Seit dem 30. Mai hängen mehrere Bilder von Kindern der Fridtjof-Nansen-Schule im Altonaer Museum. Die Fotos von Pitt, Tammo und Noah, Jonte und Jonah sowie Jonathan W. wurden von einer Jury aus Hunderten von Bildern ausgesucht und werden nun bis Ende August der Öffentlichkeit präsentiert.

Alle Kinder des Nansen-Klubs der Fridtjof-Nansen-Schule im Fahrenort hatten wieder einmal am Fotowettbewerb aller Hamburger Schulen teilgenommen. In diesem Landeswettbewerb, der von der Behörde für Schule initiiert wird, soll Kindern der künstlerische Aspekt der Fotografie näher gebracht und ihre Kreativität gefördert werden. Die Schüler und Schülerinnen lernen dabei, den Unterschied zwischen Schnappschüssen und permanent verfügbaren Handyfotos und konzeptioneller Fotografie zu erkennen.
Das Motto für 2024 lautete „Zeit fließt“ und forderte nicht nur Christine Ritter, Ulrike Ritter und Maren Schamp-Wiebe, die Leiterinnen des Nansen-Klubs, heraus. Die insgesamt 33 Nansen-Klub-Kinder aus den Jahrgängen 1 – 4 hatten ihre Schwierigkeiten, sich das abstrakte Thema zu erarbeiten. Zunächst verweilten fast alle bei tropfenden Wasserhähnen, einer Sanduhr, aus der Sand mit der Zeit „fließt“, oder der Beobachtung von Sekundenzeigern auf Uhren.
Der Besuch des professionellen Fotografen Olaf Tamm gefiel den Kindern ausgesprochen gut. Staunend nahmen sie zur Kenntnis, wieviel Arbeit in einem einzigen Foto stecken kann. Olaf Tamm führte die Kinder in die Bildbearbeitung ein und gab wichtige Tipps zur Motivsuche
Dann fingen die ersten Kinder an, das Motto zu abstrahieren und auf alltägliche Erfahrungen des Lebens zu übertragen. Kalle und Tom beschäftigten sich beispielsweise mit dem Klimawandel und setzten einen Eisbären auf Eiswürfel. Ihr Kommentar: „ Nicht mehr viel Zeit, dann hat der Eisbär kein Zuhause mehr. Das Eis schmilzt und fließt mit der Zeit- eine Bedrohung für uns alle!“
Eslin und Melina hatten eine andere Idee. Zu ihrem Bild mit dem Titel „Von Klein zu Groß“ schreiben sie: „Wir haben die Schuhe fotografiert. Der Kleine ist ein Babyschuh und dann werden sie immer größer und größer. Im Leben ist man erst einmal klein und dann wird man immer größer.“
Die Nansen-Klub-Kinder fotografierten eifrig weiter, sowohl zu Hause als auch in der Schule. Da alle Dritt- und Viertklässler der Fridtjof-Nansen-Schule mit I-Pads ausgestattet sind, konnte diese Aufgabe überall bewältigt werden.
Bis Ende Februar mussten sich alle Kinder für ihre drei besten Bilder entscheiden und passende Titel dazu ausdenken. Bevor Lehrerin Ulrike Ritter diese beim Wettbewerb offiziell einreichte, besuchte Olaf Tamm den Kurs ein zweites Mal und gab jedem einzelnen Kind eine persönliche und professionelle Rückmeldung.
Mitte Mai wurde dann endlich bekannt gegeben, welche Bilder für die Ausstellung nominiert worden waren. Der Einladung zur feierlichen Eröffnung im Altonaer Museum folgten mehrere Kinder aus dem Nansen-Klub, zusammen mit ihren Familien.
Bei der Ausstellungseröffnung wurden dann die Preisträger und Preisträgerinnen aus den verschiedenen Altersstufen und Jahrgängen 1 – 13 mit einem Geschenk und von ihrem Foto gedruckten Postkarten geehrt sowie mit großem Applaus bedacht. Der jüngste Preisträger Pitt Streitenfeld aus der Klasse 1 c der Fridtjof-Nansen-Schule wurde für sein Foto von den Skeletten im Sachunterrichtsraum geehrt. Die Bildkonzeption und der Titel „Reste des Lebens“ überzeugte die Jury.
Tammo, Noah, Jonte, Jonah und Jonathan erhielten Urkunden und waren zu Recht stolz, weil ihre Fotos Teil einer interessanten Ausstellung geworden sind. Die Bilder der anderen teilnehmenden Nansen-Klub-Kinder sollen ebenfalls gewürdigt und demnächst der Schulöffentlichkeit präsentiert werden.
Maren Schamp-Wiebe

































In zwei Veranstaltungen hintereinander versammelten sich jeweils 250 Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkräften und Erzieherinnen sowie einigen Eltern in der Aula im Swatten Weg. Nach einer Begrüßung durch den stellvertretenden Schulleiter Marco Gerritsen wurden acht Kinder aus verschiedenen Klassen interviewt. Hakim, Bilal, Hasan, Umo, Selina und Solin erzählten vom „Kinderfasten“, ihrem Ramadankalender mit 30 Türchen, den Abenden in den Familien, wenn das Fasten gebrochen wurde, vom Besuch in der Moschee, den Geschenken und Treffen mit der ganzen Familie. Alle waren in ihrer Festkleidung erschienen und ließen dadurch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler an der Besonderheit des Festes für muslimische Gläubige teilhaben.


Zum Glück gab es zahlreiche Helfer und Helferinnen an jedem Tisch. Insgesamt 60 Väter, Mütter, Omas und Ehemalige unterstützten die Kinder bei der Bearbeitung der Aufgaben, gaben Tipps und motivierten. Viele Erwachsene versuchten die Aufgaben selbst zu lösen und merkten dabei, wie herausfordernd manche Aufgaben, vor allem mit dem Schwierigkeitsgrad 3, waren. Da galt es mit Streichhölzern Quadrate zu bilden, ohne mehr als 3 Hölzchen aus einem Muster zu verändern, Tangramfiguren nachzulegen bzw. zu verändern, Würfelnetze dreidimensional
zu verstehen, mit Somawürfeln abgebildete Formen nachzubauen oder mit Dominosteinen zu rechnen
stolz, wenn sie es geschafft hatten, eine Aufgabe zu lösen und Punkte als Belohnung zu bekommen. Die Stimmung war durchweg fröhlich und man konnte überall die Freude am Knobeln, Rechnen, Schätzen, Raten und Falten spüren. Wer eine Pause brauchte, konnte auf dem Schulhof sitzen und frühstücken. Für Eltern gab es sogar Kuchen und Kaffee, bevor um 12.15 Uhr alle Stationen geschlossen und die Teamzettel ausgewertet wurden.
Um 12.30 Uhr saßen und standen dann alle Kinder und Eltern erwartungsvoll in der Aula, um der Siegerehrung beizuwohnen. Gewonnen hatten sowieso alle: nämlich drei fröhliche Mathestunden in toller Atmosphäre und guter Stimmung. Einige Teams wurden aber noch besonders geehrt, weil sie beim Mathesams nicht nur besonders viele Aufgaben bearbeitet, 










Die Sportlehrkräfte Tina Drescher, Daniela Helmboldt und Torsten Schöwing hatten den sportlichen Wettkampf wochenlang vorbereitet und um Unterstützung durch Eltern gebeten. Etliche Mütter und Väter stellten sich als Helferinnen und Helfer zur Verfügung und packten ordentlich mit an.





Anfang März 2024 waren alle Schülerinnen und Schüler der FNS wieder fleißig dabei, als es hieß: „Hamburg räumt auf“. Mindestens eine Schulstunde lang sind die Klassen rund um unsere Standorte Fahrenort und Swatten Weg mit Mülltüten und Handschuhen ausgestattet unterwegs gewesen und haben Lurup gesäubert. Gesammelt wurde in Wohnstraßen, auf Spielplätzen, in Parks, den Kleingartenanlagen oder an Bushaltestellen – und überall fanden die Kinder herumliegenden Müll. Dazu gehörten in diesem Jahr besonders viele Getränkebecher, Plastik- und Glasflaschen sowie Zigarettenreste. Aber auch „Besonderes“ wie einzelne Schuhe, Grills, eine riesige Glasschale oder weggeworfene Hygieneartikel wurden eingesammelt und zur Schule getragen.
Beim Blick auf den gesammelten Müllberg meinten die Kinder: „Eigentlich ist es schlimm, dass wir so viel gefunden haben. Wer wirft nur so viel Müll einfach weg? Es gibt doch überall Mülleimer.“ 




















Der große und aufregende Auftritt vor Mitschülern und Mitschülerinnen folgte aber erst am 9. und 10. Januar. Mit Hilfe von Eltern wurden alle Kinder eingekleidet, das Lied geprobt und der Ablauf besprochen. Die Requisiten wurden verteilt: der Stern, das Weihrauchgefäß, die Spendendose, Bilder aus Amazonien, um den Spendenzweck vorzustellen. Dann ging es auch schon los: Die Fachleiterinnen Natalie Bade und Maren Schamp-Wiebe, die seit vielen Jahren diese Aktion organisieren, hatten vorher für jede Gruppe einen Besuchsplan erstellt: Jede der sechs Sternsingergruppen besuchte ungefähr fünf Klassen. Einige traten außerdem für die Schulleitung, den Hausmeister und die Mitarbeitenden im Sekretariat auf. Einzelne Gruppen zogen auch durch den Stadtteil und besuchten das Spielhaus im Fahrenort, die Kita Emmaus und die Kita St. Jakobus.




