
Am Dienstag, 25. Februar, fand am Standort Swatten Weg der Fridtjof-Nansen-Schule der interne Schulentscheid des plattdeutschen Vorlesewettbewerbs „Jungs un Deerns leest Platt“ statt.
Alle dritten und vierten Klassen waren eingeladen, den 6 aufgeregten Kindern aus ihren Reihen zuzuhören, die sich unter Anleitung von Lilian Kielhorn und Kristin Rebekka Gödel wochenlang auf diesen Tag vorbereitet hatten – und dies mit großem Erfolg! Die Jury – bestehend aus Lilian Kielhorn und Nicole Rathjen, beide mit Plattdeutsch aufgewachsen – hatte es nicht leicht. Alle Lesetexte wurden souverän und ausdrucksstark vorgetragen. Dabei bewertete die Jury Lesefluss, Betonung und Aussprache des Plattdeutschen.
„Ümmer op de Lütten!“ schimpften einige Kinder in ihrem Text. „Wasch die de Hannen! Hest du keen Kamm?“, zitierten sie die Großen – so dass jedes Kind im Publikum genau wusste, um was es geht.

Am Ende konnte Emilia Rauschenbach aus der Klasse 4a die Jury am meisten überzeugen. Sie stellte sich in ihrem Text vor mit „Ik heet Pippilotta Rullgardina Pepermint Efraimsdochter Langstrump, Dochter vun Efraim Langstrump.“ und erzählte von Pippi Langstrumpfs Tag in der Schule. Als die Lehrerin Pippi eine Rechenaufgabe stellte, antwortete Emilia als Pippi dreist: „Ja wenn du dat sülven nich weten deist, glööv nich, dat ik di dat verraden do.“
Beschenkt wurde aber nicht nur Emilia mit der Qualifizierung zum Zwischenentscheid Hamburg-West, der am 6. Mai 2025 für sie ein Heimspiel wird, da die Fritdtjof-Nansen-Schule ihn in ihrer schönen Aula am Swatten Weg ausrichten wird. Jedes teilnehmende Kind bekam das handsignierte Buch „Hanna und de Hummel“ der Autorin Benita Brunnert geschenkt, welche die Kinder kürzlich live erleben durften. Und als Extra-Bonbon bot Frau Kielhorn an, das Buch bis zum Schuljahresende mit diesen Kindern parallel zum Unterricht zu lesen und so ihren Plattdeutschkurs fortzusetzen!
Für die jetzigen Drittklässler und auch neue interessierte Kinder besteht zudem im kommenden Jahr wieder die Möglichkeit, an diesem besonderen Wettbewerb teilzunehmen.
Kristin Rebekka Gödel






























Man hörte viele „Aaahhs“ und „Oohhs“, als die Kinder der Fridtjof- Nansen Schule am Montag, 2. Dezember 24 zur Schule kamen, denn die ganze Schule erstrahlte in weihnachtlich – festlichem Glanz. Pünktlich zum ersten Advent hatte Hausmeister Timo Hansmann mehrere bunt geschmückte Weihnachtsbäume aufgestellt. Außerdem hatten alle Klassen mitgeholfen, die Schule zu schmücken und ihre Klassenräume, viele Fenster, den Eingangsbereich und die Pausenhalle mit weihnachtlichem Bastel-Schmuck versehen.
Anschließend folgten alle sehr aufmerksam der Geschichte um ein besonderes „rotes Paket“, das immer weiterverschenkt wird und auf wundersame Weise seinen Weg zum Schenker zurückfindet. Die Geschichte über das „Freude schenken“ wurde zu einem kleinen Theaterstück umgeschrieben, mitreißend erzählt und gespielt von Maren Schamp – Wiebe, die auf der Bühne von Kollegin Anna Stöcken unterstützt wurde. Die kleinen und großen Zuschauer und Zuschauerinnen waren begeistert und applaudierten kräftig. Anschließend wurden weitere Adventslieder gesungen, die Liesa Dankers auf ihrer Gitarre begleitete.








Auch in diesem Jahr fanden wieder unsere Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ statt. 









Runde um Runde rannten oder joggten die Jungen und Mädchen, angefeuert von ihren Klassenteams und vielen Eltern, die sich am Wegrand versammelt hatten. Nach jeder Runde erhielten die Kinder einen Stempel auf ihre Sponsorenkarte. Diese dient als Nachweis, wenn sie dieser Tage das vorher vereinbarte Geld pro Runde von den Eltern, Oma und Opa, den Nachbarn oder anderen Sponsoren einsammeln. Manchen Kindern wurden 10 Cent, anderen sogar 2 Euro pro Runde zugesagt. Die Höhe des Geldbeitrags spielte aber weniger eine Rolle als vielmehr die Freude am Laufen für den guten
Zweck. Auch die gute und fröhliche Stimmung trotz kühler Temperaturen ließ Anstrengung und Seitenstiche besser ertragen. Mehrere Lehrerinnen liefen mit den Kindern mit und motivierten ihre Klassen dazu, durchzuhalten. Auch sie genossen den Jubel von Eltern und anderen Lehrkräften.
Die Jungen und Mädchen, die am längsten etwas von der hoffentlich bald installierten Kletterspinne haben werden, sind Kinder aus den Vorschulklassen und Jahrgang 1. Besonders die Erstklässler dürfen stolz sein auf jede einzelne gelaufene Runde, da sie die Strecke der Großen liefen. Alle jüngeren Schüler und Schülerinnen werden beim späteren Klettern auf dem Schulhof glücklich daran denken, dass sie ein Teil der Schulgemeinschaft waren, die den Traum vom Klettergerüst hat wahr werden lassen.


Jeweils drei bis vier Klassen aus den Jahrgängen 1 und 2 sowie zwei Vorschulklassen folgten der Einladung und spazierten zur nahe gelegenen Kirche, um dort 30 Minuten miteinander zu singen, über Erntedank zu sprechen und Erntegaben abzugeben. Marianne Glamann moderierte die Feiern und Tanja Mielke begleitete die kindgerechten Danklieder auf der Gitarre. Die erzählte Geschichte über die Gründerin der Hamburger Tafel, Annemarie Dose, bewegte viele Kinder und ließ sie verstehen, wofür sie ihre Erntegaben mitgebracht hatten.
Gurken. Auch Konserven mit Obst oder Gemüse, Nudeln und Kekse wurden von den Kindern mitgebracht, um sie in der Kirche vorn auf die wunderschön geschmückten Stufen zu legen. Dazu wurde fröhlich gesungen und geklatscht: „Du hast uns deine Welt geschenkt, die Äpfel, die Nüsse, du hast uns deine Welt geschenkt, dafür danken wir!“.





