Luther lädt zum Denken ein

Martin Luther war nicht nur ein Mann des Wortes. Er ließ seinen Reden Taten folgen und löste damit eine Reformation aus, die auch 500 Jahre später noch Menschen wachrüttelt und zum Nachdenken bringt. Damit alle Grund-schulkinder den Hintergrund des neu eingeführten Feiertages am 31. Oktober verstehen, fanden zum wiederholten Male die beliebten Luthertage in der Emmausgemeinde im Kleiberweg statt.

Der Reformator Luther, gespielt von Pastorin Birgit Mahn, überzeugte die Schulkinder genauso wie die beiden Theologenfreunde Philipp Melanchthon und Andreas Karlstadt, dargestellt von Holger Schaper und Maren Schamp-Wiebe. Sie empfingen die Schulklassen im großen Gemeindesaal der Emmausgemeinde mit einem kurzen szenischen Spiel bei Tisch. So, wie Martin Luther allabendlich Familie, Freunde, Studenten und andere Menschen in seinem Esszimmer versammelt haben soll, saßen die Schauspieler an einem gedeckten Tisch. Bedient wurden sie von Luthers Frau Katharina von Bora (Mareile Reisch) und der Magd Hanne (Jasmin Dethlefs und Anette Clausmeyer). Beide Frauen standen schon damals „ihren Mann“ und diskutierten mit über Gott und die Welt.
Nach dem Einstieg und der Reise ins Mittelalter, die alle Kinder durch einen symbolischen Umhang vollzogen, ging es in Kleingruppen weiter zu verschiedenen Stationen.

Philipp Melanchthon empfing die Kinder in der Studierstube und leitete sie bei der Übersetzung der Bibel vom Griechischen ins Deutsche an. Bei Hanne durften die Jungen und Mädchen im dunklen Stübchen das Gewittererlebnis Martin Luthers nacherleben. Dieser hatte in Todesangst, als ein Blitz direkt neben ihm einschlug, Gebete in den Himmel geschrien. Die Kinder schrieben eigene Bitten auf.

Bei Martin Luther und seiner Frau Katharina konnten die Kinder sich Gedanken machen über wichtige Thesen, die unsere Welt besser machen könnten. So wie der berühmte Reformator im Jahre 1517 seine 95 Thesen gegen die Ungerechtigkeit der damaligen Staatskirche an die Kirchentür in Wittenberge hämmerte, schrieben die  Viertklässler Sätze auf kleine Zettel, die sie anschließend an eine schwere Holztür nageln durften. „Mich ärgert, dass das Klima sich erwärmt und die Menschen so wenig dagegen tun!“ formulierte ein Mädchen, während eine anderes Kind klagte: „Es gibt zu viel Streit in der Klasse!“

Bei der letzten Station empfing Luthers Freund Karlstadt die Kinder und machte ihnen klar, wie schwer eine Kindheit im 16. Jahrhundert verlief und welche Ängste die Menschen damals auszustehen hatten. Jeder Teilnehmer wurde spielerisch vor die Wahl gestellt, ob er lieber Brot und Brennholz für die Familie oder einen Ablassbrief für die Freisprechung von Schuld kaufen wolle. So erfuhren die Kinder am eigenen Leib, warum viele Frauen und Männer im Mittelalter der Irrlehre der Kirche geglaubt und aus lauter Angst vor der Hölle Ablassbriefe gekauft hatten.

Nach dem Durchlauf der Stationen empfing Martin Luther die Schüler und Schülerinnen nochmals in großer Tischrunde und erklärte ihnen anhand eines Bodenpuzzles sein Wappen, die bekannte Lutherrose. Zum Abschluss wurden die Kinder wieder in die Gegenwart gebeamt und verabschiedet.

Seit nunmehr 15 Jahren veranstaltet die Kirchengemeinde am Kleiberweg die Luthertage in Kooperation mit der Fridtjof-Nansen-Schule.  Alle 7 vierten Klassen aus den Standorten Fahrenort und Swatten Weg nahmen daran teil. Der hohe zeitliche und organisatorische Aufwand wurde belohnt durch mehrere Kinder, die am Ende der Veranstaltung sich persönlich bei den schauspielenden Eltern, Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen der Gemeinde für den eindrücklichen Vormittag bedankten.
Maren Schamp-Wiebe 

Sponsorenlauf 2019


Am Freitag, den 25.10. fand zum Abschluss der Sachunterrichtswoche unser jährlicher Spendenlauf statt. Dieses Jahr kooperierte die FNS mit „Viva con Agua“, die sich dem weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung verschrieben hat. Die vierten Klassen hatten in der Sachunterrichtswoche das Thema Wasser intensiver behandelt und so endete deren Projektwoche  sinnvoll mit dem Spendenlauf, dessen Erlös im großen Umfang an diese Organisation gehen soll. Ein kleinerer Teil wird dem Schulverein gespendet.
Jedes Kind suchte sich Sponsoren ( Eltern, Oma, Onkel, Nachbar etc.). In einem vorgefertigten Vertrag verpflichtete sich der Sponsor dem Kind pro gelaufener Runde zwischen 10 Cent und 2 Euro für die Spendenaktion zu geben.
Dieses Jahr starteten beide Standorte gemeinsam. So wurde es ein größerer Event als in den Jahren zuvor. Die Kinder hatten viel Spaß beim Laufen – und viel Glück mit dem Wetter! Erschöpft aber stolz und glücklich waren alle über die vielen gelaufenen Runden. Eine unglaubliche Motivation ließ viele Kinder ungeahnte Strecken zurücklegen.

Die genaue Höhe der Spenden, die die Kinder erlaufen haben, wird zurzeit noch ausgerechnet. Vielen Dank schon einmal den Spendern, den Eltern und Kolleginnen, die mitgeholfen haben und natürlich den laufbegeisterten Schülerinnen und Schülern, die sehr viel Einsatz beim Laufen gezeigt haben.

Bunter Bauwagen für Luruper Schulkinder

Einen besonders schönen Anlass hatte die Schulgemeinschaft der Fridtjof-Nansen-Schule am 1. Oktober zu feiern: Die Einweihung des lang ersehnten Bauwagens!

Nach zwei Jahren Planung und Innenausbau konnte der bunte Wagen offiziell eingeweiht und damit für die Grundschüler und –schülerinnen eröffnet werden. Der Bauwagen selbst wurde vor zwei Jahren durch die Vermittlung des Elternratsmitglieds Katrin Kelting angeschafft und dankenswerter Weise von der Firma Otto Dörner kostenfrei in den Fahrenort transportiert. Auf einem Platz hinter dem Lehrerparkplatz wurde eine große Fläche mit Platten vorbereitet. Als dann im Frühjahr 2018 der Wagen dort hingezogen werden sollte, gab es unerwartete Schwierigkeiten. Durch einen Achsenbruch ließ sich der tonnenschwere Bauwagen kein Stück mehr bewegen. Es brauchte viel Manpower und starke Fahrzeuge, um den Bauwagen an die richtige Stelle zu bewegen. Bei dieser Aktion bewiesen die beiden engagierten Hausmeister Klaus Feyerabend und Timo Hansmann schon ihr Organisationstalent, das beim Innenausbau erst richtig zur Geltung kam. Monatelang entkernten sie die alte und verrostete Bauarbeiterunterkunft und verkleideten Wände und Decke mit hellem Holz. Der Boden wurde verlegt, eine Garderobe gebaut und gestrichen. Viele Stunden verbrachten die beiden Männer im Bauwagen und gestalteten ihn mit viel Leidenschaft.
Kurz vor der Einweihung brachten sich Anke Slokznat und Tina Schenderlein vom Ganztag mit ihrem kreativen Geschick ein und verschönerten den Innenraum mit Kissen, Decken und Vorhängen. Die dunkelbraunen Sitzpolster wurden von den Eltern eines Erstklässlers, den Inhabern der Autosattlerei Rodriguez, genäht und gespendet. Wenige Tage vor der Eröffnung gestaltete die Klasse 4 f unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Ulrike Ritter die Außenwände des Wagens mit Keith-Haring-Figuren. Unterstützung und professionelle Anleitung bekam sie vom Graffiti-Künstler Benjamin Auch und Pelle Krautwald. Die Viertklässler durften großflächig mit Farbe sprayen und hatten viel Spaß dabei. 

Das Honorar für den Künstler und alle anderen Unkosten konnten nur durch das Geld der Baur´schen Stiftung gedeckt werden. Maren Schamp-Wiebe hatte einen Antrag auf Förderung des Bauwagenprojektes gestellt und eine Spende von 3.500 Euro für die Schule erhalten. Bei der offiziellen Feier überreichte Schulleiter Klaus Lemitz als Dank einen Blumenstrauß an Hans-Jürgen Bardua, einem Vorstandsmitglied dieser Stiftung. Die Schulkinder drückten ihre Begeisterung in einem tosenden Applaus aus, der auch dem Ehepaar Langes galt. Dieses war vor langer Zeit als Vater und Mutter aktiv im Standort Fahrenort. Ihre Kinder verbrachten alle ihre Grundschuljahre in der Fridtjof-Nansen-Schule und erlebten dort eine glückliche Zeit. Frau Langes war damals Vorsitzende des Elternrats und engagierte sich sehr für das Schulleben und die Förderung aller Kinder. Aus Dankbarkeit für das Engagement der Lehrkräfte spendete das Ehepaar eine größere Summe für ein Projekt, was allen Kindern zugutekommen würde. Der Bauwagen erfüllt diesen Wunsch auf ganz wunderbare Weise. Alle Kinder dürfen in Kleingruppen am Vormittag oder in den Nachmittagsstunden die gemütliche Atmosphäre des Bauwagens genießen und dort spielen, ausruhen oder vorgelesen bekommen.

Schülerförderprojekt Weichenstellung

Auch in diesem Schuljahr nimmt die Fridtjof-Nansen-Schule wieder mit Schülern an dem von der ZEIT-Stiftung initiierten Schülerprojekt WEICHENSTELLUNG teil.  

© Jakob Boerner / www.jakobboerner.com /

Hier werden zwei Kindern vom Swatten Weg die Teilnehmerurkunden überreicht.
Durch das Projekt soll ein Beitrag zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder geleistet werden. Viertklässler, die ausreichend Potential für eine höhere Schulbildung mitbringen, werden ermutigt und gestärkt.

 

 

Lehramtsstudierende arbeiten mit der Schule eng zusammen. Sie betreuen die Viertklässler als Mentorinnen oder Mentoren und stellen die Weichen für einen erfolgreichen Übergang auf das Gymnasium oder die Stadtteilschule. Das Programm ermöglicht über einen Zeitraum von 3 Jahren (4.-6. Klasse) eine intensive Lernbegleitung und die Teilnahme an vielfältigen kulturellen Bildungsangeboten.
Die diesjährige Auftaktveranstaltung am 17.09. im „Historischen Speicherboden“ hatte einen sehr festlichen Rahmen.
Vier Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule wurden von ihren Klassenlehrern ausgewählt und dürfen nun am Projekt teilnehmen.

© Jakob Boerner / www.jakobboerner.com

Hier werden zwei Kindern vom Fahrenort die Teilnehmerurkunden übergeben.
Auf der Veranstaltung in der Speicherstadt wurden einige Reden vorgetragen, es gab musikalische Darbietungen und als allerwichtigster Punkt wurden die Urkunden für die neuaufgenommenen Kinder gereicht.

 

 

Nach der Veranstaltung wurden alle Kinder, die Mentoren, die Klassenlehrer und die Eltern eine Etage höher ins Miniaturwunderland eingeladen.
Es war eine gelungene Veranstaltung und eine stimmungsvolle Aufnahme der Kinder ins Weichenstellungsprojekt.
Wir wünschen unseren und natürlich auch den Weichenstellungskindern anderer Schulen, dass sie richtig viel Spaß im Projekt haben und dabei viel lernen werden.

Sommerferien in der Schule


In den  Sommerferien 2019 nahmen viele Kinder an unserem umfangreichen, abwechslungsreichen Ferienprogramm teil. Für jedes Kind war etwas dabei.  

Neben täglichen Aktionen wie Sport, Tanz, kleine Aufführungen, Wasserschlacht, Malen, Basteln, Backen, Gestalten von Schildern für unser Schulhaus, Handarbeiten u. v. m.  blieb genug Zeit, um ausgiebig zu spielen.

Gemeinsam unterwegs sein – und dabei Neues entdecken-, das war darüber hinaus bei allen Kindern sehr beliebt.
Hier gibt es einen Einblick in unser interessantes Ausflugsprogramm.

  • An einem Donnerstag schipperte eine Gruppe über die Elbe und enterte auf der anderen Elbseite einen Spielplatz mit Wasserbahn. Auf den Elbstrand in Teufelsbrück haben sich alle besonders gefreut. Trotz des recht kühlen Wetters, ging es barfuß auf Entdeckertour, um Muscheln sowie kleine Steine zu sammeln und den Krebsen zuzuschauen. 
  • An anderen Tagen wurden Spielplätze in unserer Gegend und das Spielhaus am Fahrenort mit seinen vielen Fahrzeugen besucht.
  • Im Klickmuseum errichteten die Kinder in Gemeinschaftsarbeit  Stein für Stein ein kleines Haus. Sie waren mächtig stolz, kleine Baumeister zu sein.
  • Ausgesprochen spannend war auch die Führung über das Firmengelände „ DESY“. Herzlichen Dank an Frau Steder, die den Besuch organisierte und unsere Fragen beantworte.

Besondere Highlights waren die beiden Projektwochen. Das Musicalprojekt       „Eule findet den Beat“ wurde von der Musikpädagogin, Frau Melanie Westphal geleitet, die Pojektwoche „Sambatrommeln“ von unserem erfahrenen Jeki – Lehrer,  Herrn Cäsar Fereira . Die professionelle Durchführung beider Projekte wurde auf Grund der  großzügigen Finanzierung aus den Mitteln der Breuel – Stiftung möglich gemacht.
In dem Musical „Eule findet den Beat“ wird von einer kleinen Eule erzählt, die nicht schlafen kann und durch die Nacht fliegt. Es begegnen ihr die Popfliege, die Jazzkellerassel, der Rockmaulwurf, die Opernmotte, die Punkkatze, der Raggae Papagei , die HipHop Ratte, die Elektrofledermaus. Sie alle machen Musik . Sieben  Musikrichtungen, Gesang , Tanz und Schauspiel vereinten sich zu einer temperamentvollen Aufführung, die alle Zuschauer zum Mitmachen animierte. Mit einem aufwendigen Bühnenbild , mitreißender Musik , liebevoll gestalteten Kostümen, wurde die Aufführung zu einem großartigen Ferien-Highlight. Mit viel Applaus wurden alle Darsteller für ihre fleißige Probenarbeit belohnt.
In der letzten Ferienwoche wurde es dann richtig laut, denn Cäsar Fereira lud zum Trommeln ein. Immer schön im Rhythmus bleiben, dabei Sprechen und Rappen, mit den Füßen im Takt stampfen, war nicht so einfach wie gedacht. Aber mit Pfeife, Humor, viel Taktgefühl und auch leisen Tönen motivierte Cäsar die Trommler immer wieder. Abwechslung bot darüber hinaus das Üben der Bodypercussion. Am Freitag war es endlich soweit. Bei strahlendem  Sonnenschein wurden auf dem Innenhof die Trommeln bereit gestellt.  Kraftvoll und genau im Takt führten die Kinder das Gelernte auf. Es wurde begeistert mitgeklatscht, mitgewippt und mitgesprochen. 

Als krönenden Abschluss gab es für alle ein erfrischendes Eis und Belohnung für das Durchhaltevermögen beim Proben.                                                                              Im Namen aller Ferienkinder bedanken wir uns bei Frau Westphal, Herrn Fereira und der Breuel Stiftung  für diese gelungenen Projektwochen.
Mit neugierigen und starken Kinder erlebten wir gemeinsam bunte  Sommerferien.  
Euer ErzieherTeam
Anke Sloksnat im August 2019

Hamburger Schwimmfest: Kalt aber cool

 55 Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule am Fahrenort nahmen am 11. Juni am Schwimmfest der Hamburger Schulen teil. Die Klassen 3 e und 3 f zeigten erstmalig beim Wettkampf gegen andere Grundschulen aus ganz Hamburg, was sie in den letzten drei Jahren im Rahmen des Schwimmunterrichts gelernt hatten.
Es war frisch und regnerisch am Dienstag nach Pfingsten. Bei kühlen Temperaturen mussten die Jungen und Mädchen ins kalte Wasser des Freibads in Billstedt springen und das 20 m – Becken durchkraulen. Bei der Pendelstaffel schwammen jeweils acht Kinder um die Wette. Die Klasse 3 e gewann dabei den 2. Platz und machte ihren Schwimmlehrer Marco Gerritsen stolz.

Bei der Transportstaffel mussten fünf Kinder einen großen Reifen durchs Becken schieben, auf dem ein Kind saß. Bei diesem Wettkampf schnitt die Klasse 3 f mit 3:53 Minuten gut ab, was sicherlich am Training im Lehrschwimmbecken im Swattenweg lag.
Schwimmlehrerin Maren Schamp-Wiebe hatte  mit ihnen wochenlang auf den extra angeschafften Übungsreifen diese Art der Fortbewegung trainiert.

Zum Abschluss des Schwimmfestes fand ein Wasserballturnier statt, bei dem einige Klassen wegen der niedrigen Temperaturen nicht mehr teilnahmen. Auch die Fridtjof-Nansen-Klassen fuhren vorzeitig nach Hause, um die Kinder nicht länger frieren zu lassen. Die Mannschaften der 3 e und 3 f zeigten aber beeindruckend, wie sie gut eingespielt als Team ein Tor nach dem anderen werfen konnten. Die Klasse 3 f gewann beide Spiele gegen Neurahlstedt und Curslack-Neuengamme mit Abstand.

Auf dem Nachhauseweg meinte ein Kind: „Es war furchtbar kalt, aber trotzdem cool!“

JeKi-Konzert in der Markthalle


Am 29.5.2010 haben unsere Trommel- und Querflötengruppen Jg.4 aus dem Fahrenort , unterstützt von Kindern aus Jg.3, am JeKi-Konzert  in der Markthalle teilgenommen.
Unter der Leitung von Frau M. Traverso und Frau A. Wende übten wir das Stück „Nonesuch“ ein. 
Am Vormittag, dem 29.5., fuhren wir gemeinsam zur Generalprobe in die Markthalle. Die Bühne war riesig und dort sollten wir auftreten!  Das war schon sehr aufregend. Am Abend war es dann so weit.  Vor sehr vielen Eltern und Besuchern durften wir unser Stück spielen. Obwohl wir alle sehr aufgeregt waren, hat  das Stück gut geklappt. Das war ein ganz besonderes Erlebnis.

Musik- Musik- Musik

85 Kinder standen am Dienstag, den 28.05. um 16.00 Uhr in der Aula am Swatten Weg bereit, um ihren Gästen ein eindrucksvolles Konzert zu celebrieren. Nicht nur der Chor, der über die Schulmauern hinweg im Stadtteil längst eine musikalische Größe ist, präsentierte sich in bester Stimmung. Die ChorleiterInnen Gabriele Sauer und Regina Scharff hatten darüber hinaus ein Programm  zusammengestellt, welches die Vielfalt und Qualität des musikalisch/ künstlerischen Profils der Schule beeindruckend repräsentierte.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter, Klaus Lemitz, eröffnete der Chor den musikalischen Reigen mit zwei mitreißenden Liedern, die den  Sängerinnen und Sängern textlich „auf den Leib“  geschneidert waren. Die Kinder sangen darin vom bunten Schulleben, starken Kindern und dem ‚Gemeinsam unterwegs sein’, so, wie es im neuen Schullogo der Schule, welches über den Köpfen der Kinder an der Beamerwand leuchtete, zu lesen war.  
Es folgte ein Beitrag des „Nansen-Clubs“, einer Gruppe von Kindern, die sich unter der Leitung der Lehrerin Maren Schamp-Wiebe besonders anspruchsvollen Themen widmet: Der plattdeutsche Sketch „An de See“ wurde mit Witz und Charme aufgeführt und erntete Respekt und viel Applaus für eine sprachlich sowie darstellerisch überzeugende Leistung.  

 

Nach weiteren mitreißenden Jahreszeitenliedern des Chores sowie Darbietungen aus dem tänzerischen Unterrichtsbereich, traten Kinder aus den 3. und 4. Klassen mit Geigen und Sambatrommeln vor das erwartungsvolle Publikum. Zu Gehör gebracht wurden kleine Instrumentalstücke, die zuvor im wöchentlichen JeKI-Unterricht eingeübt wurden und stürmischen Applaus ernteten. 
Ein weiteres Mal trat der Nansen-Club auf. Diesmal mit einer selbst geschriebenen Astronauten-Geschichte, mit der die Kinder bereits ein paar Tage zuvor den 1. Preis beim Kreativwettbewerb des Hamburger Planetariums „abgeräumt“ hatten.
Ein magischer Moment war zweifelsohne das vom Chor nachfolgend intonierte Lied „Traumflieger“, in welchem gesangliche leise Töne und gefühlvoller Gesang den Raum erfüllten.

Mit einer coolen Präsentation der HipHop-Tänzer unter der Leitung von Gamze Ipek und dem Rausschmeißer des Chors „Wir sagen Ciao“ verabschiedeten sich die Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule und hinterließen frohe Herzen, begeisterte Reaktionen, stolze Eltern und allseits fröhliche Gesichter.

Klasse 3f gewinnt doppelt


Die Preisverleihung beim Abschlussfest des Büchertürme-Wettbewerbes am 10. Mai werden einige Schüler und Schülerinnen der Fridtjof-Nansen-Schule nicht so schnell vergessen. Die Klasse 3 f gehörte nicht nur zu den Ehrengästen von Initiatorin Ursel Scheffler, der Gründerin des Lesewettbewerbs „Kinder, lest euch auf die Türme (Hamburgs)“, weil sie auch im vergangenen Jahr immer wieder Monatssieger geworden war. Die Klasse gewann zusätzlich noch den 1. Preis des Kreativwettbewerbs, den das Planetarium unter dem Motto „Eine fantastische Reise in die Welt der Sterne“ ausgerufen hatte. In der Kategorie Kunst hatten die Drittklässler mit ihrer Kunstlehrerin Ulrike Ritter fantasievolle Raumschiffe getuscht und aus diesen DIN A3-Werken eine Collage erstellt. 

Außerdem gewann der Nansen-Klub unter der Leitung von Maren Schamp-Wiebe den 1. Platz in der Kategorie Texte. Mit einer gemeinsam entwickelten Geschichte, in der Sander, Lotta, Frederik, Adrian, Lisa, Katharina und Alexandra mit einer Rakete ins All fliegen und auf unterschiedlichen Planeten Abenteuer erleben, überzeugten die sieben Kinder die Jury. Nach dem Vortrag des Gewinnerliedes einer anderen Hamburger Grundschulklasse durften die Nansen-Klub-Kinder ihren lustigen und spannenden Text auf der Bühne des Planetariums vortragen. Gut betont und lebhaft brachten sie ihre Geschichte zu Gehör, während das Publikum Bilder der als Astronauten verkleideten Kinder in der Kuppel bewundern konnte.

Außer dem verdienten Applaus erhielten die Preisträger und –trägerinnen Urkunden und hochwertige Buchpakete. Als Schulleiter Klaus Lemitz am Nachmittag von diesem Doppelsieg erfuhr, reagierte er stolz. Vielleicht werden auch andere Klassen dadurch motiviert, beim Erlesen eines Bücherstapels in Höhe des Fernsehturmes mitzumachen?

Mathematische Weitspringer geehrt

Dass Weitsprung nicht nur im Sportunterricht trainiert wird, wissen viele Schülerinnen und Schüler der Fridtjof-Nansen-Klasse spätestens in der dritten Klasse, wenn ihre Lehrerinnen fragen, wer denn beim Känguru-Wettbewerb teilnehmen möchte. Dieser freiwillige Klausurwettbewerb erfreut sich großer Beliebtheit und weckt Freude an der Mathematik  – und den Ehrgeiz, bei den Aufgabenfolgen besonders weit zu springen.
Bereits zum 13. Mal in Folge führten die Mathe-Fachleiterinnen Christine und Ulrike Ritter den interessanten Wettbewerb an einem weltweit festgelegten Tag Ende März durch. 44 Schüler und Schülerinnen aus allen dritten und vierten Klassen des Fahrenorts nahmen in diesem Jahr teil und stellten sich den Herausforderungen der Mutiple-Choice- Fragen. Mit ihnen rechneten 6 Millionen Kinder aus fast 80 Ländern um die Wette!
75 Minuten lang schwitzten die Kinder an insgesamt 24 Aufgaben. Es war gar nicht so leicht, die eine einzige richtige Antwort aus fünf möglichen herauszufinden, und doch hielten alle teilnehmenden Kinder bis zum Schluss durch.
Am 2. Mai wurden die besonders erfolgreichen Schüler und Schülerinnen im Rahmen einer Schulversammlung geehrt. Verdienten Applaus bekamen Adrian, Lisa, Damjan sowie Nicolas  als beste Rechner und Rechnerinnen in Jahrgang 3. In Jahrgang 4 erreichten Linus, Oke und Flores die meisten Punkte. Zum Abschluss der Siegerehrung durfte der weiteste Springer auf die Bühne, weil er die meisten Aufgaben hintereinander richtig gerechnet hatte. Über einen Sonderpreis als mathematische Weitspringer freute sich Oke.
Maren Schamp-Wiebe