest „Eid al-Fitr“ erzählen.

In zwei Veranstaltungen hintereinander versammelten sich jeweils 250 Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften und Erzieherinnen sowie einigen Eltern in der Aula im Swatten Weg. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Marco Gerritsen wurden acht Kinder aus verschiedenen Klassen interviewt. Hakim, Bilal, Hasan, Umo, Selina und Solin erzählten vom „Kinderfasten“, ihrem Ramadankalender mit 30 Türchen, den Abenden in den Familien, wenn das Fasten gebrochen wurde, vom Besuch in der Moschee, den Geschenken und Treffen mit der ganzen Familie. Alle waren in ihrer Festkleidung erschienen und ließen dadurch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler an der Besonderheit des Festes für muslimische Gläubige teilhaben.

Ramazan Duman, der mit Herrn Ünver und Herrn Orhan von der Moscheegemeinde Eidelstedt /Schnelsen gekommen war, erklärte den Kindern den Ursprung und Sinn der Fastenzeit und sang den Gebetsruf. Shahin rezitierte die Suren über den Propheten Jona (Bibel) und Yunus (Koran) und erhielt dafür großen Applaus. In einem von Liya und Melisa als Oma und Enkelin gespielten Theaterstück wurde der tägliche Iftar (das Essen im Fastenmonat nach Sonnenuntergang) und das Teilen mit Kindern im Waisenhaus thematisiert. Muslime sollen besonders im Ramadan auch an Menschen denken, denen es nicht so gut geht oder die unter Hunger leiden.

Abschließend kündigte Lehrerin Funda Capan zwei von der Erzieherin Ayla Güler mit Kindern aus dem Swatten Weg eingeübte traditionelle Tänze an, die alle zum Mitklatschen animierten und für fröhliche Stimmung sorgten. Die von Natalie Bade und Maren Schamp-Wiebe, Fachleiterinnen für Religion, organisierte Ramadanfeier endete mit einer Blitzrunde. Die muslimischen Kinder fassten alle in einem Satz zusammen, was für sie das Schönste am „Bayram“ wäre. Genannt wurden: „Geschenke, leckeres Essen, Süßigkeiten, neue Kleidung, Besuche bei Oma und Opa und das Beisammensein mit der ganzen Familie“. Genau diese Assoziationen kommen den meisten christlichen Jungen und Mädchen, wenn sie ans Weihnachtsfest denken.

Für alle teilnehmenden Kinder wurde deutlich, dass ihre muslimischen Mitschülerinnen und Mitschüler gerade ein genauso wichtiges und aufregendes Fest wie Weihnachten gefeiert haben. Und damit auch alle verstanden, warum das Fest des Fastenbrechens im Volksmund „Zuckerfest“ genannt wird, erhielten alle am Ausgang noch Zuckerstücke und Bonbons.

Maren Schamp-Wiebe