Rollende Inklusion

Wie fühlt es sich an, eine Zeit lang auf die Beine zu verzichten und auf Rollen unterwegs zu sein? Diese Erfahrung durften alle Viertklässler der Fridtjof-Nansen-Schule am letzten Tag vor den Zeugnisferien machen. Während die anderen Schüler und Schülerinnen Lernentwicklungsgespräche und ansonsten frei hatten, stand für den Jahrgang 4 Unterricht an. Diese Kinder hatten ja schon im November ihre Gespräche geführt und über die weiterführenden Schulen gesprochen. Sportlehrerin Ulrike Ritter wollte den Tag zu einem besonderen machen und lud spontan die Rollstuhlbasketballer des HSV in den Fahrenort ein. Diese kamen mit zwei aktiven Sportlern und 20 Sportrollstühlen in die Schule und ließen die über 130 Jungen und Mädchen jeweils eine Stunde nachempfinden, wie dieser relativ unbekannte Sport funktioniert. Nach Begrüßung und kurzer technischer Einführung konnte jedes Kind sich in einen Sportrollstuhl setzen und erste Übungen machen. Was vorher kinderleicht aussah, erwies sich in der Praxis als gar nicht so einfach. Es brauchte Kraft, um die Räder ins Rollen zu bringen, Drehung und Lenkung hinzubekommen oder den Rollstuhl zu bremsen.


Als die Trainer spielerische Wettfahrten ankündigten, waren alle Kinder motiviert dabei. Die gut gelaunten Basketballtrainer verstanden es, den Kindern sowohl Spaß als auch technisches Knowhow zu vermitteln. Dieses brauchten alle Schülerinnen und Schüler, als sie begannen, auf die Basketballkörbe zu werfen. Der polnische Nationalspieler Marcin Balcerowski mischte sich unter die Kinder und beeindruckte durch zielsichere Würfe. Dass dieser seit einem Autounfall im Alter von 21 Jahren querschnittsgelähmt ist und schon viele Jahre für den HSV spielt, berührte die Kinder sehr. Viele Kinder meinten nach der Trainingseinheit: „Das ist super cool, was diese Sportler können.“ Sie zollten den Rollstuhlbasketballern und vor allem dieser Sportart Respekt und äußerten sich dankbar für diese ganz besondere Erfahrung.
Maren Schamp-Wiebe

50 Sternsinger für den Frieden unterwegs


Am 8. Januar durften die 50 Jungen und Mädchen, die wochenlang für ihren Auftritt geübt hatten, endlich losziehen und in den Klassen ihrer Schule sowie vier Luruper Kindergärten auftreten. Wie schon in den vergangenen Jahren hatten die beiden Fachleiterinnen für Religion, Sabine Valdueza und Maren Schamp-Wiebe, die Aktion in Kooperation mit der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) vorbereitet. Die Gemeindereferentin Marianne Glamann war bereits Anfang Januar in die beiden Standorte Swattenweg und Fahrenort gekommen, um mit allen interessierten Kindern die Verse und Lieder zu üben. Besonders aufregend war die anschließende Einteilung der Rollen. Zur Auswahl standen die Aufgabe als Sternträger, die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar sowie „Weihrauchschwenker“ und „Spendensammler“.

Am Sternsingertag wurden 20 Kinder im Swattenweg und 30 Jungen und Mädchen im Fahrenort in kostbare Umhänge gehüllt und mit Kronen bestückt. Das alles war nur möglich, weil mehrere Eltern dabei unterstützten und halfen. Die Kinder wurden noch einmal an das Motto der diesjährigen Aktion, dem „Frieden im Libanon“, erinnert und dann ausgesandt.
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Klasse 4 g gewinnt Fußballturnier im Goethe-Gymnasium

Sieben vierte Klassen aus der GS Franzosenkoppel und der Fridtjof-Nansen-Schule waren der Einladung ins Goethe-Gymnasium gefolgt, um einen ganzen Vormittag lang ein gemeinsames Fußballturnier zu erleben. Die fünften Klassen des Goethe-Gymnasiums stellten sich als Gegner für die motivierten Grundschüler – und schülerinnen zur Verfügung, so dass es genügend Mannschaften gab, die gegeneinander antreten konnten. Nach einer netten Begrüßung durch die Abteilungsleiterin Cornelia Haddorp und den Schulleiter Frank Scherler führten der Sportlehrer Andreas Höns und sein Sportprofil S 3 durch das Programm. In zwei Gruppen wurden auf zwei Feldern der großen Sporthalle Spiele parallel ausgetragen und dank des straffen Zeitplans konnten alle Klassenmannschaften gegeneinander spielen.

Die kleinen Teams aus fünf bis sieben Kindern wurden lautstark von ihren Klassenkameraden angefeuert und bei jedem Tor begeistert gefeiert. Wenn eine Mannschaft mal pausierte, konnte die Klasse sich am Waffelstand verköstigen oder in die kleinere Sporthalle zu Bewegungsangeboten gehen. Manche Grundschüler – und schülerinnen nutzten auch die Gelegenheit, um sich die Schule und vor allem den wunderschönen Schulhof anzuschauen.

Um kurz vor 12 Uhr wurden dann die beiden Gruppensieger verkündet und zum Finale eingeladen. Bei ausgelassener Stimmung und fröhlichen Fans wurde das spannende Endspiel ausgetragen. Die Mannschaft der Klasse 4 g schoss zwei Tore und besiegte damit die Klasse 5b des Goethe-Gymnasiums mit nur einem Tor. Alle Kinder der anderen Fridtjof-Nansen-Klassen (4 a, 4 b, 4 e und 4 f) freuten sich riesig über den Erfolg ihrer Parallelklasse und klatschten begeistert mit, als der Siegerpokal überreicht wurde. Klassenlehrerin Sandra Döldissen war sehr stolz auf ihre sportliche Klasse, vor allem, weil die gesamte 4 g als Gemeinschaft diesen Erfolg errungen hatte.

Luther lädt zum Denken ein

Martin Luther war nicht nur ein Mann des Wortes. Er ließ seinen Reden Taten folgen und löste damit eine Reformation aus, die auch 500 Jahre später noch Menschen wachrüttelt und zum Nachdenken bringt. Damit alle Grund-schulkinder den Hintergrund des neu eingeführten Feiertages am 31. Oktober verstehen, fanden zum wiederholten Male die beliebten Luthertage in der Emmausgemeinde im Kleiberweg statt.

Der Reformator Luther, gespielt von Pastorin Birgit Mahn, überzeugte die Schulkinder genauso wie die beiden Theologenfreunde Philipp Melanchthon und Andreas Karlstadt, dargestellt von Holger Schaper und Maren Schamp-Wiebe. Sie empfingen die Schulklassen im großen Gemeindesaal der Emmausgemeinde mit einem kurzen szenischen Spiel bei Tisch. So, wie Martin Luther allabendlich Familie, Freunde, Studenten und andere Menschen in seinem Esszimmer versammelt haben soll, saßen die Schauspieler an einem gedeckten Tisch. Bedient wurden sie von Luthers Frau Katharina von Bora (Mareile Reisch) und der Magd Hanne (Jasmin Dethlefs und Anette Clausmeyer). Beide Frauen standen schon damals „ihren Mann“ und diskutierten mit über Gott und die Welt.
Nach dem Einstieg und der Reise ins Mittelalter, die alle Kinder durch einen symbolischen Umhang vollzogen, ging es in Kleingruppen weiter zu verschiedenen Stationen.

Philipp Melanchthon empfing die Kinder in der Studierstube und leitete sie bei der Übersetzung der Bibel vom Griechischen ins Deutsche an. Bei Hanne durften die Jungen und Mädchen im dunklen Stübchen das Gewittererlebnis Martin Luthers nacherleben. Dieser hatte in Todesangst, als ein Blitz direkt neben ihm einschlug, Gebete in den Himmel geschrien. Die Kinder schrieben eigene Bitten auf.

Bei Martin Luther und seiner Frau Katharina konnten die Kinder sich Gedanken machen über wichtige Thesen, die unsere Welt besser machen könnten. So wie der berühmte Reformator im Jahre 1517 seine 95 Thesen gegen die Ungerechtigkeit der damaligen Staatskirche an die Kirchentür in Wittenberge hämmerte, schrieben die  Viertklässler Sätze auf kleine Zettel, die sie anschließend an eine schwere Holztür nageln durften. „Mich ärgert, dass das Klima sich erwärmt und die Menschen so wenig dagegen tun!“ formulierte ein Mädchen, während eine anderes Kind klagte: „Es gibt zu viel Streit in der Klasse!“

Bei der letzten Station empfing Luthers Freund Karlstadt die Kinder und machte ihnen klar, wie schwer eine Kindheit im 16. Jahrhundert verlief und welche Ängste die Menschen damals auszustehen hatten. Jeder Teilnehmer wurde spielerisch vor die Wahl gestellt, ob er lieber Brot und Brennholz für die Familie oder einen Ablassbrief für die Freisprechung von Schuld kaufen wolle. So erfuhren die Kinder am eigenen Leib, warum viele Frauen und Männer im Mittelalter der Irrlehre der Kirche geglaubt und aus lauter Angst vor der Hölle Ablassbriefe gekauft hatten.

Nach dem Durchlauf der Stationen empfing Martin Luther die Schüler und Schülerinnen nochmals in großer Tischrunde und erklärte ihnen anhand eines Bodenpuzzles sein Wappen, die bekannte Lutherrose. Zum Abschluss wurden die Kinder wieder in die Gegenwart gebeamt und verabschiedet.

Seit nunmehr 15 Jahren veranstaltet die Kirchengemeinde am Kleiberweg die Luthertage in Kooperation mit der Fridtjof-Nansen-Schule.  Alle 7 vierten Klassen aus den Standorten Fahrenort und Swatten Weg nahmen daran teil. Der hohe zeitliche und organisatorische Aufwand wurde belohnt durch mehrere Kinder, die am Ende der Veranstaltung sich persönlich bei den schauspielenden Eltern, Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen der Gemeinde für den eindrücklichen Vormittag bedankten.
Maren Schamp-Wiebe 

Sponsorenlauf 2019


Am Freitag, den 25.10. fand zum Abschluss der Sachunterrichtswoche unser jährlicher Spendenlauf statt. Dieses Jahr kooperierte die FNS mit „Viva con Agua“, die sich dem weltweiten Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung verschrieben hat. Die vierten Klassen hatten in der Sachunterrichtswoche das Thema Wasser intensiver behandelt und so endete deren Projektwoche  sinnvoll mit dem Spendenlauf, dessen Erlös im großen Umfang an diese Organisation gehen soll. Ein kleinerer Teil wird dem Schulverein gespendet.
Jedes Kind suchte sich Sponsoren ( Eltern, Oma, Onkel, Nachbar etc.). In einem vorgefertigten Vertrag verpflichtete sich der Sponsor dem Kind pro gelaufener Runde zwischen 10 Cent und 2 Euro für die Spendenaktion zu geben.
Dieses Jahr starteten beide Standorte gemeinsam. So wurde es ein größerer Event als in den Jahren zuvor. Die Kinder hatten viel Spaß beim Laufen – und viel Glück mit dem Wetter! Erschöpft aber stolz und glücklich waren alle über die vielen gelaufenen Runden. Eine unglaubliche Motivation ließ viele Kinder ungeahnte Strecken zurücklegen.

Die genaue Höhe der Spenden, die die Kinder erlaufen haben, wird zurzeit noch ausgerechnet. Vielen Dank schon einmal den Spendern, den Eltern und Kolleginnen, die mitgeholfen haben und natürlich den laufbegeisterten Schülerinnen und Schülern, die sehr viel Einsatz beim Laufen gezeigt haben.

Bunter Bauwagen für Luruper Schulkinder

Einen besonders schönen Anlass hatte die Schulgemeinschaft der Fridtjof-Nansen-Schule am 1. Oktober zu feiern: Die Einweihung des lang ersehnten Bauwagens!

Nach zwei Jahren Planung und Innenausbau konnte der bunte Wagen offiziell eingeweiht und damit für die Grundschüler und –schülerinnen eröffnet werden. Der Bauwagen selbst wurde vor zwei Jahren durch die Vermittlung des Elternratsmitglieds Katrin Kelting angeschafft und dankenswerter Weise von der Firma Otto Dörner kostenfrei in den Fahrenort transportiert. Auf einem Platz hinter dem Lehrerparkplatz wurde eine große Fläche mit Platten vorbereitet. Als dann im Frühjahr 2018 der Wagen dort hingezogen werden sollte, gab es unerwartete Schwierigkeiten. Durch einen Achsenbruch ließ sich der tonnenschwere Bauwagen kein Stück mehr bewegen. Es brauchte viel Manpower und starke Fahrzeuge, um den Bauwagen an die richtige Stelle zu bewegen. Bei dieser Aktion bewiesen die beiden engagierten Hausmeister Klaus Feyerabend und Timo Hansmann schon ihr Organisationstalent, das beim Innenausbau erst richtig zur Geltung kam. Monatelang entkernten sie die alte und verrostete Bauarbeiterunterkunft und verkleideten Wände und Decke mit hellem Holz. Der Boden wurde verlegt, eine Garderobe gebaut und gestrichen. Viele Stunden verbrachten die beiden Männer im Bauwagen und gestalteten ihn mit viel Leidenschaft.
Kurz vor der Einweihung brachten sich Anke Slokznat und Tina Schenderlein vom Ganztag mit ihrem kreativen Geschick ein und verschönerten den Innenraum mit Kissen, Decken und Vorhängen. Die dunkelbraunen Sitzpolster wurden von den Eltern eines Erstklässlers, den Inhabern der Autosattlerei Rodriguez, genäht und gespendet. Wenige Tage vor der Eröffnung gestaltete die Klasse 4 f unter der Leitung ihrer Kunstlehrerin Ulrike Ritter die Außenwände des Wagens mit Keith-Haring-Figuren. Unterstützung und professionelle Anleitung bekam sie vom Graffiti-Künstler Benjamin Auch und Pelle Krautwald. Die Viertklässler durften großflächig mit Farbe sprayen und hatten viel Spaß dabei. 

Das Honorar für den Künstler und alle anderen Unkosten konnten nur durch das Geld der Baur´schen Stiftung gedeckt werden. Maren Schamp-Wiebe hatte einen Antrag auf Förderung des Bauwagenprojektes gestellt und eine Spende von 3.500 Euro für die Schule erhalten. Bei der offiziellen Feier überreichte Schulleiter Klaus Lemitz als Dank einen Blumenstrauß an Hans-Jürgen Bardua, einem Vorstandsmitglied dieser Stiftung. Die Schulkinder drückten ihre Begeisterung in einem tosenden Applaus aus, der auch dem Ehepaar Langes galt. Dieses war vor langer Zeit als Vater und Mutter aktiv im Standort Fahrenort. Ihre Kinder verbrachten alle ihre Grundschuljahre in der Fridtjof-Nansen-Schule und erlebten dort eine glückliche Zeit. Frau Langes war damals Vorsitzende des Elternrats und engagierte sich sehr für das Schulleben und die Förderung aller Kinder. Aus Dankbarkeit für das Engagement der Lehrkräfte spendete das Ehepaar eine größere Summe für ein Projekt, was allen Kindern zugutekommen würde. Der Bauwagen erfüllt diesen Wunsch auf ganz wunderbare Weise. Alle Kinder dürfen in Kleingruppen am Vormittag oder in den Nachmittagsstunden die gemütliche Atmosphäre des Bauwagens genießen und dort spielen, ausruhen oder vorgelesen bekommen.

Freitag, der 13. – ein Unglückstag?

Nicht für die Kinder der Klasse 3a der Fridtjof-Nansen-Schule und für Senioren der nahegelegenen Wohnanlage FAMA.
Sie trafen sich an diesem besonderen Freitag, um wieder einmal gemeinsam zu spielen.

Egal ob Rummikup, Mensch ärgere Dich nicht, Memory, Karten- oder Würfelspiele, es war für jeden etwas dabei.
Für die Stärkung zwischendurch sorgte das FAMA mit Getränken und Keksen.

Am Ende waren sich alle einig: Freitag, der 13. ist eindeutig ein Glückstag, der unbedingt wiederholt werden sollte. Gerne auch an einem beliebigen anderen Datum.

Schülerförderprojekt Weichenstellung

Auch in diesem Schuljahr nimmt die Fridtjof-Nansen-Schule wieder mit Schülern an dem von der ZEIT-Stiftung initiierten Schülerprojekt WEICHENSTELLUNG teil.  

© Jakob Boerner / www.jakobboerner.com /

Hier werden zwei Kindern vom Swatten Weg die Teilnehmerurkunden überreicht.
Durch das Projekt soll ein Beitrag zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder geleistet werden. Viertklässler, die ausreichend Potential für eine höhere Schulbildung mitbringen, werden ermutigt und gestärkt.

 

 

Lehramtsstudierende arbeiten mit der Schule eng zusammen. Sie betreuen die Viertklässler als Mentorinnen oder Mentoren und stellen die Weichen für einen erfolgreichen Übergang auf das Gymnasium oder die Stadtteilschule. Das Programm ermöglicht über einen Zeitraum von 3 Jahren (4.-6. Klasse) eine intensive Lernbegleitung und die Teilnahme an vielfältigen kulturellen Bildungsangeboten.
Die diesjährige Auftaktveranstaltung am 17.09. im „Historischen Speicherboden“ hatte einen sehr festlichen Rahmen.
Vier Kinder der Fridtjof-Nansen-Schule wurden von ihren Klassenlehrern ausgewählt und dürfen nun am Projekt teilnehmen.

© Jakob Boerner / www.jakobboerner.com

Hier werden zwei Kindern vom Fahrenort die Teilnehmerurkunden übergeben.
Auf der Veranstaltung in der Speicherstadt wurden einige Reden vorgetragen, es gab musikalische Darbietungen und als allerwichtigster Punkt wurden die Urkunden für die neuaufgenommenen Kinder gereicht.

 

 

Nach der Veranstaltung wurden alle Kinder, die Mentoren, die Klassenlehrer und die Eltern eine Etage höher ins Miniaturwunderland eingeladen.
Es war eine gelungene Veranstaltung und eine stimmungsvolle Aufnahme der Kinder ins Weichenstellungsprojekt.
Wir wünschen unseren und natürlich auch den Weichenstellungskindern anderer Schulen, dass sie richtig viel Spaß im Projekt haben und dabei viel lernen werden.

Sommerferien in der Schule


In den  Sommerferien 2019 nahmen viele Kinder an unserem umfangreichen, abwechslungsreichen Ferienprogramm teil. Für jedes Kind war etwas dabei.  

Neben täglichen Aktionen wie Sport, Tanz, kleine Aufführungen, Wasserschlacht, Malen, Basteln, Backen, Gestalten von Schildern für unser Schulhaus, Handarbeiten u. v. m.  blieb genug Zeit, um ausgiebig zu spielen.

Gemeinsam unterwegs sein – und dabei Neues entdecken-, das war darüber hinaus bei allen Kindern sehr beliebt.
Hier gibt es einen Einblick in unser interessantes Ausflugsprogramm.

  • An einem Donnerstag schipperte eine Gruppe über die Elbe und enterte auf der anderen Elbseite einen Spielplatz mit Wasserbahn. Auf den Elbstrand in Teufelsbrück haben sich alle besonders gefreut. Trotz des recht kühlen Wetters, ging es barfuß auf Entdeckertour, um Muscheln sowie kleine Steine zu sammeln und den Krebsen zuzuschauen. 
  • An anderen Tagen wurden Spielplätze in unserer Gegend und das Spielhaus am Fahrenort mit seinen vielen Fahrzeugen besucht.
  • Im Klickmuseum errichteten die Kinder in Gemeinschaftsarbeit  Stein für Stein ein kleines Haus. Sie waren mächtig stolz, kleine Baumeister zu sein.
  • Ausgesprochen spannend war auch die Führung über das Firmengelände „ DESY“. Herzlichen Dank an Frau Steder, die den Besuch organisierte und unsere Fragen beantworte.

Besondere Highlights waren die beiden Projektwochen. Das Musicalprojekt       „Eule findet den Beat“ wurde von der Musikpädagogin, Frau Melanie Westphal geleitet, die Pojektwoche „Sambatrommeln“ von unserem erfahrenen Jeki – Lehrer,  Herrn Cäsar Fereira . Die professionelle Durchführung beider Projekte wurde auf Grund der  großzügigen Finanzierung aus den Mitteln der Breuel – Stiftung möglich gemacht.
In dem Musical „Eule findet den Beat“ wird von einer kleinen Eule erzählt, die nicht schlafen kann und durch die Nacht fliegt. Es begegnen ihr die Popfliege, die Jazzkellerassel, der Rockmaulwurf, die Opernmotte, die Punkkatze, der Raggae Papagei , die HipHop Ratte, die Elektrofledermaus. Sie alle machen Musik . Sieben  Musikrichtungen, Gesang , Tanz und Schauspiel vereinten sich zu einer temperamentvollen Aufführung, die alle Zuschauer zum Mitmachen animierte. Mit einem aufwendigen Bühnenbild , mitreißender Musik , liebevoll gestalteten Kostümen, wurde die Aufführung zu einem großartigen Ferien-Highlight. Mit viel Applaus wurden alle Darsteller für ihre fleißige Probenarbeit belohnt.
In der letzten Ferienwoche wurde es dann richtig laut, denn Cäsar Fereira lud zum Trommeln ein. Immer schön im Rhythmus bleiben, dabei Sprechen und Rappen, mit den Füßen im Takt stampfen, war nicht so einfach wie gedacht. Aber mit Pfeife, Humor, viel Taktgefühl und auch leisen Tönen motivierte Cäsar die Trommler immer wieder. Abwechslung bot darüber hinaus das Üben der Bodypercussion. Am Freitag war es endlich soweit. Bei strahlendem  Sonnenschein wurden auf dem Innenhof die Trommeln bereit gestellt.  Kraftvoll und genau im Takt führten die Kinder das Gelernte auf. Es wurde begeistert mitgeklatscht, mitgewippt und mitgesprochen. 

Als krönenden Abschluss gab es für alle ein erfrischendes Eis und Belohnung für das Durchhaltevermögen beim Proben.                                                                              Im Namen aller Ferienkinder bedanken wir uns bei Frau Westphal, Herrn Fereira und der Breuel Stiftung  für diese gelungenen Projektwochen.
Mit neugierigen und starken Kinder erlebten wir gemeinsam bunte  Sommerferien.  
Euer ErzieherTeam
Anke Sloksnat im August 2019

JeKi-Konzert am Swatten Weg


Am Donnerstag, den 13.06. fand wieder eines unserer traditionellen JeKi-Konzerte der Klassen 3 und 4 statt. Es war für alle beeindruckend, welche Fortschritte die Kinder auf ihren Instrumenten gemacht haben. Unsere JeKi-Lehrer hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, das von Klassik bis Pop reichte.