Seit Ende Juni fühlen sich Gartenvögel noch mehr willkommen auf dem Schulhof der Fridtjof-Nansen-Vögel. Hausmeister Timo Hansmann hängte am 19. Juni die von den Jungen und Mädchen aus dem Nansen-Klub selbst gebauten Vogelhäuser auf. Alle Kinder des Kurses hatten sich vorher mit den fünf in Frage kommenden Vogelarten für diese Nistkästen beschäftigt und gelernt, dass die Blaumeise sehr gern in einem Kasten mit einem Lochdurchmesser von 27 mm wohnt, der Star dagegen Häuser mit großen Einfluglöchern (45 mm) bevorzugt. Die Vogelhäuser mit der mittleren Lochgröße von 32 mm werden von mehreren Vögeln angenommen, z.B. den Kohlmeisen, Spatzen und Kleibern.
Nachdem die Kriterien für die optimale Aufhängung von Nistkästen besprochen worden waren, erkundeten die Kinder den Schulhof und suchten nach geeigneten Plätzen. Schnell wurden sechs Bäume gefunden, an denen in mindestens 2 Meter Höhe und im Schutze des Blätterdachs Nistkästen aufgehängt werden konnten. Timo Hansmann stieg flink auf die Leiter und bohrte die Vogelhäuser nach Vorgaben der Schüler und Schülerinnen an: Ausrichtung Richtung Osten, leichte Kippneigung nach vorn, um Regeneinschlag zu verhindern.
Stolz standen die Kinder unter dem Baum und begutachteten die schönen Vogelhäuser, die hoffentlich schon bald fliegende Bewohner finden. Natürlich ist die Brutzeit gerade vorbei und die meisten Vögel werden erst im kommenden Frühjahr nach einer geeigneten Höhle für ihre Brut suchen. Die Aufhängung im Sommer macht jedoch ebenfalls Sinn, weil einige Vögel sich den Winter über schon mal nach geeigneten Behausungen umschauen oder dort Schutz vor der Kälte suchen.
Bis dahin erfreuen die hübschen Nistkästen die Schulgemeinschaft und animieren auch andere Gruppen, in der Werkstatt Insel e.V. Vogelhäuser zu bauen.
MSW













In Kleingruppen ging es an die Arbeit. Die Innenwände der vorher vorgesägten Holzplatten mussten mit der Feile angerauht werden (eine Hilfe für die kleinen Vogeljungen, die das erste Mal ins Freie klettern wollen). Dann wurde geschraubt und gebohrt und dabei ziemlich viel mit den jungen Anleitern gefachsimpelt. Das Dach des Nistkastens sowie die Aufhängung und kleinere andere Teile wurden aus recycelten Kunststoffplatten geschnitten und angepasst. Damit schloss sich ein Kreis für die Nansen-Klub-Kinder, die sich ein halbes Jahr mit der Vermeidung bzw. dem Recycling von Plastikmüll auseinandergesetzt hatten. Wochenlang brachten sie alte Joghurtbecher, PET-Flaschendeckel, altes Sandspielzeug u.v.m. mit in die Schule. Nun wurde
das Sammelgut in der Werkstatt nach Farben sortiert und geschreddert. Aus dem entstandenen Granulat werden in der auch für den Stadtteil geöffneten Werkstatt Platten gepresst, aus denen Sitzmöbel, kleine Geschenke oder eben Nistkästen gebaut werden können.



























In zwei Veranstaltungen hintereinander versammelten sich jeweils 250 Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften und Erzieherinnen sowie einigen Eltern in der Aula im Swatten Weg. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Marco Gerritsen wurden acht Kinder aus verschiedenen Klassen interviewt. Hakim, Bilal, Hasan, Umo, Selina und Solin erzählten vom „Kinderfasten“, ihrem Ramadankalender mit 30 Türchen, den Abenden in den Familien, wenn das Fasten gebrochen wurde, vom Besuch in der Moschee, den Geschenken und Treffen mit der ganzen Familie. Alle waren in ihrer Festkleidung erschienen und ließen dadurch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler an der Besonderheit des Festes für muslimische Gläubige teilhaben.


Zum Glück gab es zahlreiche Helfer und Helferinnen an jedem Tisch. Insgesamt 60 Väter, Mütter, Omas und Ehemalige unterstützten die Kinder bei der Bearbeitung der Aufgaben, gaben Tipps und motivierten. Viele Erwachsene versuchten die Aufgaben selbst zu lösen und merkten dabei, wie herausfordernd manche Aufgaben, vor allem mit dem Schwierigkeitsgrad 3, waren. Da galt es mit Streichhölzern Quadrate zu bilden, ohne mehr als 3 Hölzchen aus einem Muster zu verändern, Tangramfiguren nachzulegen bzw. zu verändern, Würfelnetze dreidimensional
zu verstehen, mit Somawürfeln abgebildete Formen nachzubauen oder mit Dominosteinen zu rechnen
stolz, wenn sie es geschafft hatten, eine Aufgabe zu lösen und Punkte als Belohnung zu bekommen. Die Stimmung war durchweg fröhlich und man konnte überall die Freude am Knobeln, Rechnen, Schätzen, Raten und Falten spüren. Wer eine Pause brauchte, konnte auf dem Schulhof sitzen und frühstücken. Für Eltern gab es sogar Kuchen und Kaffee, bevor um 12.15 Uhr alle Stationen geschlossen und die Teamzettel ausgewertet wurden.
Um 12.30 Uhr saßen und standen dann alle Kinder und Eltern erwartungsvoll in der Aula, um der Siegerehrung beizuwohnen. Gewonnen hatten sowieso alle: nämlich drei fröhliche Mathestunden in toller Atmosphäre und guter Stimmung. Einige Teams wurden aber noch besonders geehrt, weil sie beim Mathesams nicht nur besonders viele Aufgaben bearbeitet, 










Die Sportlehrkräfte Tina Drescher, Daniela Helmboldt und Torsten Schöwing hatten den sportlichen Wettkampf wochenlang vorbereitet und um Unterstützung durch Eltern gebeten. Etliche Mütter und Väter stellten sich als Helferinnen und Helfer zur Verfügung und packten ordentlich mit an.





Anfang März 2024 waren alle Schülerinnen und Schüler der FNS wieder fleißig dabei, als es hieß: „Hamburg räumt auf“. Mindestens eine Schulstunde lang sind die Klassen rund um unsere Standorte Fahrenort und Swatten Weg mit Mülltüten und Handschuhen ausgestattet unterwegs gewesen und haben Lurup gesäubert. Gesammelt wurde in Wohnstraßen, auf Spielplätzen, in Parks, den Kleingartenanlagen oder an Bushaltestellen – und überall fanden die Kinder herumliegenden Müll. Dazu gehörten in diesem Jahr besonders viele Getränkebecher, Plastik- und Glasflaschen sowie Zigarettenreste. Aber auch „Besonderes“ wie einzelne Schuhe, Grills, eine riesige Glasschale oder weggeworfene Hygieneartikel wurden eingesammelt und zur Schule getragen.
Beim Blick auf den gesammelten Müllberg meinten die Kinder: „Eigentlich ist es schlimm, dass wir so viel gefunden haben. Wer wirft nur so viel Müll einfach weg? Es gibt doch überall Mülleimer.“ 




Wir freuen uns, dass wir als eine von 40 Hamburger Grundschulen ausgewählt wurden, um in diesem Schuljahr am EU-Schulprogramm teilzunehmen. Dieses Programm wird von der Europäischen Union finanziert und fördert die gesunde Ernährung und die richtige Nahrungsproduktion.
Das Obst und Gemüse wird während des Frühstücks und über den ganzen Tag verteilt gern von den Kindern gegessen und sie freuen sich jede Woche auf die neuen Kisten!




Wir trafen uns um 17:00 Uhr in der Flüchtlingsunterkunft, um ins benachbarte HSV-Stadion zu gelangen. Fackeln leuchteten uns und den Kindern den Weg, so dass wir dann pünktlich unsere reservierten Sitzplätze einnehmen konnten. Die Kinder waren, ob der Größe des Stadions und der Stimmung, die herrschte, fasziniert und überwältigt. Die Kollegen versorgten die Kinder mit Getränken, Popcorn und Süßes. Zusätzlich gewann „Schachtar“ mit 1:0, war stimmungsmäßig natürlich auch ein Zugewinn war.





